Willkommen, Gast!   de
   

Anzeigenplatz 1

Anzeigenplatz 2

Anzeigenplatz 3

Anzeigenplatz 4

Anzeigenplatz 5

TOP Videos

Anzeigenplatz 14

Social Media

 

 

 

 

 

 

 

 

Anzeigenplatz 25

Der offizielle Pressedienst der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e. V. FN aktuell

FN...aktuell - Reitsport Informationen aus 1. Hand

 

 

Inhalt                                                                                                                             10/ 16. Mai 2012


FEI / FN/DOKR / FNverlag                                                                                                                3/6

„Der goldene Steigbügel“: Jungjournalistenpreis wird in Balve überreicht +++ 3. Bundesweiter Tag der offenen Stalltür: Familien schnupperten Stallluft +++ Vorreiter Deutschland: FN bietet Vereinen und Betrieben neue Werbemittel an


Personalia                                                                                                                                           6/7

Bronzenes Reiterkreuz für Gerhard Ziegler +++ Erich Oese verstorben


Ausbildung                                                                                                                                         8/9

1. Leipziger Sattelsymposium: Einmaliges Seminar begeisterte Sattler und Osteopathen


Dressur                                                                                                                                           10/13

Preis der Besten: Siege für Schürmann, Niemann und Rothenberger +++ EM-Sichtungen in Wiesbaden und Hagen a.T.W.: Teilnehmer für nominiert


Para-Equestrian                                                                                                                             14/15

Mannheimer Maimarktturnier: Guter Saisonstart für deutsche Para-Dressurreiter


Springen                                                                                                                                         16/21

Preis der Besten: Geschwister Tebbel erneut überragend +++ Preis der Besten Springen +++ Nachwuchskader nominiert


Vielseitigkeit                                                                                                                                   21/26

CIC***/Berufsreiterchampionat in Marbach: Michael Jung und Sam wiederholen Vorjahreserfolg +++ Zwischenstand Derby Dynamic Cup und U25-Förderpreis +++ Preis der Besten: Sieg für Pia Münker und Leoni Leuwer +++ Ankündigung Deutsche Jugendmeisterschaften in Kreuth


Fahren                                                                                                                                             26/27

Deutsche Meisterschaften Vierspänner und Pony-Vierspänner: Georg von Stein und Steffen Brauchle können Titel verteidigen


Voltigieren                                                                                                                                      27/31

Preis der Besten Senioren: Neuss und Ingelsberg Kopf-an-Kopf +++ Preis der Besten Junioren: Neuss löst Ticket nach Pezinok

Distanzreiten                                                                                                                                       32

DM und DJM Distanzreiten: Nationale Titelkämpfe erstmalig in Luhmühlen


Termine und Presseakkreditierungen                                                                                        32/38

Impressum                                                                                                                                           39

 

Das nächste FN-aktuell erscheint wieder am Mittwoch, 30. Mai 2012. Aktuelle Sport- und Verbandsmeldungen finden Sie in der Zwischenzeit auch im Internet unter www.pferd-aktuell.de.

 


FEI / FN/DOKR

 

„Der goldene Steigbügel“

Jungjournalistenpreis wird in Balve überreicht

 

Warendorf (fn-press). Ob spannende Reportage über einen Reiter, Blick hinter die Kulissen eines Profistalls, ungewöhnliche Portraits oder Reisebericht – Deutschlands Jungjournalisten haben gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Der erstmals ausgelobte Medienpreis „Der Goldene Steigbügel“ der  Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) stieß auf große Resonanz.

 

Über 40 junge Journalistinnen und Journalisten haben ihre Beiträge eingereicht. Wer den Medienpreis gewinnt, entschiedet sich am Freitagabend, 1. Juni, im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Balve. Die Jurymitglieder, Mannschafts-Olympiasiegerin Monica Theodorescu sowie die beiden Journalisten Thomas Borgmann (Stuttgarter Zeitung und ehemals Reiterjournal), Uwe Peppenhorst (Westfälische Nachrichten), hatten die Qual der Wahl, aus den zahlreichen sehr guten und guten Beiträge die Preisträger auszuwählen.

 

„Der Goldene Steigbügel“ wird in den Print-Kategorien „Fachpresse“ (Pferdesport-Zeitschriften) und „Print allgemein“ (Tageszeitungen, Zeitschriften) für Jungjournalisten und Berufseinsteiger bis 34 Jahre verliehen. Der Preis ist in beiden Kategorien mit 3.000 Euro dotiert. Die beiden Sieger erhalten jeweils 1.500 Euro und Ehrenpreise, die Zweitplatzierten jeweils 1.000 Euro, die Drittplatzierten jeweils 500 Euro.

 

Nominiert wurden (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Print allgemein (Tageszeitung): Christina Hucklenbroich (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) für ihren Beitrag „Warum Mädchen reiten“, Thorsten Karbach (Aachener Zeitung) für seinen Beitrag über ein Reitturnier in Aachen-Brandt: „Wo auch die Stars ihre ersten Sprünge machten“ und Sebastian Morgener (Märkische Allgemeine Zeitung) für seinen Beitrag „Wieder im Sattel“ über den an Leukämie erkrankten Reiter Max-Hilmar Borchert.

 

Fachpresse (Reitsport- und Pferdezeitschriften): Regina Käsmayr (Pegasus – Freizeit im Sattel) für ihren Beitrag über das Pferdebein „Wunder hoch vier“, Katrin Müller Wipfler (Reiterjournal Baden-Württemberg) für ihren Special über Springreiter Hans-Dieter Dreher sowie Sarah Schnieder (Reiter Revue International) für ihren Beitrag über Ludger Beerbaums Unternehmen „Ludgers Lehre“.                                             hen

 

3. Bundesweiter Tag der offenen Stalltür

Familien schnupperten Stallluft

 

Warendorf (fn-press). Geschätzte 150.000 Besucher folgten am 6. Mai dem Aufruf „Komm zum Pferd“, mit dem 720 Vereine und Betriebe in ganz Deutschland zum „Tag der offenen Stalltür“ auf ihre Höfe einluden. Schnupperrunden auf dem Pferderücken, Putzen, Führen: Fast alle Gastgeber boten erste Reiterlebnisse und hautnahen Kontakt mit Ponys und Pferden. Beim Freiberger Hof Rühmann stieg sogar eine NDR-Redakteurin zum ersten Mal in den Sattel und warb so im Fernsehen für den Tag der offenen Stalltür bei den Veranstaltern in Hamburg.

 

„Ich schätze, dass wir bis zu 800 Gäste auf dem Gelände hatten“, freute sich Michael Kranz, Vorsitzender des Reitvereins Sulzbach. Bei der Mehrheit der Tag-der-offenen-Stalltür-Veranstalter bestand die Gästeschar überwiegend aus Familien. Und das war auch gewollt. „Wir möchten vor allem die Familien ansprechen und legen unseren Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche“, erklärte Jugendwartin Inga Vogt vom Reitverein Wittekind in Enger. Mit der Aktion wollen die Vereine und Betriebe nicht nur dem Pferdesport etwas Gutes tun, für ihn werben und neue Mitglieder gewinnen. „Ziel unserer Aktion ist es, dass die Kinder Kontakt zum Pferd aufnehmen können und den Bezug zu einer wunderschönen Freizeitbeschäftigung finden“, so Michael Kranz. Wie er sind auch seine Kollegen vom Hobby Pferd überzeugt und wissen, dass der Umgang mit dem Vierbeiner gut tut. „Ich kann nicht sagen, was es ist, dass Menschen ihr Verhalten positiv verändern lässt, wenn sie sich mit Pferden beschäftigen“, sagt Sabine Auracher vom Pferdesportverein Schloss Kapfenburg in Lauchheim-Hülen, „aber aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass es definitiv so ist.“ Davon sollen möglichst viele Menschen profitieren. „In der Schule wird den Kindern schon soviel abverlangt. Hier können sie ohne Leistungsdruck den Kopf frei bekommen“, betont Ingrid Holtgrewe, Vorsitzende des Reitervereins Bad Driburg. Aber nicht nur Kinder schalten im Stall ab. „Hier braucht man keine Mascara, kein I-Phone und keine E-Mails“, sagt Dithild Mackenschins, Chefin des Dümpenhofes in Wachtendonk. Das klingt auch für Erwachsene verlockend.

 

Neben eigenen Praxiserfahrungen auf dem Pferderücken und bei der Pferdepflege standen Voltigier-, Reit- und Rassevorführungen auf dem Programm fast aller Veranstalter. Hinzu kamen Vorträge von Tiermedizinern, Physiotherapeuten, Sattlern und Hufschmieden, Programmpunkte wie Pferd und Hund oder Malwettbewerbe und Kinderschminken. Darüber hinaus war natürlich immer für das leibliche Wohl gesorgt. Für den Pferdesport zu werben: das gelang den meisten Veranstaltern. Zumal sie neben den Pferden als Werbebotschafter überzeugende Zweibeiner aufboten. „Wir dürfen hier alles ausprobieren und werden auch richtig gefordert – das macht Spaß“, wirbt die zehnjährige Patricia vom Reit- und Fahrverein Kloster Heiligenrode. Die vierjährige Anna weiß nach dem Besuch auf dem Reiterhof St. Georg in Sulzbach schon, was sie einmal werden möchte: „Reitlehrerin“. Aber auch Jungs sind zu begeistern. Der fünfjährige Theo nimmt stolz auf dem Rücken eines weißen Shetland-Ponys vom Reit- und Fahrverein Parkidylle in Kromlau/Gablenz Platz. Seine ältere Schwester ist schon vom Pferdevirus infiziert – zum Gefallen der Mutter: „Ein schönes Hobby. Linda kommt gern hierher.“

 

Der bundesweite „Tag der offenen Stalltür“ ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und der Landespferdesportverbände. Er fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Von Bayern bis Schleswig-Holstein – bundesweit öffneten die Ställe und Betriebe ihre Türen. Sie zeigten die große Vielfalt der Möglichkeiten mit dem Pferd und begeisterten neue Menschen für das Pferd und den Pferdesport. Der nächste „Tag der offenen Stalltür“ findet voraussichtlich im Frühjahr 2014 statt.                                                    Bo

 

 

Vorreiter Deutschland

FN bietet Vereinen und Betrieben neue Werbemittel an

 

Warendorf (fn-press). Bei den Veranstaltern des „Tag der offenen Stalltür“ hatten sie Anfang Mai schon reißenden Absatz gefunden – die neuen Vorreiter Deutschland-Werbematerialien für Pferdesportvereine und FN-Mitgliedsbetriebe. Ab sofort kann jeder Verein und Mitgliedsbetrieb sie bei der FN bestellen: ein Werbeflyer für die Zielgruppe Erwachsene, kleine Infoflyer für Reit- und Voltigieranfänger, Gutscheine für Probetrainings und Postkarten zum Mitnehmen für Besucher.

 

Der achtseitige Erwachsenen-Werbeflyer „Rauf aufs Pferd! Kommen Sie jetzt in die Hufe!“ kann von Vereinen und Betrieben eingesetzt werden, um potenzielle erwachsene Mitglieder und Kunden in der Umgebung anzusprechen. Die Rückseite des Flyers bietet Platz für den Stempel des Vereins oder der Reitschule. Der Flyer ergänzt den letztes Jahr erschienenen Kinder- und Jugendwerbe-Flyer sowie das dazugehörige Poster.

 

Die Miniflyer „Kleiner Ratgeber für Reitanfänger“ und „Kleiner Ratgeber für Voltigieranfänger“ haben Westentaschengröße. Auf zehn Seiten beantworten sie für Kinder und Eltern die häufigsten Fragen rund um die erste Reit- oder Voltigierstunde. Auch hier bietet die Rückseite eine Fläche für den Vereins- oder Betriebsstempel.

Probetrainings sind bei Sportanbietern und Vereinen heute Marketingstandard. Wer eine Reit- oder Voltigierschule betreibt und neue Schüler sucht, kann diese über Probetrainings werben. Die FN hat Gutscheine vorgefertigt für das Reiten „Rauf aufs Pferd! Ein Ritt ist frei!“ und für das Voltigieren „Rauf aufs Pferd! Jetzt geht´s rund!“. Die Gutscheine haben Postkartenformat, auf der Rückseite können alle Angaben für das Probetraining eingetragen werden. Zudem finden sich Hinweise zur Ausrüstung für die Probestunde.

 

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Postkarten sind beliebte Give Aways – also Mitnahmeartikel. Drei Motive liegen zur Auswahl vor: „Mein bester Freund“, „Komm zum Pferd“ und „Küss mich, ich bin ein Prinz“.

