Jede Woche ein neuer Teil (7 insgesamt) :        HIER ZUR GESAMTÜBERSICHT 

Für Inhalt, Personen und Text ist ausschließlich die Autorin verantwortlich...

 

 

TEIL 05

 

Mel Finney stand in der Stube seines Hauses am Rande der Stadt und wusch die Hände. Seine Frau Rachel saß am Tisch. Sie war mit Kartoffel schälen beschäftigt. Ihr entging dabei nicht die Gute Laune ihres Gatten, der fröhlich ein Lied vor sich hin pfiff. Gestern noch hatte er sie fast Tot geschlagen weil ihm das Fleisch auf dem Mittagstisch zu fade gewürzt war. Ihre rechte Wange schimmerte immer noch rötlich. Sie erschrak als Mel sich ruckartig umdrehte und rief.

„ Ich hoffe für dich, dass mein Abendessen genießbar ist. Verderbe mir nicht meine Laune, Weib! Ich muss danach noch mal fort. Sollte der Sternschlepper hier auftauchen, weißt du von nichts.“ Als von Rachel keine Reaktion kam, schlug er mit seiner Faust auf die Tischplatte.

„ Hast du mich verstanden?“ Das Kartoffelmesser fiel ihr aus der Hand. Heftig nickte sie mit dem Kopf, denn sie bekam vor Angst kein Wort heraus.

„ Wenn ich zurück bin, hast du da zu sein. In deinem Seidenen Nachthemd im Bett. Heute Nacht wird sich alles ändern. Ich werde reich und den Marshall gibt es dann nicht mehr.“

Sein Plan war simpel ausgedacht. Mike Digger hatte er ausgeschaltet, er konnte ihn nicht mehr verraten. Cass war darin eingeweiht und sollte in der alten Mine auf Mel warten. Sie wollten das Geld unter sich aufteilen. Aber Mel Finney sah es gar nicht ein die schönen Dollars zu teilen. Sein Plan ging noch viel weiter.

Er musste den Marshall auf Cass ansetzten, und aus dem Hinterhalt Beide erledigen. Man würde glauben Cass Miner und Mike Digger haben die Bank ausgeraubt und den Whiskey gebrannt und verkauft. Cass habe seinen Partner am Reden gehindert indem er ihn Umbringt und anschließend noch den Marshall getötet. Er selber wäre dabei aus allem raus und um zehntausend vierhundert zwanzig Dollar Reicher.

Er musste sich nur noch Gedanken darüber machen, wie er Marshall Ryder in die Falle locken konnte. Das musste gut durchdacht sein, denn Ryder war nicht irgendein Sternträger wie die anderen die Mel kannte. Hier war äußerste Vorsicht angesagt. Nachdenklich stand er am Fenster und beobachtete die Straße.

Langsam senkte die Sonne. Die Häuser warfen langen Schatten von sich.

Die Straße wurde allmählich leerer. Der Barbier hatte längst schon geschlossen. Ein Junge fegte den Stepwalk und Mister Wagener vom Gemischtwarenshop trug seine Ware in den Laden. Sheriff Armstrongs Frau Mary überquerte die Straße. Sie hielt ein Körbchen im Arm, indem ihr Baby lag. Mel sah wie sie mit dem Ladenbesitzer sprach. Dann stellte sie das Körbchen auf eine Bank und ging in den Laden. Mister Wagener beugte sich über das Baby und zog Grimassen.

„ Wie albern die Menschen doch sind, wenn sie ein Baby sehen.“ Dachte Mel. Er war glücklich keine Kinder zu haben, obschon Rachel sich immer welche gewünscht hatte, blieb dieser Wunsch bisher unerfüllt.

Gedankenverloren blickte er auf die Szene vor dem Geschäft. Da geschah es.

Zwei junge Burschen nutzten aus, dass Mister Wagener abgelenkt war. Erst gingen sie ruhig über den Stepwalk bis sie den Apfelständer erreicht hatten. Blitzschnell schnappte sich jeder einen Apfel und rannte fort. Mister Wagener reagierte zu spät. Wütend hielt er die geballte Faust in der Luft und schimpfte. Als einer der Jungen dann frech stehen blieb, und ihm die Zunge rausstreckte hechtete er hinter ihm her.

