KIA Sorento, der stärkere Bruder vom Sportage

Eine halbe Tonne mehr Anhängelast bringt der größere und stärkere Bruder vom Sportage mit seiner 2.2 Liter CRDi AWD Variante. 

 

 

 

Kia Sorento (Modelljahr 2014)

Erfolgs-SUV mit Premium-Qualität

 

  • Facelift-Version mit überarbeiteter Optik und vielen Neuerungen
  • Luxus-Ausstattung und Hightech-Assistenzsysteme
  • HöHöherer Fahrkomfort und besseres Handling durch stabilere Karosserie
  • 2,2-Liter-Turbodiesel mit 197 PS (145 kW) und Verbrauch von 6,1 Liter
  • „5 Sterne“-Sicherheit und 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen**

 

Gewichte und Anhängelasten

 

 

 

Der Kia Sorento auf einen Blick

 

Konzept: Moderner Großstadt-SUV mit vielen Premium-Elementen, kraftvollen Motoren und bis zu sieben Sitzen / zugeschnitten auf anspruchsvolle Kunden

Eckdaten: Facelift-Version der zweiten Modellgeneration / Premiere auf Pariser Salon 2012 / Marktstart Oktober 2012 / Länge 4,69 Meter / Radstand 2,70 Meter

Modellgeschichte: 2002 eingeführter, sehr erfolgreicher SUV / Von erster Generation weltweit 900.000 Einheiten verkauft / Herbst 2009 Start der zweiten Generation / 2010 von „AutoBild Allrad“-Lesern zu „Allradauto des Jahres“ gekürt

Design: Entwickelt unter Kia-Chefdesigner Peter Schreyer / Dynamische Optik mit klaren, geraden Linien / Langgestreckte Karosserie mit keilförmigem Profil und scharf konturierter Fenstergrafik / Facelift-Version mit verändertem Front- und Heckdesign und deutlich optimierter Aerodynamik (cW-Wert: 0,34)

Innenraum: Elegantes, geräumiges Interieur mit sportlichem Cockpit / Hoch­wertige Details (Soft-Touch-Oberflächen, Chromblenden etc.) / Viel Beinfreiheit auch in 2. und 3. Sitzreihe / Großer Gepäckraum (Fünfsitzer: 660 bis 1675 Liter)

Ausstattung: Die Platinum Edition verfügt standardmäßig über Panoramadach, Kartennavigation, Smart-Key, Aktiv-Matrix-Display, Teilledersitze, elektrisch einstellbaren Fahrer- und Beifahrersitz, Sitzventilation vorn, Sitzheizung vorn und hinten, beheizbares Lenkrad, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, externe End­stufe mit Subwoofer, Xenon-Scheinwerfer, adaptives Kurvenlicht, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Intelligentes Parksystem, Solarglas (vorn) u.a.

Motor: 2,2-Liter-Diesel mit 197 PS (145 kW) und 421 Nm Drehmoment (Auto­matik: 437 Nm) / null bis 100 km/h in 9,7 Sekunden (Automatik: 9,9), Verbrauch 6,1 Liter/100 km, CO2-Emisson 159 g/km (Automatik: 6,8 Liter, 178 g/km)

Antrieb: Allradantrieb / Sechsgang-Schaltgetriebe oder Sechsstufen-Automatik

Fahrwerk: MacPherson-Federbeine vorn, Mehrlenkerachse hinten / Niveau­regulierung (Hinterachse) / High-Performance-Fahrwerk / Variable Servo­lenkung Flex Steer / Kleiner Wendekreis (10,90 Meter)

Sicherheit: „5 Sterne“ in maßgeblichen Crashtests / ESC, VSM, Berganfahr­hilfe / Spurhalte- u. Spurwechselassistent (bei Automatik) / aktive Motorhaube

Garantie: Fahrzeug: 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie (oder 150.000 km) / Durchrostung: 12 Jahre / Mobilität: 7 Jahre / Lack: 5 Jahre (oder 150.000 km) / 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update für werksseitig fest installierte Navigation

 

Kia Motors bietet die zweite Generation des Erfolgs-SUVs Sorento seit Oktober 2012 in umfassend überarbeiteter Form an. Zu den Veränderungen der Facelift-Version gehören eine neu strukturierte Karosserie sowie optimierte Antriebs­stränge mit höherer Kraftstoffökonomie und reduzierten Emissionen. Hinzu kommen Verbesserungen bei Fahrkomfort, Handling und Kultiviertheit, zusätz­liche Komfort- und Sicherheitselemente sowie ein modifiziertes Außendesign.

