Auch Pferdeleute davon betroffen:

Zeckenimpfung nicht vergessen!

Bei Krankheiten, die einen schweren Verlauf nehmen können , ist Vorbeugung besonders wichtig. Dies gilt auch für die von Zecken übertragbare Form der Gehirnhautentzündung FSME. Ist Ihr Impfschutz dagegen noch ausreichend?

Nachdem inzwischen nahezu der gesamte süddeutsche Raum zum FSME-Risiko-Gebiet zählt, empfiehlt die Land- und forstwirtschaftliche Krankenkasse Franken und Oberbayern (LKK) die Impfung gegen den Erreger. Wichtig ist aber nicht nur die erste Impfung, sondern auch die Auffrischung nach drei bis fünf Jahren. Informationen dazu gibt es beim Hausarzt. Nehmen Sie bei einem Besuch Ihren Impfpass mit. Die Impfung ist für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen kostenlos, es fällt auch keine Praxisgebühr an.

Zeckenstich vermeiden: Besonders wichtig ist es, sich möglichst so zu verhalten, dass man gar nicht erst von den Parasiten gestochen wird. Einige Vorsichtsmaßnahmen helfen dabei: Zecken sitzen auf Gräsern und warten dort darauf, von Tieren oder Menschen abgestreift zu werden. Sobald sie auf die Haut kommen, suchen sie sich eine Stelle zum Zustechen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie möglichst helle, geschlossene  Kleidung tragen, wenn Sie sich im Freien aufhalten. Auf hellen Stoffen können Zecken leichter erkannt und entfernt werden. Suchen Sie sich und Ihre Kinder nach dem Aufenthalt im Freien gründlich ab. Sollte Sie eine Zecke erwischt haben, muss diese möglichst schnell entfernt werden.

Zecken richtig entfernen! Geeignet sind dafür zum Beispiel Zeckenzangen, Zeckenkarten oder eine geeignete Pinzette. Die Zecke beim Entfernen nicht quetschen. Keinesfalls dürfen Teile der Zecke in der Haut verbleiben. Im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen. Beobachten Sie die Einstichstelle über einen längeren Zeitraum. Sollten sich dort Rötungen (Wanderröte) zeigen, kann dies ein Anzeichen für eine Borreliose-Infektion sein, die möglichst rasch behandelt werden sollte. In diesem Fall, aber auch immer dann, wenn Sie sich nach einem Zeckenstich unwohl oder krank fühlen, ist ein Besuch beim Arzt nötig. 

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Mit freundlichen Grüßen

Petra Stemmler
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Land- und forstwirtschaftliche Sozialversicherungsträger
Franken und Oberbayern

Regionaldirektion Bayreuth
Öffentlichkeitsarbeit
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Dammwäldchen 4
95444 Bayreuth

Tel.: 0921 / 603-112
Fax: 0921 / 603-49666
E-Mail: Petra.Stemmler@fob.lsv.de

 

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