Mel sah blitzartig seine Chance gekommen. Er wusste das Sheriff Armstrong nicht in der Stadt war und es am Marshall lag die Verfolgung aufzunehmen. Neben der Haustür stand immer das Gewehr, welches er sich packte und hinausrannte. Es war niemand mehr auf der Straße.

Selbst der kehrende Junge war verschwunden. Gezielt lief er auf das Körbchen zu, nahm das Baby heraus, band eines der Pferde los, das noch auf seinen Besitzer warteten. Mit einer Leichtigkeit die ihm niemand zugetraut hätte schwang er sich mit dem Baby im Arm in den Sattel und sprengte davon. Absichtlich zog Mel dem Kind ein Söckchen aus und ließ es fallen um den Marshall auf diese Spur zu setzten. Jetzt musste er nur so schnell wie möglich zur Mine. Der Marshall durfte ihn auf keinen Fall noch vorher abfangen.

 

 

Der verzweifelte Schrei einer Mutter schallte durch die Straßen Cutters. Mary stand vor dem leeren Körbchen und schaute sich verzweifelt um. Mister Wagener, der sich zu der Zeit in einer der Seitenstraßen befand, kam zurück gelaufen.

„ Um Himmels Willen Misses Armstrong was ist denn passiert?“

„ Mein Baby, wo ist mein kleiner Jimmy? Wo waren sie? Sie haben ihn hier einfach alleine liegen lassen.“

Fassungslos starrte der Mann in das leere Körbchen, dann fing er an unter die Decken und unter dem Kissen zu suchen.

„ Ja aber er kann doch nicht weggelaufen sein! Raus gefallen ist er auch nicht!“

„ Er ist gestohlen worden. Jemand hat mein Baby gestohlen!“

Sie schrie es so laut hinaus, dass aus den Häusern die Menschen wieder auf die Straße traten.

Auch Nick hörte ihr Schreien und kam sofort angerannt.

„ Mary was ist los, ist dir was passiert?“

„ Nick, du musst mir helfen, mein Baby wurde gestohlen.“ Schluchzend fiel sie in seine Arme.

„ Jimmy? Aber wer sollte ein Baby stehlen.“

„ Ich habe ihn hier in seinem Körbchen auf die Bank gestellt weil ich mit Jane sprechen wollte. Mister Wagener war doch hier draußen. Er sagte ich könne ihn ruhig bei ihm stehen lassen, denn die meiste Ware ist schon eingeräumt und es ist sehr eng im Laden.“

Es war ein Eiskalter Blick der nun den Ladeninhaber traf. Er sengte den Kopf, weil er dem Marshall nicht in die Augen sehen konnte, als er sagte,

„ Zwei Bengel haben sich hier Äpfel geklaut, da bin ich hinterher gelaufen. Ich konnte doch nicht Ahnen, dass jemand ein Baby stiehlt!“

„ Darüber unterhalten wir uns später noch Mister.“ Doch bevor Nick weitere Fragen an Mary stellen konnte drängte sich ein junger Mann von ungefähr zwanzig Jahren durch die Menge bis zu ihm. Sein blondes Haar fiel bis auf die Schultern. Der dünne Schnauzer war sauber getrimmt. Er tippte  Marshall Ryder auf die Schulter.

„ Endschuldigen sie Marshall. Ich weiß es ist im Moment sehr unangebracht, aber mein Pferd ist weg. „ Sagte der Mann verlegen. Sofort ging ein lautes Gerede durch die Menge. Erst wird ein Baby gekidnappt, dann auch noch ein Pferd. Was hatte das alles zu Bedeuten? Die Bürger standen ratlos auf der Straße.

Für Nick war das verschwundene Pferd kein Rätsel. Er glaubte nicht an den Zufall, es  könne sich losgerissen haben und sei weggelaufen, oder jemand habe es einfach so gestohlen.