 

Die Postkarten und Miniflyer für Anfänger sind kostenlos erhältlich, es fallen lediglich Versandkosten an. Der Erwachsenenflyer kostet als 50er Paket 5 Euro, 100 Stück sind für 9 und 200 für 16 Euro erhältlich (zzgl. Versandkosten). Die Gutscheine kosten pro Stück 0,10 Euro (10 Cent, zzgl. Versandkosten). Alle Materialien können online über www.vorreiter-deutschland.de bestellt werden oder bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), FN-Service, 48229 Warendorf, Telefon 02581/6362-222, Fax 02581/6362-333, E-Mail fn@fn-dokr.de.   Bo

 

 


Personalia

 

Reiterkreuz in Bronze für Gerhard Ziegler

 

Ditzingen (fn-press). Anlässlich der Feier zu seinem 60. Geburtstag erhielt der baden-württembergische Landesverbandspräsident Gerhard Ziegler (Ditzingen) ein ganz besondere Geschenk: das Deutsche Reiterkreuz in Bronze. Die Verleihung nahm der Finanzkurator im FN, Karl-Heinz Groß vor, der dem dem Jubilar im Namen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) für sein Engagement im Pferdesport dankte. Seit rund 35 Jahren setzt sich Gerhard Ziegler ehrenamtlich für den Pferdesport in Baden-Württemberg ein. In den 70er Jahren wurde er zunächst Vorstandsmitglied und später Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Leonberg. Im Rahmen dieser Tätigkeit avancierte er auch zu einem der Organisatoren des weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus bekannten Leonberger Pferdemarktes. Ab 1994 stellte Ziegler sein Engagement auch dem Württembergischen Pferdesportverband zur Verfügung. Zunächst war er Ausschuss- und Vorstandsmitglied und von 2003 bis 2007 Vorsitzender des Regionalverbandes. Im Jahr 2001 wurde er Vorstandsmitglied des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg, des zweitgrößten Landesverbandes innerhalb der FN. Im Jahr 2007 wählten ihn die Delegierten Baden-Württembergs zum Präsidenten ihres Landesverbandes. Auch auf Bundesebene engagiert sich Gerhard Ziegler im Pferdesport – seit 2005 ist der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer als ehrenamtlicher Rechnungsprüfer für FN und DOKR tätig.                                                                                          H.T./Hb

 

 

Erich Oese verstorben

 

Berlin (fn-press). Am 30. April verstarb Erich Oese, eine der herausragenden Persönlichkeiten des ostdeutschen Pferdesports, an den Folgen eines Schlaganfalls. Er wurde 85 Jahre alt. Der gebürtige Radeberger war von früher Jugend an vom Pferdesport-Bazillus befallen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hauptberuflich als Englisch-Dolmetscher und Russisch-Lehrer wurde er nebenbei Mitbegründer eines Reitvereins in Dresden und bald Vorsitzender des LFV Sachsen. Dem Ruf aus Berlin folgend beteiligte er sich am Aufbau des Deutschen Pferdesportverbandes der DDR (DPV). Als Mitglied im Präsidium seit 1951 übernahm Erich Oese verschiedene Aufgaben, beispielsweise als Nachwuchstrainer, Leiter des Wissenschaftlichen Zentrums und zuletzt als Geschäftsführer des DPV. Unermüdlich saß er am Schreibtisch. Sieben Bücher kamen aus seiner Feder. „Zweispänner Fahren“ und „Pferdesport“ sind zu Standardwerken geworden, vergleichbar mit den heutigen „Richtlinien für Reiten und Fahren“ des FNverlags, und standen im Osten in jedem Bücherschrank von Pferdeleuten. „Bezüglich Ausrüstungs- und Ausbilderfragen wollte ich immer auf der Höhe der Zeit sein“, sagt er. Die von ihm ausgearbeitete „Ost-LPO“ hatte nur geringe Abweichungen zur bundesdeutschen Leistungsprüfungsordnung. Das machte die Wende einfacher. Als Fahrrichter der „Meisterklasse“ war Erich Oese viel international unterwegs, so bei den Europameisterschaften in Sopot oder an Weltmeisterschaften in Kescemet und Windsor. Sein Amt als O-Richter war auch beim CHIO in Aachen gefragt. Die besondere Liebe galt dem Fahren. Sein Wissen als Trainer A gab er bis zum 80. Lebensjahr noch in seinem Malchower Heimatverein „Kleeblatt“ weiter.                                                                                                                

                                                                                                                          H.-J. Begall

 

 


Ausbildung

 

1. Leipziger Sattelsymposium

Einmaliges Seminar begeisterte Sattler und Osteopathen

 

Leipzig (fn-press). Organisiert vom Bundesverband der Fahrzeug- und Reitsportsattler (BVFR), der Deutschen Akademie des Pferdes und Prof. Dr. Christoph Mülling von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig erlebten die Teilnehmer des ersten Leipziger Sattelsymposiums zum Thema „Funktionelle Anatomie des Pferderückens - Grundlagen für die optimierte Anpassung von Reitsätteln“ eine überaus erfolgreiche Symbiose aus Wissenschaft und Praxis.

 

„Wir hatten mit zirka 30 Interessenten gerechnet“, so die Aussage von Sattlermeister Thomas Büttner, der als Mitinitiator das 1. Leipziger Sattelsymposiums zum Leben rief. Die Idee, Sattlern und Osteopathen mit einem Blick unter die Pferdehaut neue Einblicke für ihre Arbeit zu ermöglichen und branchenübliches Halbwissen zu revidieren, übertraf alle Erwartungen. Bereits zwei Tage nach Ankündung lagen so viele Anmeldungen vor, dass die Veranstaltung zweimal durchgeführt wurde. Mit hohen Erwartungen reisten die Interessierten an und „ausgezeichnet, hervorragend, einmalig“ war das einhellige Urteil der insgesamt 120 Teilnehmer als sie die Heimreise antraten. Bevor im Anatomiesaal der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig die schrittweise Präparation eines toten Pferdes erfolgte, standen zwei Vorträge auf dem Programm.

 

Prof. Dr. Christoph Mülling stellte zunächst die Anatomie des Pferdekörpers, insbesondere im Bereich der Sattellage, vor. Er ging in seinem Vortrag nicht nur auf die verschiedenen Knochen, Sehnen, Bänder, Muskeln oder Nerven ein, sondern erklärte deren Funktionsweise, Zusammenspiel und Wechselwirkungen. Diese Ausführungen verdeutlichten, dass zum Beispiel ein schlecht passender Sattel auch Auswirkungen auf Muskeln des Pferdekörpers hat, welche nicht in unmittelbarer Nähe der Sattellage ansitzen.

 

Den zweiten Vortrag hielt die Tierärztin Dr. Ina Gösmeier aus Marl. Aus ihrer praktischen Arbeit sprach sie über trainings- und disziplinbedingte Probleme bei der muskulären Beanspruchung und Entwicklung des Pferdes und erläuterte die enorme Bedeutung von Propiozeption, also der Wahrnehmung der Körperbewegung im Raum. „Was tun, wenn der Sattel eigentlich optimal passt, aber das Pferd trotzdem Probleme zeigt?“ Die Antwort auf diese Frage gab den Sattlern und Osteopathen wertvolle Hinweise zu möglicherweise vorhandenen inneren Erkrankungen wie beispielsweise unsymptomatische Lungenprobleme, Magengeschwüre. Aber auch den Aspekt der Nozizeption („die Wahrnehmung von Schmerzen“) und des „Schmerzgedächtnisses“ beleuchtete Dr. Gösmeier. Sie gab praktische Ratschläge wie die inneren Ursachen diagnostiziert und diese behandelt werden können.

 

Der Theorie folgte die Praxis. Prof. Dr. Christoph Mülling und sein Team präparierten professionell ein totes Pferd schritt- und schichtweise von der Haut bis zum Skelett und vermittelten den Teilnehmer einen realen, einzigartigen Einblick in die Anatomie des Pferdes, wie er anhand von Abbildungen oder anatomischen Modellen kaum möglich ist. Das Besondere an dem Symposium war zudem, dass es sich nicht als reine Demonstration definierte, sondern zur Interaktion der unterschiedlichen Fachleute diente. So lernten die Sattler am echten Objekt und konnten konkret sehen, erfassen und erfühlen, welche Muskeln und Nerven im Bereich des Sattels und der Gurtung vorhanden sind. Der einzigartige Blick unter die Pferdehaut lies sie Problemstellen erkennen und half zu verstehen, wo und warum „der Sattel wirklich drückt“, wie bei der stark innervierten Zone im Bereich der Verschnallung von Kurzgurten oder im Bereich der Sattelkissen. Auch die Form der Kopfeisen, die Länge des Sattels, die Breite des Kissenkanals und der Zuschnitt des Sattelblattes wurden fachlich diskutiert. Das aktuelle Verständnis von optimaler Passform, Druckverteilung oder Bewegungsfreiheit der Pferdeschulter wurde direkt am Pferdepräparat unter Beachtung der funktionellen Anatomie kritisch überprüft. Den Fachleuten, unter ihnen Vertreter vieler renommierter Sattelhersteller aus den In- und Ausland, eröffneten sich auf diesem Weg neue Erkenntnisse zum Sattelbau und der -Anpassung, die sie in ihre eigene Arbeit übernehmen werden und welche auch in die künftige Ausbildung von Sattlern integriert werden sollten.

 

Das Leipziger Sattelsymposium wird fortgeführt. Schwerpunkt im nächsten Jahr werden Bewegungsstudien unter dem Sattel sein. Mit modernster Röntgentechnik wird dann dem lebenden Pferd unter die Haut geschaut.       Mario Salisch

 

 


Dressur

 

Preis der Besten Dressur

Siege für Schürmann, Niemann und Rothenberger

 

Warendorf (fn-press). Die Favoriten und Sieger der ersten Wertungsprüfungen beim Preis der Besten Dressur in Warendorf setzten sich auch in den drei Finalprüfungen der Altersklasse Pony, Junioren und Junge Reiter durch. Mit starken Auftritten, die alle die 70-Prozentmarke überschritten, sicherten sich Charlott-Maria Schürmann (Gehrde/Weser-Ems) mit Burlington bei den Jungen Reitern, Vivien Niemann (Mannheim/Baden-Württemberg) mit Cipollini bei den Junioren und Semmieke Rothenberger (Bad Homburg/Hessen) mit Deinhard B die Siegerschärpen.

 

An Charlott-Maria Schürmann aus Weser-Ems führte im Finale der Jungen Reiter Dressur kein Weg vorbei. Sie gewann mit dem Hannoveraner Hengst Burlington v. Breitling – Rohdiamant (9) beide Prüfungen mit jeweils 74,632 Prozent und 73,895. „Das war ein hohes Level von Charlott-Maria heute. Nach Burlingtons langer Verletzungspause im Vorjahr hat sie jetzt wieder voll angegriffen. Der Hengst bringt eine hohe Qualität in den Grundgangarten und eine gute Lektionssicherheit mit“, freute sich der Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya). Mit ihrem zweiten Pferd, der Preis-der-Zukunft-Siegerin Donna Jackson, ritt Charlott-Maria Schürmann zweimal auf Rang drei. Da aber nur ein Pferd pro Reiter im Finale gewertet wird, ging die Bronzemedaille an die Rheinländerin Louisa Lüttgen (Kerpen) mit der Diamond-Hit-Tochter Diamantenbörse OLD. „Louisa hat die Stute heute sehr fein, aber noch deutlicher im Ausdruck geritten. In diesem Ritt war Pep und Risiko.“ Silber sicherte sich in der FEI-Einzelaufgabe Klasse S* die Triple-Europameisterin aus dem hessischen Bad Homburg, Sanneke Rothenberger, mit der 13-jährigen Wolke Sieben v. Wolkenstein II. „Die Stute beherrscht besonders die schweren Lektionen gut. Sehr sicher waren heute die Pirouetten.“ Auf Rang vier und fünf kamen zwei junge Damen aus dem Rheinland: Juliette Piotrowski (Kaarst) mit Flick-Flack v. Fidermark I und Tara Schneider (Düsseldorf) mit dem Westfalen Little Diamond v. Laurentianer. Über die Qualität im Starterfeld der Jungen Reiter äußerte sich Meyer zu Strohen: „Ich bin wirklich sehr zufrieden. Das war insgesamt einfach noch besser dieses Jahr als bei den Junioren. Nun richten wir den Blick auf Wiesbaden und schauen, ob diese Leistungen Bestand haben.“

 

Nordbadischer Sieg bei den Junioren: Vivien Niemann

Die Siegerschärpe bei den Junioren im Viereck ging an die amtierende Europameisterin der Junioren, Vivien Niemann aus Baden-Württemberg mit dem Hannoveraner Cipollini v. Compliment (10). Sie gewann die erste Wertungsprüfung und wurde im Finale, der FEI-Einzelaufgabe Klasse M** Zweite mit 71,053 Prozent. „Vivien ist zwei sehr sichere Prüfungen geritten. Durch ihre Erfolge bei den Europameisterschaften in der vergangenen Saison konnte sie jetzt davon profitieren. Aber es ist sicher noch Reserve vorhanden“, bilanzierte Meyer zu Strohen. Im Finale an die Spitze setzte sich Maxi Kira von Platen (Wietze/Hannover) aus Hannover mit der neunjährigen Flamenco-Girl v. Fielmann – Weltmeyer. Am Vortag belegte das Paar den dritten Rang „Maxi ist erst eine ruhige Runde geritten und hat im Finale einen noch deutlich aktiveren Auftritt mit besserem Ausdruck. Hier gefiel vor allem die Durchlässigkeit der Stute in den Übergängen. Das war den Richtern 71,684 Prozent wert.“ Bronze ging an Vizeeuropameisterin 2011, Pia-Katharina Voigtländer aus Berlin mit dem elfjährigen Oldenburger Lord Sinclair-Sohn Laetitian R. Sie ritt am Samstag auf Rang zwei und wurde im Finale Vierte (69,158 Prozent). „Dieses Paar ist sehr gut durch die Winterarbeit gekommen, aber hier noch nicht volles Risiko gegangen.“ Mit zweimal Platz vier in beiden Wertungsprüfungen sprang dieser Rang auch in der Gesamtwertung für die Westfälin Bianca Nowag (Ostbevern) auf dem zehnjährigen Democraat-Sohn Dauerbrenner heraus. Fünfte wurde die Vorjahres-Zweite im Preis der Besten, Leonie Richter (Bad Essen) aus Weser-Ems mit der elfjährigen Rohdiamant-Donnerhall-Tochter Romanowa (11). „Am ersten Tag haben wir bei den Junioren noch sehr vorsichtiges Reiten gesehen. Es gab viele Fehler aufgrund der Anspannung. Im Finale waren die Ritte sicherer und mutiger. Vorne haben wir eine gute Leistungsdichte“, fasste Meyer zu Strohen seine Eindrücke zusammen.

