Reiter-Protest bei Deutschlands Städten und Gemeinden

 

Große Petition gegen die Pferdesteuer 

Warendorf (fn-press). Deutschlands Pferdesportler geben den Kampf gegen die Pferdesteuer nicht auf. Vom 20. Februar bis 31. März soll eine von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gestartete Petition an alle Städte und Gemeinden appellieren, auf die Einführung der Pferdesteuer zu verzichten.

 

Ob Reitverein, gewerblicher Stallbetreiber, privater Pferdehalter, Züchter, Gnadenbrothof, Therapieeinrichtung, Turnier- oder Freizeitreiter – in ihrem „Nein“ zur Pferdesteuer sind sich alle einig. Die Abgabe würde nicht nur erstmals in der Geschichte eine Sportart besteuern, sondern auch die wichtige Kinder- und Jugendarbeit in Reitställen gefährden sowie die landwirtschaftlichen Betriebe und Stallbetreiber in ihrer Existenz bedrohen. 

Unter Federführung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung will eine Petition Deutschlands Städte und Gemeinden wachrütteln. Konkret adressiert wird die Petition an die Interessenvertretungen der Kommunen, den Deutschen Städtetag (Großstädte und kreisfreie Städte) und den Deutschen Städte- und Gemeindebund (kreisangehörige Städte und Gemeinden). Protestieren können Pferdefreunde sowohl in einem Onlineverfahren als auch auf Unterschriftenlisten. Der Zeitraum wurde auf 20. Februar bis 31. März festgelegt, da Redaktionsschlüsse von Zeitschriften berücksichtigt werden müssen und vor allem die publikumsintensiven Veranstaltungen wie die Equitana, Weltmesse des Pferdesports in Essen, sowie einige internationale Turniere in Deutschland mit vielen Tausend Zuschauern für die Unterschriftensammlung herangezogen werden können. 

Die Zugangsdaten der Online-Petition stehen leider erst zwei Tage vor ihrem Start fest. Sie sind dann auf der Homepage der FN unter www.pferd-aktuell.de oder www.vorreiter-deutschland.de  sowie auf den Homepages der Pferdesportfachmagazine zu finden. Auch die Unterschriftenlisten stehen bei diesen www-Adressen als Download zur Verfügung. FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach sagt: „Wir wollen viele Tausend Reiter und Pferdefreunde in dieser Petition mobilisieren. Denn wir alle wissen, wie ungerecht die Pferdesteuer ist und welch gravierende Auswirkungen sie auf unseren Sport, auf die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen in unseren Vereinen und Betrieben und auf die Zucht und Haltung von Pferden und Ponys hätte.“

 

Susanne Hennig

 - Pressesprecherin -

Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN)