10. Naturparkritt der VFD Berlin-Brandenburg

Ankunft auf dem Gutshof Langerwisch

 


 

Wenn ich schon nicht mitreiten konnte, wollte ich wenigstens teilweise dabeisein. Also machte ich mich mit dem Auto auf zum Gutshof Langerwisch, nicht zu verwechseln mit dem „Rosenhof“, zu dem mich mein Navi führte. Aber der hat die Nr. 5. Rote Schilder zeigten mir dann den richtigen Weg und führten mich zum Lagerplatz. Dort fand ich „Trapper“ Marion mit Reiterfreundin Monika, die gerade zum Seddiner See aufbrechen wollten. Ich hing mich an ihre Stoßstange, da ich völlig ortsfremd bin und den Weg nie gefunden hätte. Wir drei und meine Hündin Chérie genossen das kühle Bad in vollen Zügen.

Zurück auf dem Lagerplatz fanden wir ein schattiges Plätzchen, das uns vor der brüllend heißen Sonne schützte.

Und dann kamen als erste die beiden Reiter aus Baden-Württemberg mit ihrem Gespann an. Um 6 h waren sie gestartet. Jetzt war es so gegen 14 h. Kaum aus dem Auto, steckten sie die Paddocks ab, entluden die, trotz der langen Fahrt, völlig entspannt erscheinenden Pferde und setzten sich zu uns in den Schatten. Sie spendierten Marion und mir sogar eine Flasche Weißbier,alkoholfrei, was ich total nett fand. Gekühlt hätte es uns natürlich besser geschmeckt – aber das Wanderreiterleben ist halt hart. 

Danach war’s mit der Ruhe vorbei. Ein Hänger nach dem anderen traf ein und wollte eingewiesen werden.

Ich verabschiedete mich – schweren Herzens. Aber zu Hause warteten meine beiden Rösser auf mich.

Am Mittwoch will ich die Wanderreiter auf der Burg Rabenstein besuchen; dann kann ich berichten, wie’s so war.

 

 

 

Fotos und Text: Jutta Schroer

 

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