Nein. Der Kidnapper brauchte wohl das Pferd um damit zu fliehen.

Also muss es jemand gewesen sein der ohne Gaul hier in Cutter war. Mitten in der aufgebrachten Menge stand Muffin, der seit dreißig Jahren einen Mietstallstall führte. Sechzig Lebensjahre hatte er schon durchlebt, aber kraftvoll wie damals führte er immer noch seinen harten Job durch. Die paar dünnen Haare, die ihm noch blieben waren grau geworden. Durch die schwere Arbeit hatte er nun einen krummen Rücken und lief immer etwas gebeugt. Muffin kannte Nick genau und sagte deshalb gleich,

„ Ich sattel’ dein Pferd. In fünf Minuten kannst du los. Wen nimmst du mit?“ Nach kurzer Überlegung meinte Nick,

„ Jett ist nicht da, er hat auch Lex wieder mitgenommen. Ich reite allein, es dauert mir zu lange bis ich eine Posse zusammengestellt habe.“

Während Muffin die Stute des Marshalls sattelte, holte Nick seine Winchester aus dem Office. Innerhalb sechs Minuten war alles vorbereitet. Weinend stand Mary auf der Straße. Carol- Ann Ryder hielt sie in ihrem Arm und versuchte zu trösten. Als Nick sich in den Sattel schwang, sah Mary ihn mit nassen Augen an und flehte.

„ Bitte Nick, du musst ihn finden.“

„ Ich bring dir deinen Jimmy zurück. Das verspreche ich dir!“

Er verließ die Stadt Richtung Süden, denn in die andere Richtung lag sein Office und der Saloon. Der Kidnapper würde dabei riskieren gesehen zu werden, da im Saloon noch Aufräumarbeiten zu Gange waren. Er war sicher nach Süden geritten, denn die Straße endete auch hier. Sie lief am Bahnhof aus. Dahinter kam Buschbesätes Land.

Schon als Nick den Bahnhof passierte, sah er in drei Yards Entfernung  die Babysocke liegen. Er stieg von seiner treuen Stute Lady ab um die Spur genauer zu untersuchen. Das er seine Kindheit bei den Indianern verbrachte kam ihn hier wieder sehr zu Gute. Schnell hatte Nick die richtige Hufspur des Entführers herausgefunden und folgte ihr im langsamen Trapp.

Noch waren zu viele verschiedene Abdrücke im Lehmboden, aber die Eine filterte sich immer mehr heraus. Nach zwei Meilen konnte er Sicher im Galopp der Fährte Folgen.

Mit jeder Meile, die er hinter sich ließ wurde seine innere Mahnung vor Gefahr stärker. Es war schon mehr als nur ein warmes Gefühl in der Brust. Wie ein Feuer brannte es in ihm, aber er hatte keine andere Wahl. Jimmy war entführt worden, und er gab Mary sein Versprechen ihn zurück zu holen. Die Landschaft wurde zunehmend Felsiger, was es erschwerte noch irgendwelche Abdrückte zu sehen, doch sein geübtes Auge erkannte auch hier noch Abnutzungen und Schleifspuren. Der Flüchtende hatte sich in keinster Weise mühe gegeben seine Spur zu verwischen. Er hinterließ sogar noch einen deutlichen Hinweis. An einem Zweig hing die zweite Socke des Babys. Nick hielt sein Pferd an und streichelte seinen Hals.

„ Ich hab das Gefühl, dass unser Gejagter absichtlich eine offene Fährte legt. Das heißt, wir Beide sollten auf der Hut sein. Da vorne fängt das Tal an, von dort hätte ein Schütze optimale Sicht und Deckung.“ Lady schnaubte leise, als hätte sie die Worte ihres Herrn verstanden und ihm zugestimmt. Mit aufgestellten Ohren lauschte sie der Stimme Ryders. Er führte sie eng an der Felswand vorbei weiter vorwärts. Ab und zu ritten sie unter Vorstehenden Hängen, was Nick etwas Deckung gab. Schon oft war er durch das Tal geritten, dass sich etwa fünf Meilen durch die Berge Zog. Vor einem Jahr war er hier in einer Schießerei verwickelt, bei der vier Outlaws ihr Leben ließen. Nick wusste genau worauf er besonders achten musste. Er kannte die Stellen an denen sich Angreifer gut verschanzen konnten.

