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TEIL 01

Sheriff Jett Armstrong hatte sich schnell eingelebt. Nie hätte er gedacht einmal wieder Sesshaft zu werden. Seine Frau Mary machte es ihm leicht das alte Leben zu vergessen und glücklich zu sein. Das Banditenmädchen Hanna war fast eine junge Dame und bildhübsch. Sie kümmerte sich liebevoll um den kleinen Jim, den Mary vor zehn Monaten zur Welt brachte und der nun Jetts ganzer Stolz war. Auch Nick Ryder bekam vor acht Monaten eine Tochter von seiner Frau Carol-Ann  geschenkt. Sie gaben ihr den Namen Lea, in Erinnerung an seine erste Frau, die bei einem Überfall getötet wurde.

Es war ein warmer sonniger Tag mitten im August. Marshall Nick Ryder und Sheriff Jett Armstrong saßen im Office und ginge dem langweiligsten Teil ihrer Arbeit nach, dem Papierkrieg.

Jett ging dies mit äußerster Ruhe an, während Nick den überblick längst verloren hatte.

„ Was ist hiermit? Das ist doch längst veraltert.“ Ryder hielt eine Rechnung vom Mai in der Hand.

„ Lass mal sehen.“  Jett nahm ihm den Zettel ab. Seufzend las er den Inhalt.

„ Das ist eine Rechnung über fünf Dollar für Papier und Tinte.“ Er legte das Stück Papier auf den rechten Stapel und fuhr mit seiner Arbeit fort.

Grinsend ließ Nick sich in den alten Sessel fallen, der in der Ecke stand.

 „ Hey Jett. Jetzt bist du schon fast zwei Jahre hier. Ich finde du machst das Phantastisch mit der Buchführung. Schön das auch du mal was übersiehst.“

„ Was soll das nun schon wieder heißen. Schließlich ist das deine Unterschrift auf der Rechnung. Was kann ich dafür, wenn du die Quittungen nicht dort hinlegst, wo sie hingehören.“

„ Oh, da fällt mir gerade noch was ein.“ Nick sprang auf, ging zum Schreibtisch und wühlte in einer der Schubladen herum.

„ Hier irgendwo muss er doch liegen.“ Er durchwühlte die Briefe auf dem Tisch. Dabei fiel der rechte Stapel um und vermischte sich mit dem anderen Zetteln und Rechnungen.

Verzweifelnd hob Jett die Hände in Höhe.

„ Verdammt Nick. Mach einen Rundgang oder geh in den Saloon. Aber lass mich hier alleine Ordnung schaffen sonst bin ich Morgen noch nicht fertig.“

Der Marshall nahm seinen Hut vom Haken und öffnete die Tür. Ohne sich noch einmal um zu schauen sagte er beim hinausgehen.

„ Wahrscheinlich hast du Recht. Der ganze Schreibkram liegt mir so wie so nicht.“

Erleichtert atmete Jett auf. Endlich konnte er in Ruhe seiner Arbeit nachgehen.

Marshall Ryder ging die Mainstreet entlang. Er kam am Barbier vorbei, wo drei Männer lautstark das Thema Politik ausdiskutierten, während ein Vierter im Barbierstuhl saß und sich den Bart stutzen ließ.

Das nächste Gebäude gehörte Mr. Smith. Er verwaltete die Union Pacific Bahn und Ländereien. Ryders Frau Carrol- Ann arbeitete zeitweise hier im Büro, wenn Mr. Smith Hilfe brauchte. Im Gunshop von John Barry war zurzeit niemand. Mr. Barry stand hinterm Tresen und wischte die Glasplatte sauber, damit die darunter befindlichen neuen Smith and Wesson Revolver gut zu sehen waren. Vor Ed Wageners Gemischtwaren Laden, stand im feinen Anzug gekleidet ein Mann namens Mel Finney. Seine Statur war klein und beleibt.