 

Auf den Spuren ihrer Geschwister: Semmieke Rothenberger

Die zwölfjährige Mannschafts-Europameisterin Semmieke Rothenberger hatte den Sieg beim Preis der Besten im Ponydressurviereck ganz fest Visier. Für dieses Vorhaben hatte die Hessin gleich zwei Spitzenponys gesattelt. Mit dem „Professor“ Deinhard B v. Dornik (13) gelangen ihr zwei Ritte über 73 Prozent, mit denen sie das Feld in beiden Wertungsprüfungen der Klasse L** anführte. Auf Rang vier ritt sie mit der zehnjährigen FS-Don`t Worry-Tochter Golden Girl, wurde aber in der Gesamtwertung mit dem besseren Pony rangiert. „Semmieke ist erstaunlich routiniert auf verschiedenen Ponys. Im letzten Jahr auf der Euro holte sie Mannschafts-Gold mit Domino Dancing. Hier hat sie ihre beiden anderen Ponys ganz weit nach vorn geritten“, freute sich die Bundestrainerin der Ponydressurreiter, Cornelia Endres (Dülmen-Buldern). Rang zwei bis fünf sicherten sich die rheinischen Ponyreiter. Anna-Christina Abbelen (15) aus Kempen holte im Vergleich zu ersten Wertungsprüfung (Rang 5, 68,889 Prozent) mit dem achtjährigen Dornik`s Donovan im Finale mächtig auf und kam mit 73,33 Prozent sehr dicht an Semmiekes Finalergebnis (73,740 Prozent) heran. „Anna-Christina hat hier eine konstante Leistung gezeigt. Bereits in Saumur hat sie ihre gute Form mit drei Siegen unterstrichen. Das ist eine gute Ausgangsposition“, so Cornelia Endres. Lena Charlotte Walterscheidt (Mönchengladbach), ebenfalls Mannschafts-Europameisterin im Vorjahr, holte mit Don Davidoff v. Don Joshi (9) Bronze (Rang drei und Rang fünf). „Lena reitet jetzt bereits das dritte Jahr international erfolgreich. Sie besticht vor allem durch ihr feines Reiten. Leider hat sich Lenas zweites Pferd Equestricons Lord Champion nach seiner gestrigen tollen Leistung auf Platz zwei heute einmal erschrocken.“ Vierter der Gesamtwertung wurde Luca Michels (Heimbach) mit Dein Freund v. Dornik B (10) vor Paulina Holzknecht (Solingen) mit Carrie WE. „Dieses Jahr können wir mit Blickrichtung auf die Pony-Europameisterschaften sicher nicht so aus dem Vollen schöpfen wie im Vorjahr. Es gibt eben nicht unbegrenzt Paare, die beständig über 70 Prozent reiten. Aber ich habe sehr viele hoffnungsvolle Paare mit viel Grundqualität für nächstes Jahr gesehen. Die jungen Talente müssen einfach noch Erfahrungen auf nationalem und internationalem Parkett sammeln. Deswegen möchte ich  ein größeres Kontingent mit auf die kommenden Sichtungen mitnehmen“, fasste Cornelia Endres zusammen.

 

Nicole Franzke gewinnt Fördercup des Warendorfer Reiternachwuchses

Neben den besten deutschen Nachwuchs-Dressurreitern hatten erstmals auch die jungen Talente aus dem Kreis Warendorf die Gelegenheit, sich beim „Preis der Besten“ zu messen. Voraussetzung für den Start beim Sparkassen-Fördercup waren mindestens drei Platzierungen in Klasse A und die Teilnahme an einem Auswahllehrgang. 15 Reiter aus zehn Vereinen erhielten schließlich grünes Licht und durften zur Dressurreiterprüfung Klasse A antreten. So hochkarätig der Rahmen war, so namhaft war auch der Kommentator der Prüfung: FN-Ausbildungsbotschafter Christoph Hess erläuterte die Vorstellungen der Reiterinnen und Reiter und gab ihnen Tipps für die weitere Ausbildung mit auf den Weg. Für die Vorstellung von Nicole Franzke vom ZRFV St. Hubertus Füchtorf mit Esperado S vergaben die Richter die Wertnote 8,5. Als vorletzte Starterin überrundete sie ganz knapp die bis dahin mit 8,4 führende Anna-Katharina Müller vom RV Warendorf mit A Gorgeous. „Die Vorstellungen waren beide sehr gut. Was am Ende zählte, war die reiterliche Einwirkung, denn um diese geht es bei der Dressurreiterprüfung. Und diese war bei Nicole, die das etwas schwierigere Pferd hat, noch ein bisschen besser.“ Viel reiterliches Gefühl bescheinigte Hess auch der Drittplatzierten Lucia Burlage vom RV Gustav Rau Westbevern mit Heiligenberg’s Aristo (8,2). Die 8,0-Grenze erreichte außerdem Naike Kuhlmann vom RFV Sendenhorst mit Navius. „Für unsere Reiter war es ein tolles Erlebnis und eine große Motivation, hier beim Preis der Besten mitreiten zu dürfen“, sagte Annette Haversiek, Vorsitzende des Kreisreiterverbandes Warendorf und kündigte für das kommende Jahr eine Wiederholung an.                                          tp/Hb

 

 

EM-Sichtungen in Wiesbaden und Hagen a.T.W.

Teilnehmer für nominiert

 

Warendorf (fn-press). Im Anschluss an den Preis der Besten in Warendorf nominierte die Arbeitsgruppe Nachwuchs des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Teilnehmer für die Sichtungen zu den Europameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter in Bern/Schweiz (8. bis 15. Juli) und der Ponyreiter in Fontainebleau/Frankreich (16. bis 22. Juli). Die Sichtungen finden im Rahmen des Wiesbadener Pfingstturniers (24. bis 28. Mai) und beim Jugendreiterfestival in Hagen a.T.W. (14. bis 17. Juni) statt.

 

Junge Reiter (alphabetisch): Charlotte Dassler (Bockhorn) mit William, Sophie Holkenbrink (Münster/WEF) mit Piko's Son und Show Star (nur Hagen a.T.W), Nadine Husenbeth (Sottrum/BRE) mit Florida und Riverdance (nur Hagen a.T.W), Florine Kienbaum (Lohmar/RHL) mit Don Windsor OLD, Marc Lingelbach (Langen/HES) mit Rolex, Louisa Lüttgen (Kerpen/RHL) mit Habitus und Diamantenbörse OLD, Petra Middelberg (Glandorf/WEF) mit Moncassado, Juliette Piotrowski (Kaarst/RHL) mit Flick-Flack und Dornfelder, Sanneke Rothenberger (Bad Homburg/HES) mit Wolke Sieben, Tara Schneider (Düsseldorf/RHL) mit Little Diamond, Charlott-Maria Schürmann (Gehrde/WES) mit Donna Jackson und Burlington sowie Lars Schulze Sutthoff (Greven/WEF) mit Love's Devine.

Junioren (alphabetisch): Anna-Christina Abbelen (Kempen/RHL) mit Fürst on Tour, Claire-Louise Averkorn (Nottuln/WEF) mit Condio B, Kristin Beer (Babenhausen/BAY) mit Indira, Janet Egbers (Haftenkamp/WES) mit Daniel Craig Jessica Krieg (Heinsberg/RHL) mit Special Edition, Vievien Niemann (Mannheim/BAW) mit Cipollini, Bianca Nowag (Ostbevern/WEF) mit Dauerbrenner, Leonie Richter (Bad Essen/WES) mit Romanowa, Johannes Rühl (Idstein/HES) mit Flying Lady, Vivian Scheve (Dortmund/WEF) mit Bellheim, Pia-Katharina Voigtländer (Berlin/BBG) mit Laetitian R sowie Maxi-Kira von Platen (Wietze/HAN) mit Flamenco Girl.

Ponyreiter (alphabetisch): Anna-Christina Abbelen (Kempen/RHL) mit Dornik's Donovan; Pia Böhmer (Wuppertal/RHL) mit Wengelo’s Ricardo (nur Hagen a.T.W), Paulina Holzknecht (Solingen/RHL) mit Carrie WE; Sophie Kampmann (Hamburg/HAM) mit Voyager; Celine König (Duisburg/RHL) mit Dorn; Nadine Krause (Bad Homburg/HES) mit Danilo (nur Hagen a.T.W.); Luca Michels (Heimbach/RHL) mit Dein Freund; Vanessa-Theresa Oppowa (Kirchham/BAY) mit Casino Royale K WE; Semmieke Rothenberger (Bad Homburg/HES) mit Deinhard B, Der Feine Lord oder Golden Girl; Lena Charlotte Walterscheidt (Mönchengladbach/RHL) mit Equestricons Lord Champion und Don Davidoff; Anouk Wiemers (Meerbusch/RHL) mit Die feine Chanel sowie Hannah Cichos (Gelsenkirchen/WEF) mit Massimiliano.                                                                        Hb


Para-Equestrian

 

Mannheimer Maimarktturnier

Guter Saisonstart deutsche für Para-Dressurreiter

 

Mannheim (fn-press). Die ersten Weichen für London sind gestellt. Beim 49. Mannheimer Maimarkt-Turnier zeigten sich die deutschen Para-Dressurreiter in guter Form und sicherten sich in der Teamwertung des Drei-Sterne-Turniers den Sieg vor den Niederlanden und Belgien.

 

Mit Blick auf die Paralympics wurde der Veranstalter mit Nennungen fast überrannt. „67 Reiter mit 85 Pferden, das geht an die Grenze dessen, was machbar ist“, sagte der Mannheimer Turnier-Chef Peter Hofmann. Eine Herausforderung, die indessen „glänzend gelöst wurde“, wie die mehrmalige Paralympics-Siegerin, Welt- und Europameisterin Hannelore Brenner aus Wachenheim bestätigte: „Es hat alles super geklappt und wir hören von allen Seiten nur Positives.“

 

Grade III

Brenner, die entscheidend daran beteiligt, dass Peter Hofmann 2003 die Para-Equestrians ins Programm des Traditionsturniers aufnahm, dominierte auch in diesem Jahr die Prüfungen in Grade III. Mit der mittlerweile 17-jährigen Hannoveraner Stute Women of the World siegte sie in allen drei Prüfungen und durfte sich darüber hinaus über den Gewinn der Teamwertung freuen – zusammen mit Dr. Angelika Trabert (Dreieich), Britta Näpel (Wonsheim) und Lena Weifen (Bösdorf).

 

Als zweitbester Deutscher im Grade III-Feld belegte Steffen Zeibig aus Arnsdorf mit Waldemar in den ersten beiden Prüfungen noch die Plätze zwei beziehungsweise drei hinter Brenner. In der Kür reichte es allerdings nur für den fünften Platz. Die langjährige deutsche Championatsreiterin Bettina Eistel aus Riepsdorf musste ihren Comebackversuch allerdings vorzeitig beenden. „Ihrem Fabuleux fehlte es noch an Wettkampfroutine, er war nicht ganz fit und ging unter Form“, sagte die deutsche Equipechefin Britta Bando (Hamburg).

