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Aufgepasst im Rösserland Bayern - Infektiöse Anämie (EIA) im Landkreis LandsbergAufgepasst im Rösserland Bayern - Infektiöse Anämie (EIA) im Landkreis Landsberg
Im Rösserland Bayern: Infektiöse Anämie (EIA) im Landkreis Landsberg festgestellt: Erster Fall im Landkreis Landsberg aufgetreten – ein Sperrgebiet wird eingerichtet!
Ansteckende Blutarmut der Einhufer in Seestall festgestellt (Landsberg, 08.10.2010) Erster Fall im Landkreis aufgetreten – Sperrgebiet wird eingerichtet
Nachdem seit Herbst 2009 bereits in 12 Pferdehaltungen in Bayern der Ausbruch der ansteckenden Blutarmut der Einhufer festgestellt wurde, ist nun auch der erste Fall im Landkreis Landsberg am Lech aufgetreten. Es handelt sich um ein Pferd aus einem Bestand in Seestall, welches im Rahmen von Rückermittlungen der bestehenden Seuchengeschehnisse als infiziert erkannt wurde. Bei der ansteckenden Blutarmut der Einhufer handelt es sich um eine ausschließlich auf Equiden, das heißt Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel und Zebras übertragbare, durch ein Virus verursachte Krankheit. Man nennt die Krankheit auch equine infektiöse Anämie (EIA). Sie tritt akut oder chronisch unter anderem mit Fieberschüben auf und kann nach unterschiedlich langem Verlauf tödlich enden. Infizierte Pferde zeigen aber nicht immer Krankheitssymptome. Sie bleiben jedoch lebenslang Virusträger und können somit andere Pferde anstecken. Daher müssen infizierte Einhufer eingeschläfert werden. Die Übertragung erfolgt in erster Linie mechanisch durch große, blutsaugende Insekten wie Pferdebremsen und Wadenstecher. Eine Infektion über eine große räumliche Distanz kommt i.d.R. nicht vor. Da das Virus auch über Körpersekrete wie Speichel, Milch und Sperma ausgeschieden wird, können sich Pferde in seltenen Fällen auch bei sehr engem Kontakt untereinander anstecken. Eine Gefährdung des Menschen durch EIA liegt nicht vor. Im aktuellen Fall werden alle ermittelbaren Kontakttiere unverzüglich vom Veterinäramt Landsberg untersucht. Um möglichst schnell einen Überblick über die Seuchenlage zu erhalten wird ein Sperrgebiet, welches die Ortsteile Seestall und Mundraching umfasst eingerichtet. Alle Pferde In diesem Gebiet werden vorsorglich mittels Blutproben untersucht. Zudem wird eine Behandlung der Tiere mit Insektenabwehrmitteln dringend empfohlen. Nähere Informationen zu der Ansteckenden Blutarmut der Einhufer und den Maßnahmen im Sperrgebiet in der Allgemeinverfügung sowie auf der homepage des Friedrich-Löffler-Instituts www.fli.bund.de Soweit noch nicht geschehen, müssen alle Pferdehalter ihre Tierhaltung beim Veterinäramt Landsberg, Tel: 08191/129-182, Fax 08191/129-455, e-mail: vetamt@lra-ll.bayern.de anmelden.
11.10.2010, 08:28 von admin |
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