 

Das 4,69 Meter lange Modell wird in Deutschland ausschließlich mit Allrad­antrieb, einem 197 PS (145 kW) starken 2,2-Liter-Diesel und in der luxuriösen Ausführung Platinum Edition angeboten. Neben dem Kia Sorento 2.2 CRDi AWD mit Schaltgetriebe ist auch eine Automatikversion erhältlich. Optional kann eine dritte Sitzreihe bestellt werden, die den SUV zum Siebensitzer macht.

 

Der Kia Sorento wurde mit der Einführung im Jahr 2002 auf Anhieb zu einem Bestseller und Sympathieträger der Marke. Mehr als 900.000 Einheiten der ersten Modellgeneration wurden bis Ende 2009 weltweit verkauft, davon gut 45.000 Einheiten in Deutschland. „Dieser SUV war damals ein Schlüsselmodell für unsere Marke, die bis dahin vor allem als Hersteller kleinerer Fahrzeuge wahrgenommen wurde. Mit der Einführung des Kia Sorento begann sich das zu ändern“, sagt Jin Ha Kim, Geschäftsführer (CEO) von Kia Motors Deutschland.

 

Die im Herbst 2009 eingeführte zweite Modellgeneration setzte diese Erfolgs­geschichte fort. Das zeigte zum Beispiel das Votum der Leser von „AutoBild

 

 

Allrad“, die den Kia-SUV 2010 in seiner Klasse zum „Allradauto des Jahres“ wählten. „Der Kia Sorento ist in den vergangenen elf Jahren in den Medien und der Öffentlichkeit auf äußerst positive Resonanz gestoßen und hat Tausende neuer Kunden an unsere Marke herangeführt“, so Kim. „Das Feedback der Sorento-Besitzer haben die Design- und Entwicklungs-Teams von Kia bei der Überarbeitung der zweiten Modellgeneration stark berücksichtigt. Und das Resultat ist weit mehr als bloße Kosmetik: Es ist ein neues Kia-Modell und ein großer Schritt vorwärts für unseren beliebten SUV.“

 

Verändertes Front- und Heckdesign, verbesserte Aerodynamik

 

Die Außenoptik der Facelift-Version mit modifiziertem Front- und Heckdesign sowie mehr Elementen in Wagenfarbe unterstreicht den „inneren“ Wandel des überarbeiteten SUVs – die stabilere Struktur, die Neuerungen in Technik und Ausstattung sowie die Premium-Qualität. Durch den aerodynamischen Fein­schliff der Oberflächen und Details konnte zudem der Luftwiderstand weiter reduziert werden: Der cW-Wert ist von 0,38 auf 0,34 gesunken.

 

Zu den auffälligsten Neuerungen im Außendesign gehören die veränderten Stoßfänger vorn und hinten, die markanten, hochkantigen Nebelscheinwerfer, der modifizierte Kühlergrill, die Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht, sowie eine veränderte Heckklappe und neu designte LED-Heckleuchten. Die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit polierter Oberfläche tragen ebenfalls zur markanten Optik der Facelift-Version bei.

 

Ein neues Design zeigt auch das zweiteilige Panoramadach. Durch den Wegfall der Mittelstrebe lässt es noch mehr Licht ins Interieur, zudem wird das durch­gehende Sonnenschutz-Rollo nun elektrisch betrieben. Die überarbeitete Farb­palette mit drei neuen Metallic-Tönen (Auroraschwarz, Glittergrau, Mahagony­braun) und der Perleffekt-Farbe Snow White unterstreicht den neuen Auftritt des Kia Sorento.