Er trug nur selten einen Hut, was hier im Westen sehr unnatürlich war. Aber das war nicht mal der Grund warum er auffallend erschien, sondern sein dichtes, Blondgelocktes Haar, das ihm bis auf die Schulter fiel. Dadurch wirkte er wie ein zusammengeschrumpfter Gnom, der irgendeiner Baumwurzel entsprungen sein musste. Dieser Mann stand nun auf dem Steppwalk vor dem Lebensmittelshop und kommandierte seine Frau. Er selber hielt einen Korb in der Armbeuge. Seiner Frau Rachel gab er Anweisungen wie sie den zehn Kilo Sack Mehl auf ihre Schultern heben sollte.

Nick sah sich das Schauspiel eine Zeitlang an, bis er aus Mitleid über Misses Finney sich dann doch einmischte.

„ Mister Finney. Sie wollen doch nicht allen Ernstes ihrer Frau den Sack Mehl zumuten.“

Mel wischte sich mit einem Taschentuch den angeblichen Schweiß von der Stirn, und fing gleich an zu jammern.

„ Marshall Ryder! Welch ein Glück ich doch habe, dass sie genau jetzt hier vorbeikommen.

Sie haben ja völlig Recht, was den Sack Mehl betrifft, aber ich habe doch so schreckliche Rückenschmerzen. Was bleibt mir da anderes übrig.“

Kopfschüttelnd und mit verschränkten Armen stand Nick vor diesem Gnom. Er überragte ihn um zwei Haupteslängen.

„ Warum lassen sie sich nicht den Sack nach Hause liefern? Ich weiß, und sie wissen, dass Mister Wagener diesen Service anbietet.“

„Aber Marshall.“ Mel trat dicht an Nick heran, stellte sich auf seine Zehenspitzen und flüsterte.

„ Das macht Wagener doch nicht umsonst. Sie verstehen schon.“

„ Nein. Verstehen kann ich das nicht. Sie könnten sich diesen Luxus doch locker leisten, und sollte es ihnen doch zuviel sein, laufen hier genug Burschen rum die für ein Trinkgeld gerne ihre Ware nach Hause tragen.“

„ Da sehen sie es Marshall. Hier dreht sich alles nur ums Geld. Ich sehe nicht ein, für eine Sache zu Bezahlen, die ich Selber erledigen kann.“

„ Na offensichtlich können sie es ja nicht, sonst müsste sich nicht ihre Frau damit abmühen.“

Nick sagte das in einem ernsten Tonfall, der den kleinen Mann erschrocken zurück stampfen ließ. Aber schon nach etwa drei Sekunden hatte sich Mel Finney wieder gefangen und konterte.

„ Halten sie sich einfach aus meinen Angelegenheiten raus, Marshall. Was bilden sie sich überhaupt ein. Sie wollen doch nicht mir vorschreiben, wie ich mit meiner Frau umzugehen habe.“

Es kostete Nick eine menge Nerven dem Gnom jetzt nicht einfach die Nase einzuschlagen für seine schleimiges, geiziges und unverschämtes Verhalten.

Rachel hatte es unterdessen geschafft den Sack auf ihre Schulter zu heben. Verlegen schaute sie zu Boden, denn es war ihr nicht gestattet sich in den Gesprächen ihres Mannes einzumischen. Mel Finney war ein reicher und damals auch angesehener Mann in Tucson, und niemand wusste mit was für Geschäfte er seine Dollars verdiente.

Rachel lebte in einer Familie zusammen acht mit Geschwister. Ihre Mutter wusch für ein Hotel die Wäsche und verdiente einen Hungerslohn, ihr Vater half überall dort aus, wo er gebraucht wurde. Eines Tages kam Mel und verliebte sich in Rachel. Er  bot eine beachtliche Summe Mitgift und bekam sie dafür zur Braut. Rachel hatte damals der Hochzeit zugestimmt, denn Mel war wohlhabend, ein guter Gatte, und ihre Familie brauchte dieses Geld.

Schon nach wenigen Jahren wurde er immer unausstehlicher. Sein Ansehen in Tucson wandelte sich bei den Bürgern in Verachtung zu ihm.

