Das Ruhrgebiet, das jeder Mensch bislang mit Bergbau, Kohle und Stahl in Verbindung bringt, wandelt sich. Und zwar erfolgreich. Früher war es die Montanindustrie, die der Region den Stempel aufgedrückt hat - heute sind es moderne Wirtschaftszweige wie z.B. die Logistik, der Energiesektor, die Tourismusbranche, die den Wandel herbeiführen.
Übrig geblieben sind ehemalige Zechenstandorte, Hochöfen und Fördertürme, Fabrikhallen und Industrieflächen, die als Wahrzeichen im Rahmen der Extraschicht kulturelle Bedeutung erlangen.

Einmal im Jahr gibt es sie - die Extraschicht - Die Nacht der Industriekultur. In diesem Jahr war es bereits die 12. Auflage.
Wir - von AS-Medienservice - haben uns als Dortmunder für drei Veranstaltungsorte in Dortmund entschieden:

Die DASA (Deutsche Arbeitsschutz Ausstellung)
Das Emscher Klärwerk
Das Hoesch Museum

Fazit:
Der Mix aus Information, Entertainment und einer gelungenen Organisation inkl. Bus-Shuttle-Verbindung zu den Spielorten haben die Nacht zu einem tollen Erlebnis werden lassen.
Wer das Ruhrgebiet kulturell kennenlernen möchte, der sollte das nächste Mal dabei sein: 6. Juli 2013.  

 

Bildet die DASA an sich schon einen hohen Informations-, Unterhaltungs- und Freizeitwert, so bot  sie an diesem Abend eine perfekte Kulisse für zwei talentierte Jungs: "Stulle und Bulle". 
In der Stahlhalle der DASA lieferten die Comedy-Cops ein aberwitziges Bühnenprogramm ab und strapazierten dabei die Lachmuskeln des Extraschicht-Publikums kurzweilige 45 Minuten. Mit vollem Körpereinsatz spielten die Beiden Szenen aus dem Polizeialltag vor und nach, um dem Motto der Show "Berufs-Informations-Veranstaltung" Inhalt zu verleihen. Schnell wurde jedem klar (gemacht), wie wenig ernst es mit der "Werbung für den schönsten Beruf auf der ganzen weiten Welt" - dem Polizeiberuf - werden sollte. Sketche und Songs wie  "Komm` zur Polizei, hier fühlst du Dich frei" lieferten Antworten. Und allen, die am Ende noch Fragen haben sollten, denen stehe ja die kostenlose "Hotline" zur Verfügung: die 110.




(Link-Tipps: www.dasa-dortmund.de und www.stulleundbulle.de)


Mit dem Shuttle-Bus ging es anschließend zur
Emscher - Kläranlage in Dortmund-Deusen mit den charakteristischen rund 40 Meter hohen Faultürmen. Ein Magnet für viele Extraschichtler.
Fotoausstellungen, interaktive Info-Container, multimediale Großprojektionen und nicht zuletzt Dr. Musikus - der zauberhafte Schwebeact sorgten für den richtigen Mix aus Infotainment, der bei jedem für "Klärung" sorgte, der wollte.
(Linktipp:
www.eglv.de)







Zu guter Letzt besuchten wir das Hoesch-Museum.  Das ehemalige Portierhaus der Firma Hoesch - strahlt Erhabenheit aus.
Hier spürt man förmlich die Stahlzeit in Dortmund. Wo gibt es schon ein Stahlwerk in 3-D? Und wer Kettenglieder schmieden wollte, der hatte am Abend die Gelegenheit dazu. Toll.




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07.07.2012 | 1693 Aufrufe