 


Interieur mit Hightech-Elementen und luxuriösem Flair

 

Im Innenraum wurde durch zahlreiche Veränderungen ein hochwertiges Ambiente geschaffen, das durch neue Hightech-Elemente geprägt ist. Die Teilledersitze sind standardmäßig schwarz, bei Modellen mit den Außenfarben Auroraschwarz und Snow White alternativ aber auch in einer Schwarz-Weiß-Kombination erhältlich.

 

Zu den Neuerungen, die dem Interieur ein luxuriöses Flair geben, gehören vermehrt eingesetzte Soft-Touch-Oberflächen sowie mattverchromte Innen­türgriffe, Schalter und Blenden (unter anderem an den Lüftungsauslässen), eine neue LCD-Instrumenteneinheit, die umgestaltete Zentralkonsole mit einem 7-Zoll-Display für die serienmäßige Kartennavigation und eine veränderte Mittel­konsole. Die Automatik-Versionen verfügen zudem über einen neuen Leder­schaltknauf und eine Schaltkulisse, bei der die Fahrstufen in einer Linie liegen, was ein sportlicheres Schalten erlaubt. Darüber hinaus ist die Facelift-Version des Kia Sorento mit neuen Premium-Elementen ausgestattet, darunter zum Beispiel elektrisch einstellbare Sitze mit Ventilationsfunktion und Sitzheizung für die zweite Sitzreihe (s. Kapitel „Ausstattung“)

 

Der leicht abgesenkte Kabinenboden (minus 10 mm) macht den Einstieg bequemer, zudem genießen die Fondpassagiere eine größere Beinfreiheit (zweite Sitzreihe plus 30 mm, dritte Sitzreihe plus 9 mm).

 

Schon das bisherige Modell bot ein sehr kultiviertes Fahrerlebnis. Durch etliche weitere Maßnahmen zur Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen haben die Kia-Ingenieure den überarbeiteten SUV nun zu einem der leisesten Fahr­zeuge seiner Klasse gemacht.

 

Der Innenraum lässt sich variabel konfigurieren. Die zweite Sitzreihe ist im Verhältnis 60:40 geteilt, die dritte im Verhältnis 50:50. Das Gepäckraum­volumen von 660 Liter (Fünfsitzer, bis Fensterunterkante inkl. Bodenfächer) kann durch das Umklappen der Fondsitze bzw. Fondsitzlehnen je nach Bedarf auf bis zu 1675 Liter (bei dachhoher Beladung) vergrößert werden.

 

Ausstattung und Komfort auf Premium-Niveau

 

Der Kia Sorento 2.2 CRDi AWD Platinum Edition bietet eine Serienausstattung auf höchstem Niveau. Sie umfasst unter anderem Kartennavigation, Smart-Key und Startknopf, Aktiv-Matrix-Display (Instrument mit TFT-Bildschirm), ein Panoramadach mit elektrischem Glasschiebedach und elektrisch betriebenem Sonnenschutzrollo, Teilledersitze in Schwarz oder Schwarz/Weiß, elektrisch einstellbarer Fahrersitz (inklusive elektrischer Lendenwirbelstütze), elektrisch einstellbarer Beifahrersitz, Sitzventilation vorn, Sitzheizung vorn und hinten (äußere Sitze der zweiten Sitzreihe), beheizbares Lenkrad, externe Endstufe mit Subwoofer, Xenon-Scheinwerfer mit Scheinwerfer-Reinigungsanlage, adaptives Kurvenlicht, 19-Zoll-Leichtmetall­felgen mit Niederquerschnittsreifen (Größe 235/55 R19), Reifendruckkontroll­system, Niveauregulierung (Hinter­achse) und das Intelligente Parksystem (Smart Parking Assist System), das parallele Parkmanöver zuverlässig erledigt, während der Fahrer nur noch Gas und Bremse betätigen muss.