Gute Anzeichen waren Geier. Sie kreisten beharrlich über die Menschen, die fast reglos irgendwo in den Felsen hockten um einem Opfer aufzulauern. Mit scharfem Blick suchte Nick auch immer wieder den Himmel ab. Die Sonne versank langsam hinter den Bergen. Orangerot färbte sie die tristen, grauen Gesteine.

Nur noch eine Meile hatte Nick vor sich, dann wäre er aus dem Tal heraus. Totenstille herrschte hier unten. Nur das aufschlagen der Hufe verursachte ein gleichmäßiges klappern. Lady war ein gut dressiertes Pferd. In Momenten wie diese verhielt sie sich still. Nicht einmal das für Pferde typische schnauben kam aus ihren Nüstern. Angespannt saß Nick im Sattel, jede Sehne seines Körpers war aufs äußerste gespannt, denn hier kam die gefährliche Stelle an der die Schießerei vor einem Jahr stattfand. Zwei Yards vor dem Ende der Schlucht, saßen die Outlaws gut verschanzt hinter den Zwillingsfelsen. Es war ein riesiger Felsblock, der sehr gute Deckung bot. Ein Riss in der Mitte spaltete ihn in zwei gleiche Blöcke, die sich hervorragend zum Schießschacht eigneten. Nick presste sich eng an die Felswand. Er war vom Pferd abgestiegen und ging voran immer den Schatten ausnutzend bis zum schmalen Steg. Ab hier konnte Nick hinaufklettern ohne dass ein eventueller Schütze in der Spalte ihnen sehen konnte. Der Anstieg war beschwerlich. Immer wieder fielen Gesteinbrocken hinunter, was  Nick zu vermeiden versuchte. Mit angehaltenem Atem hielt er inne und lauschte in die Nacht. Nichts. Sollte doch niemand da oben sein? Was hatte der Flüchtende denn im Sinn? Hier wäre doch die Beste Position gewesen ihn zu treffen. Nick wagte nun alles. Er trat aus dem Schatten heraus, zog sich an dem Überhang hoch und stand vor den Zwillingsfelsen. Mit einem Satz war er um sie herum, aber niemand war zu sehen. Keine Spur deutete darauf hin, dass hier vor kurzem jemand stand.

Es ging eine menge Zeit verloren beim Abstieg, aber es war Nötig die Lage einzusehen.

Nick pfiff seine Stute herbei, die sofort schnaubend auf ihn zu gerannt kam uns ihre Nüstern an seinem Ärmel rieb.

„ Weiter geht’s!“ sagte Nick und zog sich wieder in den Sattel. Am Ende der Schlucht fand er weitere Huf abdrücke des Pferdes das der Kidnapper ritt.

 Die Spur die er verfolgte führte deutlich durch den Kakteenpfad. Längst war Nick klar, dass der Verfolgte mit Absicht Hinweise hinterließ. Die Kakteen die eben noch dicht an dicht standen lichteten sich, und Nick sah von weitem schon die stillgelegte Silbermine. Hier haben vor fünf Jahren noch etliche Arbeiter nach Silber geschürft. Mit Dynamit sprengten sie eine Höhle in den Berg, und stießen tatsächlich auf eine Ader. Aber sie war schnell abgetragen und reichte gerade so um die Unkosten zu tragen. Hin und wieder versuchte ein Einzelner hier noch etwas zu finden, doch die Ader war erschöpft.

