Zur 10. Internationalen Hubertusjagd

auf Schloß und Gut Liebenberg...

 

luden als Jagdherren am 7. November 2009  Andreas H. E. Kimmel und  Dr. Britta Czasch ein.

Als Ehrenjagdherr begrüßte der Botschafter der Republik Kasachstan S. E. Nurlan Onzhanov mit einer längeren Ansprache die vielen Gäste.

Ehrenmaster waren Till Demtröder aus Hamburg und

Dieter Quaas aus Leipzig.

Der Master of Fields, Bernd Schiel, aus Berlin, erklärte kurz das Reglement und wies dem Springer- sowie dem Nichtspringerfeld die Plätze zu, bevor es dann endlich hinter der Mecklenburger Meute mit dem Master of Hounds, Gabriel Rodenberg, losging.

Die Springer hatten eine Strecke von 31 Hindernissen vor sich, wovon wir auf den von Traktoren gezogenen Anhängern leider nur wenig sehen konnten. Dafür hatten wir viel Spaß mit Beobachtungen so am Rande. Eine Reiterin auf einem hübschen Schecken verließ plötzlich das Jagdfeld und kam auf unsere Fahrzeugkolonne zu. Wir befürchteten schon, dass sie verletzt sei. Aber nein, sie stieg vom Roß, das von einem eilig herbeigelaufenen Helfer gehalten wurde und  - verschwand kurz im Gebüsch! Die Fox Hounds waren auch sehr lustig, da sie ab und an ihre Nasen in andere Gerüche steckten, als in die der gelegten Fährte. Und wenn alle schon vorbeigestürmt waren, kam es vor, dass plötzlich noch so ein Geselle mit fliegenden Ohren dem Feld hinterherhechelte. Und nach diesem letzten kam dann noch der allerletzte, der allen Unkenrufen zum trotz doch noch die richtige Fährte wiederfand.

Unvergeßlich wird mir das Rauf- und Runterklettern per Leiter von diesen hohen Erntewagen bleiben, sowie die selbstverständliche Hilfsbereitschaft der männlichen Teilnehmer, die mir ohne zu zögern Chérie rauf- bzw. runterhoben. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, wie man sehen kann.

Der Große Zapfenstreich in Kavalleriefassung für Naturhörner, Pauken und Trompeten, aufgeführt von den Naturhornbläsern Hessen, gab dem Tag einen stimmungsvollen Abschluß.

 

Autor und Bilder: Jutta Schroer

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