 

Standard sind darüber hinaus Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Multifunktions-Lederlenkrad und Lederschaltknauf, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Geschwindigkeitsregelanlage, Dämmerungssensor, Regensensor, selbstabblendender Innenrückspiegel, Solarglas (Frontscheibe und vordere Seitenscheiben), dunkel getönte Scheiben ab B-Säule (Privacy Glass), Einstiegsleisten in Aluminium (vorn beleuchtet), Aluminium-Sportpedale, Ambientebeleuchtung, Aluminium-Optik an Armaturenbrett und Türen, Türgriffe in Chrom, ein Lederbezug auf der Instrumentenhaube sowie Nebelschein­werfer, LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten, dritte Bremsleuchte mit LED und beheizbare und elektrisch anklappbare Außenspiegel mit integrierten Blinkleuchten.

 

Hinzu kommen eine Reihe praktischer Ausstattungselemente wie die Mittel­armlehne vorn mit Staufach, die Dachkonsole mit Brillenfach und Leseleuchte, beleuchtete Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden, Sonnen­schutzrollos in den hinteren Türen, 12-Volt-Steckdosen in der Zentralkonsole und Tunnel­konsole hinten, Getränkehalter in der Mittelarmlehne hinten, Ablagefächer im Gepäckraumboden (beim Fünfsitzer), Gepäcknetz und Dachreling.

 

Die Version mit Automatikgetriebe verfügt zudem serienmäßig über eine Memory-Funktion für den elektrisch einstellbaren Fahrersitz sowie zwei hochmoderne Hightech-Helfer: Spurhalteassistent (LDWS) und Spur­wechselassistent.

 

Angesichts der Vollausstattung der Platinum Edition beschränkt sich das Sonderaustattungsangebot für den Kia Sorento 2.2 CRDi auf die dritte Sitzreihe, die den Fünfsitzer zum Siebensitzer macht.

 

Überarbeiteter Turbodiesel, sechsstufige Schalt- und Automatikgetriebe

 

Die Dieselmotoren der „R“-Baureihe sind bei den Kia-Kunden sehr beliebt und finden sich weltweit in vielen verschiedenen Modellen der Marke. Im Kia Sorento hat sich das 2,2-Liter-Triebwerk aus dieser Baureihe bewährt. Für die Facelift-Version wurde der in Europa stark nachgefragte Motor überarbeitet und dessen Kraftstoffeffizienz weiter verbessert. Der Turbodiesel mit Ladeluftküh­lung leistet 197 PS (145 kW) und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 437 Nm (mit Automatik; mit Schaltgetriebe 421 Nm). Durch ein neues System zur Abgasrückführung konnten der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen deutlich gesenkt werden. Mit Schaltgetriebe verbraucht der Kia Sorento 2.2 CRDi AWD durchschnittlich 6,1 Liter pro 100 Kilometer und hat einen CO2-Ausstoß von 159 Gramm pro Kilometer (Automatikversion: 6,8 Liter pro 100 km, 178 g/km CO2).

 

Die modernen Getriebe und Antriebssysteme der Facelift-Version wurden vom Vorgänger übernommen. Der Kia Sorento 2.2 CRDi AWD wird mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe sowie mit einer Sechsstufen-Automatik angeboten. Bei beiden Getrieben ist der sechste Gang lang übersetzt, um bei Fahrten mit konstant höherer Geschwindigkeit Kraftstoff zu sparen.

 

Das Schaltgetriebe ist mit einer Mehrfachkegel-Synchronisierung ausgerüstet, die ein geschmeidiges, präzises Schalten ermöglicht. Es ist mit Leichtlauföl gefüllt, wartungsfrei und auf eine Lebensdauer von bis zu 300.000 Kilometern ausgelegt.