 

Grade II

Zwei Siege in Grade II feierte Dr. Angelika Trabert mit der neunjährigen Hessenstute Ariva-Avanti. Lediglich am ersten Tag hinkte die promovierte Narkoseärztin mit ihren Leistungen noch etwas hinterher; sie wurde Vierte. „Ariva-Avanti machte sich am ersten Tag noch ein bisschen fest, denn das Viereck in Mannheim ist sehr guckig und es war die ganze Zeit windig“, sagte Britta Bando. „Am zweiten Tag waren die Geister dann verflogen und in der Kür habe ich das Paar fast noch nie besser gesehen.“ Der Sieg in der ersten Prüfung ging an die Niederländerin Petra van de Sande mit Valencia Z, die auch an den Folgetagen Angelika Trabert mit zwei zweiten Plätzen auf den Fersen blieb. Vorne mitmischen konnte in Mannheim auch die zweite deutsche Reiterin, Britta Näpel mit Aquilina. Sie belegte die Plätze zwei, fünf und zuletzt Platz drei in der Kür. „Britta ist ebenfalls toll geritten, hatte aber am zweiten Tag einen Patzer im Trab. In so einem Spitzenstarterfeld wirkt sich das natürlich sofort aus“, so Britta Bando.

 

Grade Ia und Ib

In Grade Ia wurden die deutschen Farben in Mannheim wie im vergangenen Jahr durch Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Rousseau vertreten. Mit den Plätzen sieben und sechs in den ersten beiden Prüfungen verpasste sie allerdings den Einzug ins Kürfinale. Alina Rosenberg (Konstanz), die im vergangenen Jahr ihr EM-Debüt gegeben hat, wurde mit Magellan in Grade Ib Zweite und Dritte in den ersten beiden Prüfungen. In der Kür wurde sie Vierte. Dominiert wurde Grade Ib von Pepo Puch (Österreich), der mit der 15-jährigen Hannoveraner Stute Fine Feeling nicht nur alle drei Prüfungen gewinnen konnte, sondern auch in der Kür mit einem Ergebnis von 80,667 Prozentpunkten einen neuen Weltrekord aufstellte.

 

Grade IV

In Grade IV gab der Niederländer Frank Hosmar den Ton an. Mit dem siebenjährigen Alphaville gewann er die zweite Prüfung, mit dem bewährten zwölfjährigen Tiesto die Kür. Lediglich am ersten Tag musste er der Kür-Vizeweltmeisterin Michele George den Sieg überlassen. Die Belgierin ging zum zweiten Mal in Mannheim an den Start und saß im Sattel des vom Gestüt Birkhof stammenden Württemberger FBW Rainman. Als beste Deutsche holte WM- und EM-Teilnehmerin Lena Weifen einen fünften und zwei sechste Plätze. In allen drei Prüfungen ritt sie ihren Hessenwallach Don Turner auf Trense, auch in der Kür, die auf Prix St. George-Niveau ausgetragen wird. „An ihrer Kür war nur wenig besser zu machen“, sagte Britta Bando und lobte die „wunderbar leichte Anlehnung“, in der das Pferd vorgestellt wurde.

 

Auf dem Weg nach London folgt für die deutschen Para-Equestrians nach der ersten Sichtung in Mannheim noch eine zweite bei den Deutschen Meisterschaften im Juni im Saarland. Danach werden aus den sieben Kandidaten der Longlist die fünf Paare – vier Mannschaftsreiter und ein Einzelreiter – für die Paralympics nominiert.         Hb

 

 


Springen

 

Preis der Besten Springen

Maurice Tebbel gelingt der Hattrick

 

Warendorf (fn-press). Auch in diesem Jahr dominierte der Reiternachwuchs aus dem Hause Tebbel den Preis der Besten Springen in Warendorf. Bei den Ponyreitern setzte sich die 13-jährige Justine Tebbel aus Emsbüren bei den Ponyreitern erneut an die Spitze. Im vergangenen Jahr hatte die Tochter des dreifachen Deutschen Meisters, René Tebbel, den Preis der Besten ebenfalls gewonnen und mit einem zweiten Pony in der Gesamtwertung Platz zwei belegt. Ihrem Bruder Maurice Tebbel gelang sogar der Hattrick. Er gewann zum dritten Mal in Folge den Preis der Besten der Junioren. Insgesamt ist es sogar sein vierter Titel, denn 2009 stand der 18-jährige bei den Ponyreitern vorn. Das ist vor ihm noch keinem gelungen.

 

Doch damit nicht genug: Maurice Tebbel holte sich mit der neunjährigen westfälisch gezogenen Levisto-Tochter Lava Lavista mit insgesamt 137,5 Punkten die Meisterschärpe bei den Junioren und nahm darüber hinaus mit dem Holsteiner Cooper in der Gesamtwertung auch noch Platz drei ein (126,0 Punkte). Die Silbermedaille im Preis der Besten der Junioren ging ebenfalls an den Pferdesportverband Weser-Ems: Guido Klatte jun. (Lastrup) belegte mit dem Oldenburger Hengst Armitage mit 128,5 Punkten nach Platz drei in der ersten Wertung und Platz vier in der zweiten Wertung Platz zwei. 122,5 Punkte lautet das Endergebnis der Schleswig-Holsteinerin Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) mit der Holsteiner Stute La Siena B, die damit Bronze gewannen. Auf 122,0 Punkte und damit Platz fünf kam Christoph Kläsener (Dorsten/Westfalen) mit der Westfälin La Luna.

 

Das Gesamtergebnis war für Bundestrainer Lars Meyer zu Bexten (Herford) wenig überraschend. „Letztendlich haben sich die mit der größten Erfahrung durchgesetzt“, sagte er. Zwei Junioren sind ihm aber besonders positiv aufgefallen: Neben Christoph Kläsener, der schon als 2010 als Ponyreiter das Bundesnachwuchschampionat gewann, war dies Jaqueline Bührmann (Friesoythe). Die ehemalige Oldenburger Landesmeisterin der Ponyreiter feierte ihr Preis-der-Besten-Debüt und wurde mit der Oldenburger Stute Connie B Zweite in der zweiten Wertung und belegte Rang zehn in der Gesamtwertung. „Es hat mir sehr gut gefallen, wie die beiden das hier zu Ende gebracht haben“, sagte Meyer zu Bexten.

 

Acht Paare hatten das Stechen der zweiten Wertungsprüfung erreicht. Nur Tebbel und Bührmann waren fehlerfrei, Bührmann allerdings mehr als fünf Sekunden langsamer. An dritter Stelle rangierte dann Tebbel mit Cooper mit einem Zeitfehler. Die erste Wertung hatte Tebbel vor dem Baden-Württemberger Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen/Baden-Württemberg) mit Panama und Guido Klatte mit Armitage gewonnen. Mit acht Fehlern konnte Krieg jedoch am zweiten Tag nicht mehr in das Geschehen eingreifen.

 

Auch Justine Tebbel gelingt die Titelverteidigung

Bei den Ponyreitern holte sich Justine Tebbel mit insgesamt 92,50 Punkten den Titel der „Besten“. Den Erfolg teilte die Dritte der Deutschen Jugendmeisterschaften mit der 15-jährigen Stute Patty, mit der sie beide Wertungsprüfungen gewinnen konnte. Patty, einst erstes Europameisterschaft-Pony von Bruder Maurice, war lange Zeit verletzt. Deshalb kam der Sieg für Justine und ihre Familie doch ziemlich überraschend. „Nein, damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, sagte die strahlende Siegerin. Sie hatte eher auf ihr zweites Pony Giovanni gesetzt, mit dem sie im vergangenen Jahr den Preis der Besten gewonnen hatte. Der 15-jährige bunte Fuchs hatte allerdings kein so gutes Wochenende, in der zweiten Wertung schied das Paar gar aus.

 

Platz zwei im Preis der Besten der Ponyreiter teilten sich Sophie Beckmann aus dem rheinischen Kalkar mit High Dream N und Julia Schacht (Osnabrück/Weser-Ems) mit Tiara. Beide kamen in der Gesamtwertung auf 76,00 Punkte, Sophia Beckmann hatte jedoch in der zweiten und entscheidenden Wertung die bessere Platzierung: Sie kam in dem M**-Springen mit Siegerrunde auf vier Fehler (Platz fünf), während Schacht und Tiara zwei Abwürfe zu verzeichnen hatten (Platz neun). Im vergangenen Jahr hatte die aktuelle Weser-Ems-Meisterin Schacht mit ihrem Pony, das auch schon Christoph Kläsener und Maurice Tebbel zu großen Erfolgen getragen hatte, Platz vier belegt. Auch für die 14-jährige Sophie Beckmann war der Springplatz in Warendorf nicht unbekannt: bei ihrem Preis der Besten-Debüt im vergangenen Jahr landete sie mit High Dream N auf Rang sechs.

 

Knapp geschlagen (75,0 Punkte) belegte Madita Brauer (Kalkar/Rheinland) mit Joop Rang vier in der Gesamtwertung; mit 74,0 Punkten folgte Viktoria Bokern (Dinklage/Weser-Ems) mit Collin auf Platz fünf. Für die Zweitplatzierte der ersten Wertung und Dritte der Weser-Ems-Meisterschaften 2011 lief es am zweiten Tag des Preises der Besten nicht ganz so optimal. Zwar konnte sich das Paar mit einem Abwurf noch in die Siegerrunde der besten Zwölf vorarbeiten, hier fehlte dann aber offensichtlich etwas Kraft und Konzentration, drei Abwürfe mussten hinzuaddiert werden. Die 15-jährige Madita Brauer und der 13-jährige Joop konnten den Preis der Besten hingegen ganz ohne Springfehler absolvieren. In der ersten Wertung hatten sie einen Zeitfehler (Rang 13), in der zweiten Wertung lediglich einen viertel Zeitfehler (Platz drei). Brauer hatte auch noch ihr zweites Pony Mona Liesa für die Siegerrunde qualifizieren können, mit ihm war sie Vierte und in der Gesamtwertung Zehnte.

 

Während in der ersten Wertung, einem Springen der Klasse M*, noch 15 der insgesamt 37 Starter der Parcours fehlerfrei absolvierten, waren im Zwei-Sterne-Springen etliche Fehler, Verweigerungen und sogar der ein oder andere Sturz zu sehen. Lediglich Justine Tebbel und Katrin Stolmeijer (Emsbüren/Weser-Ems) mit For Kids Only blieben ganz ohne Fehler. Dennoch war Peter Teuween (Hanstedt) zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. Der Bundestrainer blickt ausgesprochen optimistisch in die Zukunft: „Es hat sich gezeigt, wie wichtig Erfahrung ist, andererseits haben wir aber auch viele Nachwuchstalente im Aufbau gesehen.“

 

Junge Reiter: Überraschungssieg für Leonie Jonigkeit

Anders als bei den Junioren und Ponyreitern bot der Preis der Besten der Jungen Reiter in diesem Jahr jede Menge Überraschungen. Der Sieger der ersten Wertungsprüfung, Laurenz Buhl (Heidelberg) fand sich am Ende auf Rang 16 wieder, die Siegerin der zweiten Wertung, Stefanie Reining (Bedburg-Hau), belegte im Gesamtklassement „nur“ Rang vier.

 

Gesamtsiegerin wurde die für Westfalen startende und aus Moringen in Niedersachsen stammende Leonie Jonigkeit mit dem Oldenburger Candino. Die 21-jährige, die derzeit bei Kurt Gravemeier in Münster die Ausbildung zur Pferdewirtin absolviert, belegte in der ersten Wertung Rang elf, in der zweiten Wertung Platz drei und hatte am Ende 107,0 Punkte. Knapp geschlagen (106,5 Punkte) kam Vanessa Borgmann aus dem rheinischen Wesel dem achtjährigen Quismy des vaux auf den Silberplatz. Die 19-jährige, die im vergangenen Jahr noch Bronze beim Preis der Besten gewonnen hatte, war in den Wertungsprüfungen ein Mal Siebte und ein Mal Sechste. Ein vierter Platz in der ersten Wertung und ein elfter Platz in der zweiten Wertung brachte Laura Jane Hackbarth aus Brickeln in Schleswig-Holstein die Bronzemedaille ein (102,0 Punkte). Die 21-jährige Hallenchampioness des Salut-Festivals in Aachen hatte die Holsteiner Stute Tequilla Sunrise gesattelt. Auf Stefanie Reining und Diva auf Platz vier folgte Angelique Rüsen aus Herborn/Hessen mit Calle Cool.

 

Vor allem die zweite Wertungsprüfung hatte es bei den Jungen Reitern in sich. Lediglich drei Reiter blieben im Umlauf fehlerfrei – neben Stefanie Reining und Leonie Jonigkeit war dies auch der Hamburger Andreas Theurer mit Simply the Red. 25 der 43 Starter leisteten sich zwei und mehr Abwürfe, fünf Reiter schieden aus oder gaben auf. Dabei war der Parcours zwar technisch sehr schwierig, entsprach aber in der Höhe noch nicht den Anforderungen bei Championaten. „Ausbaufähig“ – so lautete denn auch der Kommentar des Bundestrainers Lars Meyer zu Bexten. „Während wir bei den Junioren fast von einem ‚Luxusproblem’ sprechen können, befinden sich die Jungen Reiter in diesem Jahr eher in einem Umbruch“.

 

Children: Deutsche Meiterin bleibt die „Beste“

Insgesamt vier Mal wurde beim „Preis der Besten“ der Titel im Parcours vergeben. Bereits am Samstag standen die Sieger in der Altersklasse Children fest. Diese hießen wie schon bei den Deutschen Meisterschaften im vergangenen Jahr Marina Röhrig und Ladykiller.

 

In den beiden Wertungsprüfungen unterlief der 17-jährigen Reiterin aus Mülheim-Kärlich/Rheinland-Pfalz mit ihrem 17-jährigen Rheinländer v. Lancer II kein einziger Fehler. Am ersten Tag wurden sie Fünfte, am zweiten Tag zogen sie mit sechs weiteren Teilnehmern ins Stechen ein. Hier gab die Zeit den Ausschlag, denn allen gelang eine erneute Nullrunde bis auf Marie Ligges aus Ascheberg mit Chiclana, die in der Endabrechnung Platz fünf belegte. Den schnellsten Ritt im Stechen legte in nur 41,85 Sekunden Marina Röhrig vor, die sich damit den Sieg in der Prüfung und zugleich den Gesamtsieg sicherte. „Marina hat mit ihrem Sieg die Leistungen von den DJM bestätigt“, freute sich der rheinland-pfälzische Landestrainer Sepp Gmein. Er kennt die Siegerin, seit sie als Siebenjährige zu ihrem ersten Lehrgang bei ihm erschien. In der Children-Konkurrenz war Rheinland-Pfalz mit drei Reitern vertreten, von denen sich zwei ganz vorne platzieren konnten. Neben der Siegerin Marina Röhrig landete Lena Kreling aus Waldalgesheim mit Tosya auf Platz vier.

 

Zweiter im Preis der Besten wurde Philipp Schulze Topphoff (13) aus Havixbeck/Westfalen mit dem neunjährigen Westfalen Prescot v. Polytraum, mit dem seine Schwester Marie Schulze Topphoff vor zwei Jahren der ersten deutschen Mannschaft bei einer Children-Europameisterschaft angehörte. Am ersten Tag wurde das Paar Achter, in der zweiten Wertungsprüfungen Dritter.

 

Mit gleich zwei Pferden zog die 13-jährigen Teike Carstensen aus Sollwitt ins Stechen der zweiten Wertungsprüfung ein. Mit dem achtjährigen Holsteiner Hengst Nintendo wurde sie Zweite und landete damit in der Gesamtwertung auf Platz drei. Mit der neunjährigen Stute Cara Mia belegte sie in der Endabrechnung Rang neun.

                                                                                                                                 bsp/Hb

 

 


Preis der Besten Springen

Nachwuchskader nominiert

 

Warendorf (fn-press). Im Anschluss an den Preis der Besten hat die Arbeitsgruppe Nachwuchs des Springausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Nachwuchskader neu aufgestellt.

 

C-Kader Junge Reiter (alphabetisch): Friso Bormann (Harsum/HAN) mit A crazy spirit, Vanessa Borgmann (Wesel/RHL) mit Quismy des vaux, Laura Jane Hackbarth (Brickeln/SHL) mit Tequila Sunrise, Leonie Jonigkeit (Meringen/WEF) mit Candino, Marcel Marschall (Altheim/BAW) Vaccharco, Stefanie Reining (Bedburg-Hau/RHL) mit Diva, Andreas Theurer (Hamburg/HAM) mit Lupus und Simply the Red sowie Jana Wagers (Emsdetten/WEF) mit Coolio.

 

C-Kader Junioren: Kendra-Claricia Brinkop (Neumünster/SHL) mit Chalidiki B und La Siena B, Angelina Herröder (Büttelborn/HES) mit Pico’s Boy, Umbra und Barbou de Ruet, Christopher Kläsener (Marl/WEF) mit La Luna, Laura Klaphake (Steinfeld/WES) mit Qualdandro, Guido Klatte jun. (Lastrup) mit Armitage, Niklas Krieg (Villingen-Schwennigen) mit Panama und Carella, Lena Pollmann-Schweckhorst (Warstein) mit Bandit sowie Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Lava Levista und Cooper.

 

C-Kader Children: Niklas Betz (Kirkel/RPF) mit Caretinja, Tim Birckenstaedt (Aachen/RHL) mit Let’s dance, Pepe und Power Lady, Teike Carstensen (Sollwitt/HAN) mit Cara Mia und Nintendo, Lena Kreling (Waldalgesheim) mit Tosya, Marina Röhrig (Mülheim-Kärlich/RPF) mit Ladykiller, Laura Schoechert (Hohburg/SAC) mit Raphaela und Crazy, Philipp Schulze Topphoff (Havixbeck/WEF) mit Prescot, Justine Tebbel (Emsbüren/WES) mit Carlefornia, Linus Georg Weber (Amöneburg/HES) mit Hubertushof’s For My Sons sowie Leonie Weirich (Oberding-Notzing/BAY) mit Julia B.

 

D/C-Kader Ponyreiter: Sophia Beckmann (Kalkar/RHL) mit High Dream N, Madita Brauer (Kalkar/RHL) mit Mona Liesa und Joop, Ann-Kathrin Dettmer (Porta Westfalica/WEF) mit Don Diabolo, Lea Ercken (Herten/WEF) mit Night Fly E, Call me Charly und Validos Son, Fabienne Graefe (Salzbergen/WES) mit Bartez, Philip Houston (Leichlingen/RHL) mit Caspar, Julia Schacht (Osnabrück/WES) mit Tiara und Cavallo WE, Marie Schulze Topphoff (Havixbeck/WEF) mit Mentos Junior, Debby Sterzenbach (Mülheim/RHL) mit Cheyenne, Kathrin Stolmeijer (Emsbüren/WES) mit For Kids Only und Mac Easy, Justine Tebbel (Emsbüren/WES) mit Givanni und Patty sowie Lars Volmer (Legden/WEF) mit Carrick und Orchid’s Paul.

 

D/C-Perspektivkader: Pheline Ahlmann (Reher/SHL) mit Caspa, Marc Baudach (Witten/WEF) mit Lucy, Lennert Hauschild (Vierden/HAN) mit Enjoy und Eliza, Enno Klaphake (Steinfeld/WES) mit Pepper Ann und Jerome, Marie Ligges (Ascheberg/WEF) mit Chiclana, Annabell Miesner (Warendorf/WEF) mit Passionata, Frederike Staack (Lasbek/WES) mit Caitoki und Goshawk, Kathrin Stolmeijer (Emsbüren/WES) mit Apricot van Spalbeek Z und Henry Vaske (Halen/WES) mit Quinaro.                                                                        Hb

 

 


Vielseitigkeit

 

CIC***/Berufsreiterchampionat in Marbach

Michael Jung und Sam wiederholen Vorjahreserfolg

 

Marbach (fn-press). Mit einer Topbesetzung konnte in diesem Jahr die internationale Marbacher Vielseitigkeit aufwarten, denn die hügelige Geländestrecke rund um das baden-württembergische Haupt- und Landgestüt machte die Veranstaltung zur passenden Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in London. Den Ton gab einmal mehr Michael Jung an. Mit La Biosthetique Sam wiederholte der Welt- und Europameister aus Horb seinen Vorjahressieg und sicherte sich zugleich den Titel des Berufsreiterchampions der Sparte Vielseitigkeit – zum dritten Mal in Folge.

 

Schon in der Dressur des CIC*** setzten der Welt- und Europameister und sein Championatspferd La Biosthetique Sam FBW ein Zeichen. Mit 29,1 Minuspunkten erzielten sie ihr persönliches Bestergebnis. Am Ende kamen gerade einmal 0,4 Strafpunkte für Überschreiten der erlaubten Zeit im Gelände hinzu – eine Sekunde war das Paar zu langsam. „Die Zeit in Marbach ist immer schwierig zu knacken“, sagte Jung nach seinem Ritt. „Der Kurs war super aufgebaut, mit interessanten Sprüngen, bei denen die Pferde auch etwas lernen können.“ Wie schon im vergangenen Jahr und auch bei den Europameisterschaften in Luhmühlen im vergangenen Jahr heftete sich Sandra Auffarth mit Opgun Louvo dem Weltmeister am dichtesten an die Fersen. Sie beendete die Prüfung mit ihrem Dressurergebnis von 32,7 Minuspunkten auf Platz zwei. Für die Pferdewirtin aus Ganderkesee bedeutete das die Silbermedaille im Berufsreiterchampionat.

 

Während Jung und Auffarth in Marbach ihre vierbeinigen Stars gesattelt hatten durfte FRH Butts Abraxxas, das potenzielle Olympiapferd von Ingrid Klimke, nach seinem Sieg in Vairano im Stall bleiben. Dafür sattelte die Reitmeisterin aus Münster gleich drei Nachwuchspferde im CIC***: Das beste Ergebnis ging auf das Konto des zwölfjährigen Trakehners Tabasco, den am Ende nur zwei Zehntel von Sandra Auffarth trennten: Das hieß Platz drei und Bronze im Berufsreiterschampionat Vielseitigkeit. Glänzend bestand auch die achtjährige FRH Escada JS ihre Drei-Sterne-Bewährungsprobe. Die Stute, im vergangenen Jahr mit Andreas Brandt im Sattel Vizeweltmeisterin der jungen Vielseitigkeitspferde, beendete die Prüfung auf Platz vier (39,60) – punktgleich mit Michael Jungs Zweitpferd Leopin FST, der eigentlich für das CCI**** Badminton Anfang Mai vorgesehen war. Doch die britische Traditionsprüfung musste allerdings wegen Überflutung abgesagt werden, ebenso wie das CIC*** Chatsworth, das parallel zu Marbach stattfinden sollte.

 

Wie schon in den letzten Jahren war das Berufsreiterchampionat Vielseitigkeit in das CIC*** eingebettet. In keiner anderen Reitsportdisziplin finden sich in der Spitze so viele geprüfte Berufsreiter wie in der Vielseitigkeit. Auch auf den weiteren Plätzen liest sich die Ergebnisliste wie die aktuelle Kaderliste für London. Mit 41,1 Minuspunkten rangiert Dirk Schrade (Sprockhövel) mit King Artus auf Platz sechs, gefolgt von Kai-Steffen Meier (Waldbröl) mit Karascada TSF auf Rang sieben. Das Paar beendete die Prüfung mit seinem Dressurergebnis von 42,6 Minuspunkten. „Die Stute ging sehr ruhig und Kai-Steffen konnte richtig was riskieren. Das war bislang ihre beste Dressur“, sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen).

 

Damit nicht genug besetzte Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Butts Avedon Platz neun (46,0) hinter dem Japaner Kenki Sato, dem es mit Chippieh als Einzigem gelang, die starken deutsche Reihe zu unterbrechen (Platz acht/44,1). Der letzte Platz in den Top Ten ging noch einmal an Michael Jung, dessen achtjähriges Nachwuchspferd Halunke FBW – ein weiterer Sohn des Vollblüter Heraldik xx – seine Drei-Sterne-Taufe bestand und nun zusammen mit Leopin FST und Weidezaunprofi’s River of Joy in Luhmühlen an den Start gehen soll. Sam dagegen „hat in diesem Jahr nicht so viel Programm. Wir konzentrieren uns voll auf London, gehen dann in Aachen an den Start und hoffen, dass der Bundestrainer uns nominiert“, sagte Jung.

 

Last but not least wurde der Erfolg der deutschen Olympiaanwärter durch eine elften bzw. zwölften Platz für Peter Thomsen (Lindewitt) – der einzige Nicht-Berufsreiter – mit Horseware’s Barny und Dirk Schrade mit Zweitpferd Hop and Skip komplettiert. „Die Pferde haben den Kurs super gemeistert. Es war toll zu sehen, wie motiviert auch die Drei-Sterne-Neulinge galoppiert sind“, sagte Bundestrainer Hans Melzer. Für sie gab es in Marbach auch Punkte für den Derby-Dynamic-Cup. Das beste Ergebnis im neuen U25-Förderpreis Vielseitigkeit erzielte Franziska Roth (Dörpen). Sie landete mit Dictus J auf Platz 13 (50,9).                                                  Hb

 

Zwischenstand Derby Dynamic Cup und U25-Förderpreis

 

Marbach (fn-press). Die internationale Drei-Sterne-Kurzvielseitigkeit in Marbach war zugleich die zweite Station im Derby Dynamic Cup und U25-Förderpreis Vielseitigkeit. Die meisten Punkte bei den jungen Pferden sammelte wie schon beim CIC** Kreuth Michael Jung (Horb) mit dem achtjährigen Württemberger Halunke FBW v. Heraldik xx. Mit 75 Punkten führt das Paar den Zwischenstand vor Ingrid Klimke (Münster) mit ihren Nachwuchspferden, der achtjährigen Hannoveraner Stute FRH Escada JS v. Embassy II (50 Punkte) und dem ebenfalls achtjährigen Trakehner Parmenides v. Sir Chamberlain (40 Punkte) an. Bei den Nachwuchsreitern dominiert Perspektivgruppenmitglied Julia Krajewski (23, Warendorf) das Feld. Sie sammelte mit ihren Pferden London-Return OLD und Lost Prophecy insgesamt 75 Punkte in Kreuth und Marbach. 50 Punkte im U25-Förderpreis erzielte Franziska Roth (22, Dörpen) mit Dictus J als beste Nachwuchsreiterin in Marbach und rangiert damit auf Platz zwei vor den beiden Jungen Reitern, Franca Lüdeke (Warendorf) mit Parlando (40) und der Deutschen Meisterin Freya Füllgraebe (Krefeld) mit Oje Oje (43), die in Marbach ihr Drei-Sterne-Debüt gab. Die nächste Station ist das Pfingstturnier in Wiesbaden.                                                                    Hb

 

 

Preis der Besten

Sieg für Pia Münker und Leoni Leuwer

 

Warendorf / Marbach (fn-press). Zeitgleich, aber nicht am selben Ort ermittelten in diesem Jahr die Nachwuchsvielseitigkeitsreiter ihre „Besten“. Während die Junioren und Jungen Reiter gemeinsam mit den Dressur- und Springreitern beim „Preis der Besten“ in Warendorf an den Start gingen, traten die Ponyreiter im rund 550 Kilometer entfernten baden-württembergischen Haupt- und Landgestüt Marbach gegeneinander an.