Vor vier Monaten kamen Mel und Rachel nach Cutter. Ihm wurden seine Geschäfte in Tucson zu heiß. Hier nahe der Mexikanischen Grenze versuchte er seine Beziehungen, wie er sie nannte, zu erweitern.  Die Bürger dieser Stadt hatten schnell raus was für ein Charakter er war, und wandten sich ab. Das machte Mister Finney nur noch mehr zum groben, gewaltsamen Menschen.

Nick stand nun da und beobachtete die arme Frau, die mühselig einen Schritt vor dem anderen setzte. Mel schlenderte leichfüßig nebenher und hatte noch die Muße vor einem Schaufenster stehen zu bleiben, während Rachel unter ihrer Last zu leiden hatte.

„ Verdammt“ fluchte Nick durch seine Zähne. Er konnte sich das nicht länger mit ansehen. Zügig ging er auf Rachel zu und nahm ihr das Mehl ab. Dankbar sah sie ihn an. Ein kleines lächeln huschte über ihr Gesicht.

„ Das mache ich nur für Sie Misses Finney.“ Sagte Nick so laut, dass es Mel gar nicht überhören konnte.

Ryder mochte diesen Geizkragen nicht länger ertragen, so ging er schnellen Schrittes voran und setzte den Sack vor dessen Haustür ab.

Mel sah ihm mit bösem Blick nach.

„ Dieser Hochspuriger, eingebildeter Marshall. Ihn krieg ich auch noch klein. Warte nur ab.“

 

 

Es war kurz nach zwölf als Nick Ryder sich an einen der sauber gedeckten Tische in Peggy Sues Restaurant setzte. Die Inhaberin selber kam auf ihn zu um eine Tasse Kaffe zu servieren.

„ Steak mit Kartoffeln Marshall?“ fragte sie. Ihr schwarzes Haar war wie immer hochgesteckt

bei der Arbeit. Sie trug ein einfaches blaues Kleid das von einer Schürze halb bedeckt war.

Freundlich lächelte sie den Marshall an, wodurch ihre Grübchen sichtbar wurden.

Nach dem Tot ihres Onkels, führte Peggy-Sue das Restaurant und Hotel. Durch ihren enormen Arbeitseinsatz machte sie aus dem alten Schuppen eine wahre Goldgrube.

Gutes Essen und saubere Zimmer zu vernünftigen Preisen, waren ihr Erfolgsmotto und lockten die Durchreisenden bei ihr zu übernachten. Und es lohnte sich, denn seit Nick Ryder in Cutter Marshall war, hatte sie ihn verehrt. Ob schon sie wusste, dass er glücklich verheiratet ist, schlägt ihr Herz immer etwas schneller, wenn Nick ihr Haus betrat.

Ryder legte den Hut auf den leeren Stuhl neben ihm und strich sich durch sein dichtes blauschwarzes Haar.

„ Klingt gut. Ich habe einen Bärenhunger.“

„ Es dauert nicht lange. Die ersten Steaks sind schon fertig.“ Rief sie noch im hinausgehen.

Nachdenklich saß Nick am Tisch, hatte die Ellenbogen aufgestützt und hielt in der Rechten die Kaffeetasse fest, aus der dampfend wohl duftender Kaffeegeruch stieg. Es war ein lautes grölen, dass ihn aus seinen Gedanken riss. Ein angetrunkener Mann ging an seinem Tische vorbei. Ein Bärtiger mit Hakennase und verschmiertem, kragenlosem Hemd, riss vom vorderen Tisch die rot-weiß karierte Decke herunter. Besteck, Teller und Gläser fielen zu Boden. Scherben verteilten sich über den Dielen.

