11. Naturparkritt – zurück in Langerwisch

Samstag, 13. Juli 2013

 


 

Wie vor einer Woche, kam ich gegen 13 h auf dem Gutshof an. Es bot sich auch fast dasselbe Bild: Blauer Brandenburg-Himmel, Pferdehänger und Zugfahrzeuge, Paddocks mit friedlich heumampfenden Pferden, der Wasserwagen und dazwischen Zelte und Grüppchen von  Ritt-Teilnehmern.

Der Unterschied war nur bei genauerer Betrachtung auszumachen: Menschen und Tiere waren etwas müder als vorigen Samstag.

Aber alle haben den Ritt ohne größere Blessuren gemeistert. Und schön soll’s gewesen sein.

Also an dieser Stelle schonmal ein großes Dankeschön an die Organisatoren.

Für den Ritt gilt der Dank Birgit Groth und den fünf Rittführern (Birgit war eine von ihnen).

Klaus Werzingers rote Schilder hatten uns den Weg zum Lagerplatz gewiesen.

Dressurprüfung und Trail hatten am Vormittag Wanderreiter und Gäste zum Leistungsvergleich gelockt.

Schade, daß ich nicht dabei sein konnte. Der Trail soll sehr lustig gewesen sein. Der Dank für die Ausrichtung geht an Christiane Mellin und Klaus Werzinger.

Für die Dressurprüfung bedanken wir uns bei Barbara Martha Huber und Kathrin Müller. Die dann, als wir uns im See aalten, Kaffee tranken oder sonstwie den schönen Tag genossen, im Reiterstübchen saßen und rechneten, daß die Köpfe rauchten.

 

 

Weil das Wetter so einladend war, und die letzte Duschgelegenheit schon ein oder zwei Tage her, fand mein Vorschlag, zum Schwimmen an den Seddiner See zu fahren bei einigen begeisterte Aufnahme. Und weil einige keinen Badeanzug dabei hatten, badeten wir solidarisch alle textilfrei. Chérie konnte es gar nicht abwarten, ihren schwarzen Pelz kühlen zu können.

Den knurrenden Mägen half eine Bratwurst; dazu ein kaltes Getränk und ein wenig Sonnenbaden. Und die Welt war so schön.

Zurück auf dem Gutshof konnte sich, wer wollte, noch an Kaffee und Kuchen laben. Einigen war nach einem Schläfchen zumute, andere ordneten schonmal ihr Gepäck; die Pferde wurden für die Nacht versorgt, die Zeit verstrich – und dann war es endlich soweit:

Die eigentliche Feier zum zwanzigjährigen Bestehen des VFD-Landesverbandes Berlin-Brandenburg

konnte beginnen.

Die erste Vorsitzende, Nina Binder, hielt eine kurze Ansprache, das Buffet ( vom Veranstaltungsservice Simone Reichel, echt super) wurde eröffnet. Unter fröhlicher Anteilnahme des natürlich fachkundigen Publikums wurden Reiter geehrt, wie etwa der 75-jährige Christof und der jüngere Christoph, der 2002 als absolutes Greenhorn angefangen hatte und bis heute mit ein und demselben Pferd absolviert hat.

Die Siegerehrungen der Dressur und des Trails folgten, wobei mir die Startnummer 1 des Trails, Christian, mit seinem Reiterlied (verfaßt in Cooperation mit seinem musischen Freund), das er temperamentvoll und mitreißend vortrug, sodaß wir alle mitklatschten, besonders in Erinnerung blieb. (Sein siebenjähriges Fjordpferd Snorre konnte übrigens am Donnerstag den Ritt weiter mitmachen und ist wohlbehalten in Langerwisch angekommen. Christian hat die Trailprüfung mit ihm und mit seinem anderen Norweger, Lasse, 25 Jahre, den er Rittführerin Marion zur Verfügung gestellt hatte, mitgemacht!)  

Besonders bemerkenswert war die Übertragung aller Rittphotos und Videoclipse des gesamten Rittes auf Leinwand. Welches Genie dafür verantwortlich zeichnete, weiß ich leider nicht zu nennen. Aber alle Teilnehmer genossen den Ritt nocheinmal. Und wer nicht hatte mitreiten können, sah sie mit Freude und Wehmut. Kurz: Danke!

Es war schon richtig dunkel geworden, bis wir zum Lagerplatz aufbrachen. Die ganz unverwüstlichen hielten noch eine ganze Weile bei Andreas’s „Bar zum letzten Hänger“ durch und gedachten mit Wehmut der schönen gemeinsam verbrachten Stunden.

Wer weiß, wann wir uns wiedersehen am schönen Strand der Spree…

Aufwiedersehen Langerwisch, danke auch Karin Bildt, die uns diesen Aufenthalt ermöglicht hatte.  

 

HIER ZUR FOTOGALERIE