 

In Warendorf ging der Titel wie schon im Vorjahr ins Rheinland. Nach den drei Teilprüfungen Dressur, Springen und Geländeritt erwies sich Pia Münker als die „Beste“. Die 19-jährige Abiturientin aus Meerbusch verwies mit ihrem siebenjährigen Rheinländer Louis M v. Lissabon die beiden Junioren, Christoph Wahler (Bad Bevensen) mit Welleby und Josephine Wilms (Bergkamen) mit Corvette D, auf die Plätze.

 

Es war ein kleines Starterfeld, das in diesem Jahr den „Besten“-Titel unter sich ausmachte. 14 Reiter hatten eine Startgenehmigung für Warendorf erhalten. „Wir haben aus dem letzten Jahr nur wenige M-reife Junioren, die waren alle drei hier und haben sich sehr gut geschlagen Zwei Junge Reiter gehen an diesem Wochenende im CIC*** Marbach, Freya Füllgraebe und Franca Lüdeke, und einige andere treten in Everswinkel an, weil ihnen noch die FEI-Qualifikation für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften fehlt. Ich gehe davon aus, dass es nächstes Jahr wieder um die 20 Paare sein werden“, sagte Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg).

 

Ursprünglich wollte auch Pia Münker in Everswinkel antreten, änderte dann aber kurzfristig ihre Pläne, nachdem sie mit Louis M bei ihrem ersten CIC**-Start in Velen vor zwei Wochen Platz sechs belegte. „Pia hat die Nominierung für den Preis der Besten mit einer tollen Leistung bestätigt“, sagte Rüdiger Schwarz. Bereits in der Dressur hatte Paar die Nase vorn. 43,3 Punkte erhielten der Vize-Bundeschampion von 2010 und seine Reiterin auf dem Viereck. Ein Abwurf im Springen kostete sie allerdings die Spitzenposition. Für kurze Zeit mussten sie diese Ben Leuwer (Königswinter) und Cappuccino überlassen. Der Bundeswehrsportschüler blieb als Einziger im Parcours fehlerfrei und konnte sich damit sein Dressurergebnis von 45,0 Minuspunkten erhalten. Sein Weg zu einem möglichen Sieg scheiterte allerdings in der Geländeprüfung. An Hindernis 13 musste er unfreiwillig aus dem Sattel und schied aus.

 

Begonnen hatte der Geländeritt als dritte und letzte Teilprüfung mit einem Highlight. Christoph Wahler und die 17-jährige Rappstute Welleby beendeten den Kurs ohne Fehler und blieben bis zum Schluss die Einzigen, die innerhalb der erlaubten Zeit ins Ziel kamen. Damit kam das Paar auf einen Endstand von 54,60 Minuspunkten, der nur noch von Pia Münker mit Louis M unterboten wurde (50,50). 58,1 Minuspunkte schlugen beim Preis der Besten für Josephine Wilms und Corvette D zu Buche; zum Dressurergebnis von 49,7 Minuspunkten kamen vier Strafpunkte im Springen und 4,4 Strafpunkte für Zeitüberschreitung im Gelände hinzu. Das bedeutete Platz drei vor der dritten Juniorin im Starterfeld: Pauline Knorr aus Hude, Deutsche Meisterin 2011, mit Abke’s Boy (59,8). Knapp dahinter landete Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina auf Platz fünf (59,9).

 

Was ihrem großen Bruder Ben im Warendorf Marbach versagt blieb, gelang der 14-jährigen Leoni Leuwer in Marbach. Sie gewann nicht nur die internationale Ponyprüfung (CCIP*), sondern zugleich auch den „Preis der Besten“ in ihrer Sparte und Altersklasse. „Das war eine solide Leistung“, lobte Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf). Leoni Leuwer und ihre elfjährige Ponystute Camissa Nera v. Caprimond beendeten die Prüfung mit ihrem Dressurergebnis von 43,7 Minuspunkten. „Die beiden haben sich über den Winter deutlich verbessert. Im vergangenen Jahr war das manchmal noch etwas unkontrolliert. Hier in Marbach zeigten sie eine richtig gute Dressur und der Geländeritt war vom Feinsten“, so Lutter.

 

Auf dem zweiten Platz landete Hanna-Lea Kehrer aus Reutlingen mit dem mittlerweile 18-jährigen Cyrano, mit dem Julia Krajewski bereits 2001 Doppel-Gold bei den EM in Spanien gewann. Der Fuchswallach erwies sich in Marbach als putzmunter. Er beendete die Prüfung ebenfalls mit seinem Dressurergebnis von 47,0 Minuspunkten und rückte damit vom 14. auf den zweiten Platz im CCIP* vor. Eine goldene Schleife gab es für diese Leistung obendrein: die des baden-württembergischen Landesmeisters in der Pony-Vielseitigkeit.

 

Dritte in der Preis-der-Besten-Wertung wurde Flora Reemtsma (Groß Wahlstorf) mit Pamira LK. Ihr Endstand von 52,4 Minuspunkten bedeutete im internationalen Starterfeld allerdings Platz neun. Neben Pamira LK hatte Flora Reemtsma noch ein weiteres Eisen im Feuer, Ex-Europameisterin Dorina. Mit ihr gewann sie zunächst die Dressur, verzichtete nach zwei Verweigerungen im Gelände jedoch darauf, das Pony am Sonntagmorgen im Springen vorzustellen. An ihrer Stelle rückte nach dem Geländeritt die Dressur-Zweite Rebecca-Juana Gerken (Rümpel) mit Chagall an die Spitze vor, fiel aber im Springen mit 25 Strafpunkten weit zurück. „Das Springen in dem großen Marbacher Stadion ist sehr anspruchsvoll. Das hat echten Championatscharakter“, sagte Fritz Lutter.

 

Das bekamen auch Sarah Schmierer (Erdmannhausen) mit Bundeschampion Moonlight Kiss und Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen) mit Mac Ide zu spüren, die jeweils 16 Strafpunkte im Parcours in Kauf nehmen mussten. Damit wurden die beiden Teamreiterinnen, die zusammen mit Hanna Lea Kehrer und Katja Wolf (Ditzingen) mit Puccini die deutschen Farben im Alpencup vertraten, vom dritten beziehungsweise vierten Platz nach hinten durchgereicht. Für die deutsche Mannschaft hieß dies Platz zwei hinter den Franzosen, die sich mit 150,1 Minuspunkten den Sieg vor Deutschland (163,3) und Italien (176,4) sicherten. Das beste Einzelergebnis für Frankreich erzielte Justine Lacroix mit Piksou Perrochel. Sie belegte mit einem Endstand von 49,0 Minuspunkten Platz drei im CCIP*.                                                                                                        Hb

 

 

Deutsche Jugendmeisterschaften in Kreuth

 

Kreuth (fn-press). Vom 6. bis 10. Juni ist das Ostbayerische Pferdesport- und Turnierzentrum Gut Matheshof in Kreuth Austragungsort der Deutschen Jugendmeisterschaften. Die DJM der Junioren (bis 18 Jahre) wird in Form einer internationalen Ein-Stern-Prüfung (CCI*) ausgetragen, die Jungen Reiter (bis 21 Jahre) ermitteln ihren Meister auf Zwei-Sterne-Niveau (CCI**). Für die Teilnehmer beider Altersklassen ist die DJM zugleich der erste Schritt in Richtung der Europameisterschaften, die in diesem Jahr vom 10. bis 12. August in Malmö/Schweden (Junge Reiter) und vom 6. bis 9. September in Strzegom/Polen (Junioren) ausgetragen werden. Beide Prüfungen sowie eine zusätzliche Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC**) sind offen für alle Reiter. Die DJM findet bereits zum dritten Mal in Kreuth statt. Hier legte unter anderem Welt- und Europameister Michael Jung den Grundstein zu seiner steilen Karriere: 2000 wurde er Deutscher Juniorenmeister, drei Jahre Deutscher Meister der Jungen Reiter. Für den bergauf und bergab verlaufenden Kurs im Kreuther Gelände war damals wie heute Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg) verantwortlich, unterstützt wird er dabei in diesem Jahr von Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) als Technischem Delegierten. Die DJM beginnt am Donnerstag mit den ersten Verfassungsprüfungen und einem Aktivenabend, zu dem der Veranstalter die Teilnehmer einlädt. Am Freitag steht die Dressur auf dem Programm, für Samstag ist die Geländeprüfung geplant. Der Sonntag schließt dann mit der zweiten Verfassungsprüfung, Springen und Siegerehrungen ab.                                                                                  Hb

 

 


Fahren

 

Deutsche Meisterschaften Vierspänner und Pony-Vierspänner

Georg von Stein und Steffen Brauchle können Titel verteidigen

 

Lähden (fn-press). Im Rahmen der „8. Lähdener Pferdetage“ richtet die Pferdesport Gemeinschaft Lähden in diesem Jahr vom 14. bis 17. Juni die Deutsche Meisterschaft der Vierspänner für Pferde und für Ponys aus.

 

Dieses Fahrturnier auf der Anlage von Vierspännerfahrer Christoph Sandmann ist als CAI ausgeschrieben, das heißt, dass gemeinsam mit den deutschen Fahrern die internationale Konkurrenz zur Formüberprüfung nach Lähden kommt. Dazu gehören unter anderem die beiden Mannschaftsweltmeister aus den Niederlanden Ysbrand Chardon und Koos de Ronde. Denn auch der Niederländische Pferdesportverband hat das Fahrturnier in Lähden als WM-Sichtung für die niederländischen Fahrer vorgegeben. 29 Fahrer starten in der internationalen Prüfung für Vierspänner. Insgesamt werden Gespanne aus 15 Nationen im Emsland erwartet.

 

Amtierender Deutscher Meister ist Georg von Stein aus dem hessischen Modautal, der wieder antritt, um seinen Titel zu verteidigen. Bei den Pony-Vierspännern könnte Steffen Brauchle (Lauchheim) nach seinen Siegen 2010 und 2011 zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister werden. Die Chancen stehen nicht so schlecht, denn bislang sind nur insgesamt sechs Pony-Vierspänner für die internationale Prüfung gemeldet. Neben den Vierspänner-Prüfungen stehen auch eine Kombinierte Prüfung für Zweispänner und eine für Pony-Zweispänner auf dem Programm. Bereits 2010 trafen sich die Vierspänner und die Pony-Vierspänner zu den Deutschen Meisterschaften in Lähden. Damals waren für die DM mit großen Baumaßnahmen die acht Geländehindernisse zum Teil völlig neu konstruiert worden und auch in diesem Jahr ist noch ein weiteres neues Hindernis mit einem Teich hinzugekommen, so dass beste Bedingungen auf die Fahrer warten.

 

Für die Vierspännerfahrer mit Pferden geht es nicht nur um den nationalen Titel und Medaillen, sondern auch darum, sich für die Weltmeisterschaften im eigenen Land zu empfehlen. Denn vom 15. bis 19. August wird in diesem Jahr die WM der Vierspänner im westfälischen Riesenbeck ausgetragen. Nach zwei Einlaufprüfungen in Blievenstorf und Zeiskam, ist die erste Sichtung Anfang Juni in Herford. Damit ist Lähden die zweite Sichtung vor dem Nationenpreis beim CHIO in Aachen. Die letzte Sichtung ist vom 19. bis 22. Juli in Rastede, dort benennt der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) dann die Fahrer, die in Riesenbeck die deutschen Farben vertreten dürfen.                                                                              evb

 

Weitere Informationen unter www.psg-laehden.de

 

 


Voltigieren

 

Preis der Besten Senioren

Neuss und Ingelsberg Kopf-an-Kopf

 

Münchehofe (fn-press). Der RSV Neuss-Grimlinghausen (Rheinland), Erik Oese (Radebeul) und Kristina Boe (Husum) haben den Preis der Besten in Münchehofe in den Senior-Wettbewerben gewonnen.