Laut rülpsend nahm Mike Digger in der hinteren Ecke platz. Er war ein großer kräftiger Kerl mit dicken Muskeln, aber nur wenig Gehirn. Wenn es darum ging Schläge aus zuteilen, war er stets mit Elan dabei. Ganz sicher würde Mike längst in einem Straflager sitzen oder an einem Galgen baumeln, wäre da nicht die Bindung zu Cass Miner, der nun ebenfalls das Restaurant betrat und sich neben seinem Gefährten setzte. Er zog ein Taschentuch hervor, um seine mit Schweißperlen besetzte Stirn abzutupfen. Nur durch seine stets wohl durchdachten Pläne, war bisher jede Aktion ein Erfolg. Cass trug einen grauen Anzug, mit passendem Hut dazu, der nicht nur neu aussah, sondern tatsächlich erst vor einer Stunde gekauft wurde. Mike hingegen war sein Erscheinen egal. Er gab seine Dollars viel lieber in den Saloons aus.

Nick kannte die Beiden. Sie waren vor einiger Zeit schon einmal hier in der Stadt, und machten ärger. Die schiefe Nase in Mikes Gesicht war das Resultat einer Schlägerei mit Marshall Ryder. Es passierte letztes Jahr. Mike vergnügte sich mit einer Prostituierten aus Big Olgas Freudenhaus und weil sie ihm nicht gut genug war, schlug er sämtliche Spiegel im Salon kaputt. Als er dann auch noch die Zeche prellen wollte, rief Olga nach dem Marshall. Normalerweise regelte sie solche Ausfälle immer selber, aber dieser Kunde ließ sich nicht zum zahlen bezwingen.

Es kam zu einer heftigen Schlägerei zwischen  Marshall Ryder und Mike Digger, wobei Ryder ihm mit einem Ellenbogenschlag das Nasenbein brach. Nick sperrte Mike ins Jail, musste ihn aber schon nach einem Tag wieder frei lassen, da Cass Miner die Schulden bei Olga beglich und es zu keiner Anzeige kam.

Mit scharfem Blick nun beobachtete Nick die Zwei.

Der fein gekleidete Cass packte Mike am Genick und redete auf ihn ein. Die glasigen Augen des Betrunkenen schienen ins leere zu blicken.

Als Peggy-Sue herein trat, stand Cass von seinem Stuhl auf und verbeugte sich.

„ Es tut mir aufrichtig Leid Madam, aber mein Freund hier hat einen schweren Schlag erlitten. Seine Mutter ist kürzlich verstorben und er ist noch immer nicht darüber hinweg.

Natürlich werde ich für den Schaden aufkommen.“ Heuchelte er ihr vor.

Peggy-Sue wusste im Moment nicht was sie sagen sollte. Sie war sehr überrascht, hatte sie doch mit einer ganz anderen Reaktion der Gäste gerechnet.

Verlegen sah sie den Marshall an.

Nick lehnte sich lässig im Stuhl zurück.

„ Machen sie eine Liste von den zerbrochenen Sachen. Ich bin sicher unser alter Freund Cass Miner wird den Schaden des gehirnlosen Säufers zahlen. Das kann er gut, dafür schleppt Mike ihn ja auch mit sich rum.“

Mike Diggers Gesicht wurde von einer Minute auf die andere dunkel rot. Hart schlug seine behaarte Faust auf den Tisch, der Stuhl kippte beim aufspringen nach hinten weg.

Derb stieß Mike seinen Freund zur Seite, der ihn aufhalten wollte, ging um den Tisch herum und blieb etwa einen Yard vor Nick stehen. 

Marshall Ryder blieb sitzen. In aller Ruhe nahm er noch einen schluck aus seiner Tasse.

„ Du solltest besser auf deinen spendablen Freund hören, dich wieder hinsetzen und abreagieren. Die rote Farbe in deinem Gesicht betont nur noch mehr deine schiefe Nase.“

Wütend schnellte Mikes rechte Hand zum Revolverkolben, doch er kam erst gar nicht dazu sie aus dem Holster zu ziehen. Erschrocken blickte er in die Mündung eines Colts `Single-Action Army` Kaliber 45. mit schwarzem Griff. Nick hielt ihn, mit gespanntem  Hahn, in der Hand und zielte damit auf Mikes Brust.

Cass brauchte fünf Sekunden um die Situation zu überblicken. Er postierte sich hinter Mike und griff nach dessen Hand, die immer noch auf dem Revolverkolben ruhte.

