CSI-**** Frankfurt: Janne Friederike Meyer siegt im Großen Preis

Masters League und European Youngster Cup werden von deutschen Springreitern bestimmt

Thomas Hartwig                            

Frankfurt (fn-press). Viel Grund zum Jubeln hatte das heimische Publikum im Stechen des Großen Preises beim Internationalen Festhallenturnier in Frankfurt. Denn die 29-jährige Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) lieferte mit Cellagon Lambrasco die schnellste fehlerfreie Runde ab und sicherte sich so den Sieg in der mit insgesamt 130.000 Euro dotierten Prüfung, die zugleich das Finale der Masters League war.

Als letzte Reiterin der insgesamt sieben Paare des Stechens ging die Mannschaftsweltmeisterin von Kentucky an den Start und entriss mit einer Nullrunde in 35,93 Sekunden im allerletzten Augenblick dem bei Münster lebenden Iren Denis Lynch, der mit Lantinus kurz zuvor den Parcours ohne Abwurf in 36,56 Sekunden beendet hatte, den sicher geglaubten Sieg.

Dritter wurde Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chaman mit vier Strafpunkten in 38,40 Sekunden. Die absolut schnellste Zeit im Stechen erreichten mit 35,72 Sekunden Marcus Ehning (Borken) und seine Stute Sabrina. Ein Abwurf verhinderte jedoch, dass Ehning seinen Sieg im Großen Preis von Frankfurt aus dem Jahr 2008 wiederholen konnte. Am Ende hieß das Ergebnis für das Paar Platz vier.

Nicht minder erfolgreich war in Frankfurt auch der deutsche Springreiternachwuchs. Im Finale des renommierten European Youngster Cup der Young Master Leagaue für Springreiter bis zu 25 Jahre siegte der Rheinländer Julius Losch (Goch). Im Stechen lieferte der 22-jährige Student der Agrarwissenschaften mit Sieshof´s Abraksas in 37,53 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt ab. Für Losch, der erst vor wenigen Wochen die notwendigen Erfolge für die Verleihung des Deutschen Reiterabzeichens in Gold erringen konnte, war dies der Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison.

Platz zwei im Finale ging an den Italiener Emanuele Gaudiano mit Cocoshynsky (null Strafpunkte im Stechen in 38,91 Sekunden). Platz drei sah mit Daniel Oppermann (Hofgeismar) und Chakichak ebenfalls ein deutsches Paar. Im Stechen, das lediglich drei Paare aus dem Normalumlauf erreichen konnten, hieß ihr Ergebnis acht Strafpunkte in der Zeit von 37,94 Sekunden.

 

Quelle : fn-press