 

Es war ein Duell auf ganz hohem Niveau am Rande Berlins: Nach drei Wertungsumläufen trennten die beiden deutschen Topteams der vergangenen Jahre lediglich 22 Tausendstel. 8,435 Punkte für Neuss-Grimlinghausen. 8,413 Zähler für den VV Ingelsberg. Damit setzte sich der amtierende Europameister vom Landesverband Rheinland im ersten direkten Vergleich der Saison 2012 hauchdünn durch. Die Mannschaft von Trainerin und Longenführerin Jessica Schmitz war auf Arkansas mit einem Sieg im Pflichtumlauf und drei Zehntel Vorsprung in den Wettkampf gestartet. Der erste Kürwettbewerb ging anschließend an die Bayern von Trainer und Longenführer Alexander Hartl, die auf Adlon vor allem mit spektakulären dynamischen Übungskombinationen glänzten. Im abschließenden Kürumlauf, in dem die Neusser deutlich mehr Sicherheit ausstrahlten konnten, lagen beide Teams schließlich nahezu gleichauf.

 

Die größte Differenz sah das Richtergremium laut dem neuen internationalen Wertungssystem in der Artistik-Note, die unter anderem durch die Gestaltung bestimmt wird. In diesem Bereich rangierten die Neusser im ersten Durchgang fast 1,5 Punkte hinter Ingelsberg. In Durchgang zwei betrug der Abstand – trotz nahezu identischem Inhalt der jeweiligen Küren – an einem anderen Richtertisch nur noch etwa 0,3 Punkte. Die Gründe für derart große Abweichungen blieben vielen Aktiven unklar. Auch das neue System, das die einzelnen Teilbereiche der Gesamtnote separat auf vier Richter verteilt, sorgte noch für Unklarheit im Kreise zahlreicher Ausbilder. Chefrichterin Helma Schwarzmann zeigte sich zuversichtlich, begrüßte das neue Verfahren. „Es ist von großem Vorteil, sich auf einen Bereich konzentrieren zu können“, sagte die ehemalige Bundestrainerin. Ob und welche Vorteile sich künftig für die objektivere Bewertung der Voltigierer ableiten lassen, wird sich aber voraussichtlich erst im Laufe der weiteren internationalen Wettbewerbe herauskristallisieren.

 

Die Nominierungsentscheidung verschob die Arbeitsgruppe Spitzensport angesichts der Leistungsdichte beider Mannschaften auf das internationale Turnier in Krumke (Sachsen-Anhalt) vom 15. bis 17. Juni. „Die Teams lagen praktisch und faktisch gleichauf. Wir benötigen weitere Informationen, wie sich Neuss und Ingelsberg in den bevorstehenden Wochen entwickeln“, erläuterte Bundestrainerin Ulla Ramge (Warendorf).

 

So knapp die Entscheidung bei den Mannschaften ausfiel, so eindeutig waren die Siege in den beiden Einzelwettbewerben. Kristina Boe (Hamburg) glänzte beim ersten gesamtnationalen Vergleich auf Le Beau (Longe: Winnie Schlüter) mit bestechender Form. Die Medizinstudentin schob sich bereits zum Pflichtauftakt auf Platz eins, den sie im Verlauf aller vier Umläufe behauptete und schließlich mit über fünf Zehntel Punkten Vorsprung gewann. Am ehesten mithalten konnte Regina Burgmayr auf Cappucino (Alexander Hartl), die sich unter anderem mit neuer Risikobereitschaft beim Abgang und flüssigen Übungskombinationen nach ihrer WM-Teilnahme 2008 wieder in den Favoritenkreis für einen Einzel-Championatsplatz voltigierte (7,99). Auch Platz drei ging nach Bayern. Jennifer Braun erreichte auf Willow (Verena Rosenkranz) 7,884 Punkte.

 

Bei den Herren setzte sich der amtierende Deutsche Meister mit fast vier Zehntel Punkten Vorsprung durch. Erik Oese vom Landesverband Sachsen gewann auf Calvador (Andreas Bäßler) alle vier Umläufe und kam seinem ersten Championatsstart in der Einzelkonkurrenz mit 8,223 Zählern einen großen Schritt näher. Viktor Brüsewitz (Garbsen), EM-Dritter aus dem vergangenen Jahr, rangierte auf Rockard H (Silke Gedien) mit 7,886 Punkten auf Platz zwei, gefolgt von Benjamin Kley (Salzmünde) auf Rio Grande (Franziska Mauff).

 

Einige Einzelvoltigierer, unter anderem Preis-der-Besten-Sieger Oese, sind auf der aktuellen Longlist ohne ihre Pferde vermerkt. Bundestrainerin Ulla Ramge dazu: „Einige Pferde sieht das Gremium in Absprache mit unserem Mannschaftstierarzt Dr. Augusto Fernandez derzeit nicht auf Championats-Niveau. Dabei entspricht der Ausbildungsstand der Pferde nicht dem der Voltigierer. Wir werden nun gemeinsam nach weiteren Optionen für die bestreffenden Voltigierer suchen.“

 

Im Doppelvoltigieren kamen die Sieger – wie bereits in den vergangenen Jahren – aus Baden-Württemberg. Theresa-Sophie Bresch (Tübingen), die auch im Einzel auf der Longlist steht, gewann mit ihrem Partner Daniel Rein auf Cyrano (Doris Marquart). Das Duo erhält damit einen Startplatz für das CVI*/*** in Krumke. Ebenso wie die Zweitplatzierten Johanna Schumann und Martina Köhler vom Landesverband Schleswig-Holstein, die auf Freaky Francis turnten.                                                                                              Daniel Kaiser

 

 

Longlist für WM in Le Mans aufgestellt

 

Münchehofe (fn-press). Die Arbeitsgruppe Spitzensport Voltigieren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat im Anschluss an den Preis der Besten in Münchehofe die Longlist für die Weltmeisterschaften vom 13. bis 19. August in Le Mans/Frankreich aufgestellt. Die endgültige Nominierung erfolgt nach dem CVIJ** in Krumke vom 15. bis 17. Juni (Teams) und dem CHIO Aachen vom 28. bis 30. Juni (Einzel).

 

Teams: RSV Neuss-Grimmlinghausen mit Arkansas (Longenführerin Jessica Schmitz), VV Ingelsberg mit Adlon (Alexander Hartl)

 

Damen: Kristina Boe (Husum) mit Le Beau (Winnie Schlüter), Regina Burgmayr (Kirchseeon) mit Cappucino (Alexander Hartl), Jennifer Braun mit Willow (Verena Rosenkranz), Theresa-Sophie Bresch (Tübingen) mit Cyrano (Doris Marquat), Pia Engelberty (Köln) mit Weltoni RS von der Wintermühle (Alexandra Knauf), Corinna Knauf (Köln) mit Weltoni RS von der Wintermühle (Alexandra Knauf), Christine Kuhirt mit Fuzzy (Stefan Lotzmann), Sarah Kay (Sörup).

 

Herren: Viktor Brüsewitz (Garbsen) mit Rockard H (Silke Gedien), Torben Jacobs (Köln) mit Flash-back (Alexandra Knauf), Erik Oese (Radebeul), Benjamin Kley (Salzmünde).

 

 

Preis der Besten Junioren

Neuss löst Ticket nach Pezinok

 

Münchehofe (fn-press). Der RSV Neuss-Grimlinghausen, Thomas Brüsewitz (Garbsen) und Miriam Esch (Schwarzach) haben den Preis der Besten in Münchehofe bei den Junioren gewonnen. Die Mannschaft aus dem Rheinland und der Einzelvoltigierer aus dem Landesverband Hannover lösten damit direkt das Ticket für die Junioren-Europameisterschaften in Pezinok/Slowakei im August.

 

Im Vorjahr hatten nach dem Preis der Besten vier Teams Aussicht auf den Championatsstart. 2012 war nach drei Wertungsumläufen in Münchehofe bei Berlin alles sehr eindeutig: Die Junioren des RSV Neuss-Grimlinghausen werden die deutschen Farben vom 1. bis 5. August in Pezinok vertreten. Das Team aus dem Rheinland, das das Ticket im vergangenen Jahr knapp verpasste, setzte sich am Rande der Bundeshauptstadt mit fünf Zehntel Punkten Vorsprung klar durch.

 

Somit knüpfen ihre Trainerinnen Simone Wiegele und Antje Hill – die ihre erfolgreichen Karrieren beide nach der Saison 2011 beendet hatten – nahtlos an die Erfolge ihrer eigenen aktiven Laufbahn an. Wiegele dirigierte den Vierbeiner Remake an der Longe. Das Duo erhielt Höchstnoten von über acht Punkten. „Wir sind ohne große Erwartungen nach Berlin gefahren. Dass es am Ende so gut läuft, hätten wir nie erwartet“, gab Hill zu Protokoll. Für die Schützlinge der 24-jährigen Psychologiestudentin lief es nahezu optimal. In allen Umläufen des Wochenendes setze sich die U18 vom Neusser Nixhof vor die nationale Konkurrenz, verwies den VV Ingelsberg (Pferd: Lazio/Longe: Alexander Hartl/Landesverband: Bayern) und den RVV Schenkenberg (Santaro/Peter Wagner/Sachsen) auf die Plätze zwei (7,449) und drei (7,416). Das Juniorteam Hamburg (Fürstenlady/Nils Stoll/Hamburg), landete mit 6,394 Zählern abgeschlagen auf Rang vier. Der amtierende Europameister um Trainer Hendrik Brühl, der mit neu formiertem Kader und auf neuem Pferd angetreten war, konnte am Rande der Bundeshauptstadt nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen.

 

Souveräner löste die Qualifikationsaufgabe der amtierende Europameister im Junioren-Einzel. Thomas Brüsewitz, der mit Puccini ebenfalls einen neuen Partner an seiner Seite hat, dominierte einmal mehr alle vier Umläufe und gewann mit Irina Lenkeit an der Longe. Mit 7,932 verwies der junge Mann vom Rittergut Habighorst die Mitbewerber um die EM-Tickets auf die Plätze. Am ehesten mithalten konnte Miro Rengel (Köln), der auf Flash-back (Longe: Alexandra Knauf) auf 7,155 Punkte kam. Josef Zöllner vom Landesverband Hessen landete auf Leo (Julia Zöllner) auf Rang drei (6,766).

 

Auch bei den Damen setzte sich die Vorjahres-Siegerin durch. Miriam Esch vom Schulsportverein DJK Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach kam auf Carlos (Longe: Annette Müller-Kaler) in der Endabrechnung auf 7,63 Punkte. Die 16-Jährige ist damit erste Anwärterin auf die EM-Nominierung. Dicht dahinter steht Stephanie Ostermaier in den Startlöchern. Die Bayerin kam auf Lazio (Alexander Hartl) auf 7,542 Zähler. Gianna Meier vom Landesverband Westfalen landete mit Tamino (Stefan Lotzmann) auf dem dritten Platz (7,334). Die 17-Jährige könnte also in Pezinok doppelt in den Zirkel einlaufen. Denn neben ihrer Longlist-Nominierung für den Einzelwettbewerb ist sie bereits als Mitglied des Juniorteams Neuss-Grimlinghausen für die kontinentalen Titelkämpfe gesetzt.                                                                                       Daniel Kaiser

 

 

Longlist für Junioren-EM aufgestellt

 

Münchehofe (fn-press). Die Arbeitsgruppe Nachwuchssport Voltigieren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat im Anschluss an den Preis der Besten in Münchehofe die Longlist für die Junioren-Europameisterschaften in Pezinok/Slowakei aufgestellt. Die endgültige Nominierung erfolgt nach dem CVIJ** in Krumke (15. bis 17. Juni):

 

Junior-Team: RSV Neuss-Grimlinghausen

 

Junior-Damen: Gianna Meier (Lünen) mit Tamino (Longe: Stefan Lotzmann), Stephanie Ostermaier mit Lazio (Alexander Hartl), Sophie Hofmann, Miriam Esch (Schwarzach).

 

Junior-Herren: Miro Rengel (Köln) mit Flash-back (Alexandra Knauf), Josef Hahner (Kriftel) mit Leo (Julia Zöllner), Florian Otten (Bremen), Johannes Kay (Sörup).

                                                                                                                        D. Kaiser/Hb

 

 


Distanzreiten

 

DM und DJM Distanzreiten

Nationale Titelkämpfe erstmalig in Luhmühlen

 

Luhmühlen (fn-press). In Luhmühlen, in der Hochburg des deutschen Vielseitigkeitssports, reiten die Distanzreiter vom 1. bis 3. Juni um die nationalen Titel. Dank des im vergangenen Jahr abgeschlossenen umfangreichen Ausbaus des Reitsportzentrums in der Westergellerser Heide können auch die Langstreckenreiter mit hervorragenden Bedingungen rechnen. Die Medaillen werden im Rahmen eines internationalen Turniers vergeben.