Am Eingang der Höhle stand ein Pferd. Seine Zügel waren um einen Busch gebunden. Friedlich döste das Tier in der Sonne. Nick hielt seine Lady an, stieg ab und näherte sich der Höhle Seitlich. Es war schon Merkwürdig, dass kein laut von Innen zu hören war. Nicht einmal Jimmy. Vorsichtig schob Nick seinen Hut an einem Stock vor den Eingang. Es geschah wieder Nichts. Der Mahner in seiner Brust brannte, irgendetwas musste hier sein. Lautlos wie ein Indianer schlich er sich in den dunklen Gang der Höhle. Sie machte nach zwei Yard einen scharfen Rechtsknick. Flackerndes Licht erhellte die Wand zu seiner Rechten.

Hinter der Ecke kam eine weitere Höhle. Der beißende Geruch von Alkohol drang in seine Nase. Als er hineinblickte sah er viele Glasrohre, Behälter und Fässer. Hier hatte sich Mel Finney seine Brennerei eingerichtet. An der hinteren Wand schien jemand auf einem der Fässer zu sitzen. Deutlich waren seine Konturen als Schattenbild zu erkennen.

Mit vorgezogenem Revolver sprang Nick um die Ecke, gefasst jede Sekunde abzudrücken.

„ Hallo Cass!“ sagte er laut.

Erschrocken schnellte Cass Miner hoch. Er hatte sich auf das Fass gehockt und war eingeschlafen. Jetzt stand er kreidebleich da und stierte Marshall Ryder fassungslos an. Mit ihm hatte er nicht gerechnet. Er erwartete Mel Finney mit den geraubten Dollars. Er drohte damit ihn beim Marshall zu verpfeifen, sollte er sich nicht an diesen Deal halten. Cass hatte genauso wie Mel einen Plan. Denn auch er wollte das Geld nicht mit ihm Teilen. Seine Winchester lehnte an der Wand. Mit diesem Gewehr gedachte er Mel zu erschießen und die ganze Brennanlage anzuzünden. Eine Kerosinlampe stand schon in Mitten der Glasrohre durch die die goldene Flüssigkeit floss. Ein Schuss nur, und alles würde in Flammen aufgehen. Niemand könnte hier noch etwas feststellen. Sie sollten glauben, dass Mel samt den geraubten Dollars verbrannt sei. So dachte Cass hätte er alles im Griff, doch jetzt stand er dem Marshall gegenüber, der ihn fragte.

„ Wo ist das Baby Cass?“ Cass Miner riss die Augen auf.

„ Welches Baby? Wovon reden sie?“ stotterte er. Langsam kroch seine Hand zum Revolverkolben, doch er zog ihn nicht. Angst machte sich in ihm breit denn er wusste genau, dass er keine Chance hatte, den Colt zu ziehen, dazu war er nicht schnell genug.

„ Halt mich nicht zum Narren Cass. Du hast in Cutter ein Baby entführt und ich hoffe für dich, dass der Junge noch lebt sonst lernst du mich erst richtig kennen, Miner!“

„ Aber, aber Marshall ich weiß von nichts. Ich bin hier weil ich auf ….“ Zu spät hörte Nick das leise knacken hinter sich. Wie eine Raubkatze warf er sich noch zur Seite,  aber es war nicht schnell genug. Die Kugel die ihm da entgegen kam erwischte seine Schulter und stieß ihn nach hinten gegen die Felswand. Cass sah seine Chance gekommen. Er riss seinen Colt aus dem Holster und feuerte auf Marshall Ryder. Sekundenbruchteile früher schoss Nick. Cass brach tödlich getroffen zusammen. Die Kugel, die er noch losschickte erwischte Nick in die rechte Brustseite und ließ ihn nach hinten torkeln.

Schwer atmend lehnte Nick an der Wand, den Revolver immer noch in der Hand. Trotz der Schmerzen hatte er eine sichere und feste Stimme mit der er drohte.

„ Wage es ja nicht Mel. Werf die Knarre weg.“ Mel Finney sah sich noch nicht geschlagen. Schließlich war der Marshall schwer verletzt und seine Reaktionen dadurch sehr beeinträchtigt. Nick hielt ihn fest im Auge.

 

 

FORTSETZUNG FOLGT…