Anna Katharina trotzt der Hitze - Röttgener Top-Stute triumphiert bei 37 Grad in Hamburg

 

Nie kam eine Konkurrentin auch nur entfernt an Anna Katharina heran, die mit zwei Längen Vorsprung sicher nach Hause kam und 32.000 Euro auf das Konto ihrer Zuchtstätte galoppierte.

Foto Marc Rühl

 

Hamburg, 4. Juli 2015 - Der Tag vor dem IDEE 146. Deutschen Derby in Hamburg-Horn wurde zur Hitzeschlacht: Bei 37 Grad und Sonnenschein pur erlebten die 4.900 Zuschauer am Samstag den Triumph einer der besten deutschen Stuten: Im Almased-Cup (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) siegte mit der im Besitz des Gestüts Röttgen stehenden Anna Katharina eine mächtig verbesserte Tochter des früheren italienischen Derby-Siegers Kallisto unter Jockey Andreas Helfenbein.

Schon zuletzt im Iffezheimer Derby-Trial hatte Anna Katharina, die Champion Markus Klug in Köln-Heumar betreut, eine ausgezeichnete Leistung gezeigt – nur knapp geschlagen von Nordic Flight, der am Sonntag als einer der Mitfavoriten im Rennen des Jahres startet. Start-Ziel drückte die 38:10-Co-Favoritin dieser Top-Prüfung ihren Stempel auf. Nie kam eine Konkurrentin auch nur entfernt an Anna Katharina heran, die mit zwei Längen Vorsprung sicher nach Hause kam und 32.000 Euro auf das Konto ihrer Zuchtstätte galoppierte.

Trainer Markus Klug, für den ebenso wie für Jockey Andreas Helfenbein in der Derby-Woche nicht alles nach Wunsch gelaufen war, wirkte erleichtert: „Wenn kein anderer das Tempo bestimmen würde, dann sollte sie das selbst übernehmen. Ihre letzte Form war ja stark. Der Preis der Diana ist nun natürlich das logische Ziel.“ Anfang August steigt dieser Klassiker in Düsseldorf. Andreas Helfenbein ergänzte: „Anna Katharina gehört in die erste Liga. Sie ist immer noch nicht ganz ausgereift.“

Amona lief als Zweite ebenfalls gut, packte aus dem Vordertreffen immer wieder an. „Im Schlussbogen war ich mir sicher, dass wir Eins-Zwei sein würden“, gab Jockey Alexander Pietsch zu. Natürlich ist auch sie eine Kandidatin für das Stuten-Derby. Dichtauf endete Turfdonna als Dritte vor der immer gefährlichen Shivaja, die eingangs der Geraden in eine Rangelei mit mehreren Pferden verwickelt war. „Sie hat zwei Behinderungen verkraften müssen. Bei einem glatten Rennverlauf wäre der dritte Platz realistisch gewesen“, versicherte Trainer Uwe Stech.

Diesen Trouble gab es zu Beginn der Zielgeraden, als sich mehrere Kandidatinnen (vor allem Amona, Shivaja und die Favoritin Full Of Beauty (Sechste), die weit außen herumsegelte, an der Außenseite beharkten. Diese war ebenso unter Wert geschlagen wie Winnemark (Zehnte), die nach einem gravierenden Stopp nicht mehr anpackte.

Längst läuft der Countdown für das IDEE 146. Deutsche Derby am Sonntag. 18 Kandidaten geben sich am Sonntag im Rennen des Jahres im hiesigen Galopprennsport die Ehre. 650.000 Euro werden auf der 2.400 Meter-Distanz ausgeschüttet. Als Favorit gilt der im Kölner Oppenheim-Union-Rennen erfolgreiche Shimrano mit Champion Adrie de Vries.


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