Die Rekener Charta
Reiten.Fahren.Grenzenlos

 

…. unter diesem Motto steht die Charta, initiiert von der Vereinigung der Freizeitreiter und –fahrer in Deutschland e.V. (VFD) und der internationalen „The Long Riders Guild“.

 

Was will die Charta erreichen?

Die Rekener Charta wirbt um Unterstützung für die Erhaltung, Pflege und besondere Wertschätzung der Pferde und für das Grundrecht von Mensch und Pferd auf einen freien Zugang zur Natur. Durch Zustimmung vieler Pferdefreunde und möglichst auch politischer Entscheidungsträger sollen diese Positionen in Deutschland, Europa und weltweit unterstützt werden. Die Charta soll als politisches Signal verstanden werden.

 

Wer soll die Charta unterschreiben?

Jeder der sich mit den Inhalten identifizieren kann,  jeder der sich für die Pferde einsetzen möchte, jeder, der das Recht befürwortet, mit Pferden in der Natur Erholung zu suchen.

Jeder, der nachfolgenden Generationen das Zusammenleben mit Pferden ermöglichen möchte

 

Was passiert weiter?

Die bis zur Jubiläumsfeier der VFD von Pferdefreunden und den Stafettenreitern gesammelten Unterschriften werden gemeinsam mit den Unterzeichnungen von Reken politischen Entscheidungsträgern als deutliches Signal zur Kenntnis gegeben und als erstes „Paket“ auch nach Brüssel übergeben.

 

 

Die Initiatoren:

Die VFD

Im Mai 1973 gründete sich die VFD als Interessenvertretung der Freizeitreiter, um ein generelles Reitverbot im neu geplanten Bundeswaldgesetz zu verhindern und ist heute der zweitgrößte reiterliche Verband in Deutschland. Zu den Hauptzielen gehören das freie Zugangsrecht zur Natur für Reiter und Fahrer, pferdegerechte Haltung und partnerschaftlicher Umgang mit dem Pferd, der Schutz unserer Umwelt sowie die Erhaltung des Pferdes als Teil unserer Kultur.

 

Die Weitreitergilde wurde 1994 gegründet und verbindet weltweit Frauen und Männer aller Nationen, die bei einem einzigen Ritt mehr als 1000 Meilen / 1600 Kilometer zurückgelegt haben. Ihr Ziel ist u.a. sich gemeinsam für die Freiheit aller und die persönliche Weiterentwicklung des Einzelnen einzusetzen. Wichtiges Kriterium für die Ritte ist die Vermeidung von Leiden und unnötiger Belastung für die Pferde.

 

Aber es soll keine Charta dieser beiden Organisationen, sondern eine Charta aller Reiter und Fahrer in Europa sein.

 

VFD- Bundesvorsitzender Hanspeter Hartmann wird auf der Pferdemesse Equitana          (16.-24. März 2013) den symbolischen Startschuss zu einer großen Stafette geben „VFD- Stafette 2013:  aus Europa nach Reken“. Stafettenreiter und -fahrer werden mit der Rekener Charta im Gepäck von den europäischen Grenzen aus durch ganz Deutschland nach Reken (NRW) reiten und fahren.

 

 

Auf diesem Weg soll die Charta für freies Reiten und Fahren in einem grenzenlosen Europa von möglichst vielen Personen aus Politik und Pferdwelt unterzeichnet werden.

Bereits im Vorwege kann die Charta von all denjenigen die sie unterstützen möchten,      als Unterschriftenliste online unterzeichnet werden.

 

Jeder Einzelne, jeder interessierte Verein ist aufgerufen die Charta weiter zu tragen und mit der eigenen und weiteren Unterschriften von Pferdefreunden, Personen der Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern zu unterstützen.

Die Charta kann zu diesem Zweck im Internet unter www.vfdnet.de heruntergeladen werden. Eine Anleitung, wie zu verfahren ist, liegt als Download ebenfalls dort.

Gemeinsam können wir Vieles erreichen – wagen wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung!

 

Rückfragen und Infos:

Bundesgeschäftsstelle der VFD
Christiane Ferderer
Zur Poggenmühle 22
27239 Twistringen
Tel. 04243 942404
Fax 04243 942405

Email: vfd@vfdnet.de

 

VFD + Weitreitergilde
 
"Unterzeichne die Rekener Charta" - Mit Pferden unterwegs ohne Grenzen
 
Die Charta unterstützt Bestrebungen zur Rücknahme der Einschränkungen für Reiten und Fahren
Rekener Charta - Mit Pferden unterwegs ohne Grenzen 
 