 

Während die Erwachsenen dazu mit ihren Pferden auf einer 160 Kilometer langen Strecke reiten, sind es bei den Jugendlichen 120 Kilometer. Außerdem gibt es eine Nationenpreiswertung und weitere nationale und internationale Ritte zwischen 60 und 160 Kilometern. Vom Turniergelände aus begeben sich die Teilnehmer auf verschiedene vorgeschriebene Strecken von 15 bis 40 Kilometern und kehren immer wieder zu einem zentralen „Vet-Gate“ zurück. Wer in diesem Jahr auf der Weltmeisterschaft am 25. August in Euston Park in England für Deutschland an den Start gehen wird, entscheidet sich ebenfalls in Luhmühlen. Denn nach der DM wird die Longlist benannt. Auch für die Nachwuchs-Distanzreiter ist die DJM ein Sichtungsritt für die diesjährigen Europameisterschaften vom 5. bis 9. September in Mont le Soie in Belgien.                                                                      evb

 

Weitere Informationen unter www.glchallenge.de

 


Termine und Presseakkreditierungen 2011

 

HAMBURG                             Deutsches Spring & Dressur Derby Hamburg

17. – 20. Mai                           Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.engarde.de

 

WIESBADEN                          Internationales Wiesbadener Pfingstturnier

25. – 28. Mai                           Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.pfingstturnier.org

MÜNCHEN-RIEM                  Pferd International München-Riem

17 – 20. Mai                            Internet www.pferdinternational-muenchen.de 

 

BALVE                                    Deutsche Meisterschaft Dressur und Springen

31. Mai – 03. Juni                   Pressekontakt: Stefanie Grüner

                                                Telefon 0591/80744321 oder 0172/4193659

                                                E-Mail stefanie.gruenermedienhaus-emsland.de

                                                Internet www.balve-optimum.de

 

LUHMÜHLEN                         Deutsche Meisterschaften/Deutsche

31. Mai – 03. Juni                   Jugendmeisterschaften Distanz

                                                Pressekontakt: Wiebke Angelbeck

                                                E-Mail wiebke.angelbeck@gmxlde

                                                Internet www.vdd-aktuell.de

 

Neuss                                   EQUITANA Open Air 2012

01.- 03. Juni                            Pressekontakt: EQUITANA Niederlassung

                                                der Reed Exhibitions Deutschland GmbH

                                                Tel. 0211/90191221, Fax 0211/90191138

                                                E-Mail presse@equitana.com

                                                Internet www.equitana-openair.com

 

ÜBERHERRN                        ARC-Dressurfestival und DM Para-Equestrian

07. – 10. Juni                          Pressekontakt: Christina Schneider

                                                Tel. 0176/39024652

                                                Interenet www.arc-saarland.de

 

KREUTH                                 DM Vielseitigkeit Junioren/Junge Reiter

07. – 10. Juni                          Pressekontakt: Julia Delueg und Eva Gaudlitz

                                                Tel. 09624/9196160, Fax 09624/9196613

                                                E-Mail reitsport@gut-matheshof.de

                                                Internet www.reitverein-kreuth.de

 

LINGEN                                  Internationales Dressurfestival

08. – 10. Juni                          Pressekontakt: Escon-Marketing GmbH

                                                Telefon 04473/94110, Fax 04473/9411119

                                                E-Mail presse@escon-marketing.de

                                                Internet www.dressurfestial-lingen.de

 

 

HAGEN                                   Hagen Future Champions

13. – 17. Juni                          Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.psi-events.de

 

PFORZHEIM                          S&G Goldstadt Cup

14. – 17. Juni                          Pressekontakt: MPS-Gesellschaft für Marketing- und

                                                Presseservice mbH, Hartmut Binder

                                                Telefon 0711/902340 Fax 0711/9023499

                                                E-Mail hartmut.binder@mps-agentur.de

                                                Internet www.goldstadt-cup.de

 

SOMMERSTORF                  KMG Cup Sommerstorf

14. – 17. Juni                          Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.kmg-cup.de

 

LUHMÜHLEN                         Deutsche Meisterschaften Vielseitigkeit

14. – 17. Juni                          Pressekontakt: Ch. Plass

                                                Tel.: 0163/8830766, Fax : 04101/590481

                                                E-Mail: info@pressebuero-plass.de

                                                Internet www.luhmuehlen.de

 

LÄHDEN                                 Deutsche Meisterschaft Vierspänner (Pferde/Ponys)

14. – 17. Juni                          Internet www.psg-laehden.de

 

SPANGENBERG                   Internationales Springturnier

21. – 24. Juni                          Internet www.csi-spangenberg.de

 

STEINHAGEN                        Steinhagener Reitertage 2012

27. Juni – 01. Juli                    Pressekontakt: Ina Foreman

                                                Telefon 05203/704-0 (Pikeur)

                                                E-Mail ina.foreman@googlemail.com

                                                Internet www.steinhagener-reitertage.de

 

AACHEN                                Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen

29. Juni – 08. Juli                    Pressekontakt: Aachen-Laurensberger Rennverein

                                                Telefon 0241/9171182, Fax 0241/9171181

                                                E-Mail: presse-akkreditierung@chioaachen.de

                                                Internet: www.chioaachen.de

 

SCHWAIGANGER                 Deutsche Meisterschaft Vielseitigkeit (Mannschaft)

12. – 15. Juli                            Pressekontakt: Cornelia Back

                                                Telefon 08841/61360, Fax 08841/613666

                                                E-Mail: cornelia.back@lfl.bayern.de

                                                Internet: www.schwaiganger.bayern.de

 

FREUDENBERG/                  Westfälische Meisterschaften

GIEBELWALD                        Pressekontakt: Susanne Wüst-Dahlhausen

12. - 15. Juli                            E-Mail susawueda@googlemail.com

                                                Telefon 0160/6024972

                                                Internet www.rv-giebelwald.de

 

GERA                                     Gera Summer Meeting

04. – 22. Juli                            Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.engarde.de

 

VERDEN                                Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde

01. – 05. August                      Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.verden-turnier.de

 

WARENDORF                       Bundes-Nachwuchschampionat Vielseitigkeit

03. – 05. August                      Pressekontakt: FN, Uta Helkenberg

                                                Telefon 02581/6362206, Fax 02581/636288

                                                E-Mail uhelkenberg@fn-dokr.de

                                                Internet www.pferd-aktuell.de 

 

DREBKAU                              Deutsche Meisterschaft Einspänner (Ponys/Pferde)

11. – 12. August                      Pressekontakt: Torsten Koalick

                                                Telefon 0178/5557510

                                                E-Mail info@Reitundfahrverein-drebkau.de

                                                Internet www.reitundfahrverein-drebkau.de

 

 

RIESENBECK                        Weltmeisterschaft Vierspänner (Pferde)

15. – 19. August                      Pressekontakt: Presseservice Meenen

                                                Telefon 02836/1807

                                                E-Mail info@meenen-presseservice.de

                                                Internet www.reiterverein-riesenbeck.de 

 

HACHENBURG                     Internationales Springturnier

16. – 19. August                      Pressekontakt: G. Leicher

                                                Telefon 02662/957211, Fax 02662/957224

                                                E-Mail csi@gl-innovation.de

                                                Internet www.csi-hachenburg.de

 

MORITZBURG                       Bundeschampionat Deutsches Fahrpony/

25. – 26. August                      Schweres Warmblut

                                                Pressekontakt: Frau Roick

                                                Telefon 035207/89639

                                                Internet www.pzvst.de

 

MÜNSTER                             Turnier der Sieger

23. – 26. August                      Pressekontakt: Claudia Hoffmann

                                                Telefon 0171/6521342

                                                E-Mail hoffmann@pv-muenster.de

                                                Internet www.turnierdersieger.de

 

WARENDORF                       Finale Bundeschampionate

29. August –                            Pressekontakt: FN, Adelheid Borchardt

02. September                        Telefon 02581/6362192, Fax 02581/636288

                                                E-Mail aborchardt@fn-dokr.de

                                                Internet www.pferd-aktuell.de

 

GRUMBACH-WILSDRUFF   Deutsche Meisterschaft Zweispänner (Pferde/Ponys)

07. – 09. September               Pressekontakt: Steffen Junghanns 0174/3040080

 

PADERBORN                        E.ON Westfalen Weser Challenge

06. – 09. September               Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.engarde.de

 

DONAUESCHINGEN            Internationales S.D.Fürst Joachim zu Fürstenberg-

13. –16. September                Gedächtnisturnier

                                                Pressekontakt: Escon-Marketing GmbH

                                                Telefon 04473/94110, Fax 04473/9411119

                                                E-Mail presse@escon-marketing.de

                                                Internet www.chi-donaueschingen.de

 

LANAKEN/BEL                       Weltmeisterschaften Junger Springpferde

20. – 23. September               Internet www.zangersheide.com

 

RULLE                                    Ruller Reitertage

04. – 07. Oktober                    Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.rufrulle.de

 

KIEL                                        Baltic Horse Show

18. – 21. Oktober                    Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.baltic-horse-show.de

 

LE LION D’ANGER/FRA       Weltmeisterschaften Junger Vielseitigkeitspferde

18.- 21. Oktober                      Internet www.mondialdulion.com

 

AACHEN                                Q12 International DQHA Championship 2012

19. – 28. Oktober                    Deutsche Meisterschaft Reining

                                                Pressekontakt: Dt. Quarter Horse Association e.V.,

                                                Telefon 06021/ 5845910, Fax 06021/5845979,

                                                E-Mail: Julia.Grossmann@dqha.de

                                                Internet: www.dqha.de

 

HANNOVER                           German Classics Hannover

25. – 28. Oktober                    Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.german-classics.com

                                                oder www.pst-marketing.de

 

MÜNCHEN                             Munich Indoors

01. - 04. November                 Pressekontakt: Comtainment GmbH

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail info@comtainment.de

                                                Internet www.engarde.de

 

OLDENBURG                        Internationale Oldenburger Pferdetage

08. – 11. November                Pressekontakt: Escon-Marketing GmbH

                                                Telefon 04473/94110, Fax 04473/9411119

                                                E-Mail presse@escon-marketing.de

                                                Internet www.oldenburgerpferdetage.de

 

STUTTGART                          Stuttgarter German Masters

14. – 18. November                Pressekontakt: MPS-Gesellschaft für Marketing-

                                                und Presseservice mbH, Hartmut Binder

                                                Telefon 0711/9023412, Fax 0711/9023499

                                                E-Mail hartmut.binder@mps-agentur.de

                                                Internet www.stuttgart-german-masters.de

 

AACHEN                                Salut-Festival

29. November – 2. Dez.         Pressekontakt: Aachen-Laurenberger Rennverein e.V.

                                                Telefon 0241/9171182, Fax 0241/9171181

                                                E-Mail presse@chioaachen.de

                                                Internet www.salut-festival.de

 

FRANKFURT                         Internationales Festhallen Reitturnier

13. – 16. Dezember                Pressekontakt: Escon-Marketing GmbH

                                                Telefon 04473/94110, Fax 04473/9411119

                                                E-Mail presse@escon-marketing.de

                                                Internet www.festhallen-reitturnier.de

 

Ergebnisdienst

Den aktuellen Ergebnisdienst vom Wochenende finden Sie immer montags im Internet unter www.pferd-aktuell.de. 

 

Impressum:

FN-aktuell – Offizieller Pressedienst der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Nationale, FN). Der Bezug der Printausgabe ist kostenpflichtig (50 Euro/Jahr).

Herausgeber: FN-Abteilung Marketing und Kommunikation, Freiherr von Langen-Straße 13, 48231 Warendorf, Postanschrift 48229 Warendorf, Telefon 02581/6362-127, Fax 02581/6362-88, E-Mail: fn-presse@fn-dokr.de

Leitung: Georg Ettwig (Ett)

Redaktion: Adelheid Borchardt/Bo; Eva Borg/evb, Uta Helkenberg/Hb; Susanne Hennig/hen

Freie Mitarbeiter: Thomas Hartwig/T.H., Tina Pantel/tp, Birgit Springmann/bsp, Daniel Kaiser/dk

Erscheinungsweise: 14-tägig

 

.

  

  

 

 

16.05.2012, 16:57 von admin | 915 Aufrufe

Kommentare

Kommentare werden geladen ...

Gefällt es Dir? Dann teile es Deinen Freunden mit!

Delicious
Facebook
Twitter
Digg
Google
Google Buzz
Mister Wong
Blogger
Xing
MySpace
Yigg
LinkedIn

Anzeigenplatz 6

Anzeigenplatz 7

Anzeigenplatz 15

 

Anzeigenplatz 17

 

Anzeigenplatz 18

 

 

Anzeigenplatz 9

Anzeigenplatz 10

Debug Modus Debug Modus 0 Debug Modus 16 Datenbank-Abfragen Debug Modus 1.70567 (MySQL: 0.231) Sekunden