Er holte tief Luft, schielte zum Marshall und zur Bedienung bevor er Leise in das Ohr seines Gefährten flüsterte.

„ Lass es. Du hast keine Chance. Denk an die Dollars die uns flöten gehen, wenn wir hier Ärger machen.“

Mike starrte Nick wütend an. Und stieß hervor.

„ Dieses Schwein hat mich beleidigt. Cass, ich werde nicht eher ruhen bis ich ihn unter die Erde gebracht habe.“ Cass musste seinen Griff verstärken, um Mike davor abzuhalten doch noch den Revolver zu ziehen.

„ Du Idiot. Setz dich hin und trink einen starken Kaffee, damit du endlich wieder nüchtern wirst.“ Sehr leise flüsterte er hinzu,

 „Um den Marshall kümmern wir uns später.“

Zähneknirschend hob Mike den Zeigefinger drohend in die Luft.

„ Ich mach dich fertig Marshall Ryder. Das verspreche ich dir.“

„ Verspreche nichts was du nicht halten kannst.“ Gab Nick ruhig zurück.

Cass packte Mike am Halstuch um ihn hinter sich her zu ziehen.

„ los komm schon. Wir trinken unseren Kaffee im Saloon.“ Knurrte er.

Peggy-Sue stand hilflos in der Tür zur Küche. Ihre zittrigen Hände vergrub sie in die Schürze und bangte um den Marshall. Sie wollte gerade aufatmen, als Nick einen Pfiff los ließ.

„ Hey. Bevor ihr geht, zahlt ihr noch für das zerbrochene Geschirr. Ich schätze fünf Dollar dürften genügen. Was sagen sie Misses Sue, reicht das?“

Vor Aufregung brachte sie kein Wort über die Lippen. Kopfschüttelnd stimmte sie dem Marshall zu.

„ Also Jungs. Legt fünf Dollar auf den Tisch und ihr könnt gehen!“

„ Der alte Kram ist niemals so viel wert gewesen.“

„ Fünf Dollar oder ihr könnt im Jail eine Woche lang auf den Richter warten, dessen Urteil ganz bestimmt nicht zu eueren Gunsten ausfällt.“

Widerwillig warf Cass die Münzen auf den Tisch. Nun stand auch er kurz davor die Nerven zu verlieren.

„ Das wirst du bereuen!“  sagte er mit drohendem unterton.

„ So was Ähnliches hat mir dein Freund auch schon angedroht. Ihr solltet euch vorher einig werden, wer zuerst mit mir abrechnen will.“

.Endlich hatten die Beiden das Haus wieder verlassen. Nick konnte noch durch das große Schaufenster sehen, wie sie sich laut Diskutierend Richtung Saloon bewegten.

Peggy-Sue kam langsam auf den Marshall zu und fragte Vorsichtig.

„ Alles in Ordnung ?“ In ihrem Blick lag tiefe Besorgnis.

Nick blickte in ihre wunderschönen dunklen Augen. Sein lächeln machte ihr wieder Mut.

 „ Nein.“ Sagte er entschlossen. Erschrocken trat Peggy-Sue einen Schritt zurück.

Ryder zog den rechten Mundwinkel hoch und kniff das rechte Auge zu.

„ Ich habe immer noch einen riesigen Hunger!“

„ Oh! Ja Natürlich. Ihr Steak. Es kommt sofort.“ Mit federndem Schritt ging Peggy-Sue bis zur Tür, drehte sich dort noch einmal um und sagte mit sanfter Stimme.

„ Danke. Ich bin froh dass sie hier waren.“ Danach huschte sie in die Küche. Schon nach kurzer Zeit kam sie mit einem Teller in den Speisesaal auf dem ein riesiges Steak lag.

Nick hatte alle Mühe dieses große stück Fleisch vollständig zu verspeisen.

Peggy-Sue wollte keinen Cent dafür haben. Sie bestand darauf.

 

FORTSETZUNG FOLGT…