Mit dieser Charta unterstützen wir die Bestrebungen zur Rücknahme der Einschränkungen für den Natursport Reiten und Fahren und engagieren uns dafür, dass Pferde durch die zunehmende Motorisierung und Industrialisierung nicht in Vergessenheit geraten. 
Wir, die Unterzeichner dieser Charta, setzen uns deshalb ein für 
 
  die Bewahrung der Reit‐ und Fahrkultur 
  die Freiheit, abseits des Straßenverkehrs und im Einklang mit anderen Erholungssuchenden die Welt mit Pferden zu bereisen 
  den Schutz und die Bewahrung der Natur für zukünftige Generationen 
  die respektvolle Behandlung der Pferde 
  die Förderung und Anerkennung des Reitens und Fahrens als erhaltenswertes Kulturgut. Reiten und Fahren in der Natur wecken die Sensibilität für unsere Umwelt 
  die Förderung der Kinder‐ und Jugendarbeit. Kinder erlernen durch den Umgang mit dem Pferd 
Werte wie Verantwortung, Respekt und Achtung vor allen Mitgeschöpfen 
Wir, die Unterzeichner, 
  sind überzeugt, dass Pferde als Teil unserer Kultur besonderen Schutz und Fürsorge benötigen, um in unserer industrialisierten Welt zu überleben. Ihre natürlichen Bedürfnisse sind zu berücksichtigen 
  fördern das Reiten und Fahren als Natursport und regen naturverträgliche reittouristische Projekte 
an, die insbesondere für strukturschwache Regionen große wirtschaftliche Bedeutung haben können 
  unterstützen die Erhaltung von historischen Post‐ und Handelswegen als Kulturerbe und streben die Möglichkeit an, diese wie in früheren Zeiten auch über heutige Grenzen hinweg mit Pferden bereisen zu können 
  setzen uns für die Vielfalt, Einzigartigkeit und Schönheit der Natur, der Landschaft und der Tierwelt ein und sind uns der Notwendigkeit bewusst, diese zu schützen und zu bewahren 
  treten ein für sorgfältige Ausbildung und lebenslange Fortbildung mit dem Ziel der Harmonie von 
Mensch und Pferd 
 
Wir, die Unterzeichner, treten ein für die Erhaltung, Pflege und besondere Wertschätzung der Pferde und ür das Grundrecht von Mensch und Pferd auf einen freien Zugang zur Natur. 
 
 
Unterschriften der Initiatoren: 
 
The Long Riders Guild 
Die Weitreitergilde ist weltweit die erste Vereinigung von Weitreitern. Sie wurde 1994 gegründet, um Männer und Frauen aller Nationen zu verbinden, die bei einem einzigen Ritt mehr als 1000 Meilen  / 1600 Kilometer zurückgelegt haben. Ziel ist es, sich gemeinsam für die Freiheit aller und die persönliche Weiterentwicklung des Einzelnen einzusetzen und sicherzustellen, dass unser verlorengegangenes Wissen über weite Ritte auch für künftige Generationen verfügbar sein wird. Wichtiges Kriterium für die Ritte ist die Vermeidung von Leiden und unnötiger Belastung für die Pferde.
 
VFD 
Die Vereinigung der Freizeitreiter und ‐fahrer in Deutschland e. V. (VFD) 
Die VFD wurde 1973 gegründet, um ein generelles Reitverbot im Bundeswaldgesetz zu verhindern, und ist heute der zweitgrößte reiterliche Verband in Deutschland. Die VFD befasst sich als Fachverband der Gelände‐ und Wanderreiter und ‐fahrer sehr ausführlich mit den Auswirkungen von Pferdehaltung, Reiten und Fahren auf unsere Umwelt. Die Biologen unseres Verbands haben dargelegt, dass die naturgemäße Pferdehaltung durch Schaffung artenreicher Weideflächen und Erhalt alten Grünlands zum Schutz von Natur und Artenvielfalt beiträgt. Darüber hinaus profitieren sowohl unsere Natur als auch Pferde und Reiter vom Erhalt unbefestigter und Rückbau befestigter Wege. Die VFD wirkt durch ihre Ausbildungsinhalte darauf hin, dass Reiter und Fahrer für die Natur als ihren hauptsächlichen Betätigungsraum sensibilisiert werden und sich 
entsprechend rücksichtsvoll gegenüber anderen Erholungssuchenden und der Tier‐ und Pflanzenwelt 
verhalten. 
 
 

Es ist keine Charta dieser beiden Organisationen, sondern eine Charta aller Reiter und Fahrer in Europa.

 Online unterschreiben

 

Hier gibt es die Charta zum Ausdrucken um sie in den Stall zu hängen, weiter zu geben, zu verteilen, ...

 Rekener Charta [DE - EN - CZ - NL] (106 KB)

 Unterschriftenliste - VFD (78 KB)

 Unterschriftenliste - Blanko (68 KB)

 Anleitung zur Charta (88 KB)