 

Das hochmoderne Automatikgetriebe ist sehr kompakt, leicht und kraftstoff­sparend. Es beinhaltet drei Planetengetriebe und vier Differenziale sowie einen regulären, aber sehr flach konstruierten Drehmomentwandler. Aufgrund des ausgeklügelten Designs der Hydraulik-Steuereinheit lassen sich die acht Magnetventile des Getriebes bei der Fahrzeug-Produktion einzeln justieren. Dadurch werden extrem schnelle, geschmeidige und präzise Gangwechsel im gesamten Geschwindigkeits­spektrum gewährleistet. Zur Kraftstoffeinsparung trägt auch das „Neutral Control“-System bei: Um die Motorlast zu verringern, schaltet es das Getriebe automatisch von „D“ auf „N“ (Leerlauf), sobald das Fahrzeug länger als fünf Sekunden steht. Die Automatik ist wie das Schalt­getriebe des Kia Sorento wartungsfrei und benötigt über den gesamten Lebenszyklus keinen Service.

 

Der elektronisch geregelte Allradantrieb des Kia Sorento verteilt das Dreh­moment nach Bedarf auf Vorder- und Hinterachse. In normalen Fahrsituationen auf der Autobahn oder in der Stadt leitet das AWD-System die gesamte Motor­kraft an die Vorderräder. Verliert eines der Vorderräder die Bodenhaftung, wird bis zu 50 Prozent des Drehmoments automatisch an die Hinterräder geleitet. Auf extrem rutschigen Untergrund kann der Fahrer manuell den „Lock Mode“ einstellen, der bei Geschwindigkeiten von bis zu 40 Stundenkilometern die gleichmäßige Drehmomentverteilung auf Vorder- und Hinterräder (50/50) fixiert.

 

Präziseres Fahrwerk, höherer Fahrkomfort, variable Servolenkung

 

Bei der Überarbeitung des Fahrwerks verfolgten die Kia-Ingenieure zwei Ziele: zum einen dem Fahrer eine noch bessere Rückmeldung zu geben, zum anderen ein kultiviertes Fahrverhalten zu gewährleisten, das hinsichtlich der Ausgewogenheit von Fahrkomfort und Handling im Spitzenbereich dieser Klasse liegt.

 

Grundsätzlich wurde das bisherige Konzept der Radaufhängung beibehalten, das auf MacPherson-Federbeinen vorn und einer Mehrlenkerachse hinten basiert. Neu konzipiert wurden aber die Hilfsrahmen, die die Vorder- und Hinterradaufhängung unterstützen und die nun eine stabilere Struktur haben. Dadurch können die Fahrwerkskomponenten präziser arbeiten, zudem dämpft die überarbeitete Aufhängung auftretende Vibrationen noch effektiver. Größere Fahrwerksbuchsen, längere Längslenker an der Hinterachse und Hochleis-tungsstoßdämpfer sorgen für mehr Fahrstabilität und höheren Fahrkomfort.

 

Die Lenkung ist mit 2,95 Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag etwas direkter als beim Vorgängermodell, was zum guten Lenkgefühl und zur präzisen Fahrzeugkontrolle beiträgt. Die Facelift-Version des Kia Sorento verfügt zudem über die variable Servolenkung Flex Steer™. Mit dem drei­stufigen System (Komfort / Normal / Sport) kann der Fahrer den Grad der Lenkunterstützung den persönlichen Vorlieben oder der Verkehrssituation anpassen.

 

Neue Karosseriestruktur, modernste Assistenzsysteme, aktive Motorhaube

 

Die zweite Modellgeneration des Kia Sorento wurde bei ihrer Einführung 2009 im Euro NCAP mit der Höchstwertung „5 Sterne“ ausgezeichnet. Inzwischen sind die Anforderungen des maßgeblichen europäischen Crashtests deutlich gestiegen. An diesen hohen Standards haben sich die Kia-Ingenieure bei der Weiterentwicklung der Karosseriestruktur und der Sicherheitsausstattung orientiert, um zu gewährleisten, dass auch die Facelift-Version des Kia Sorento die Bestnote im Euro NCAP erhält. Im offiziellen US-Crashtest NHTSA wurde die US-Ausführung mit der „5 Sterne“-Höchstwertung prämiert. Darüber hinaus zeichnete das Institut für Straßensicherheit (IIHS) die Facelift-Version als „Top Safety Pick“ aus.

 

Der überarbeitete Kia Sorento bietet den Insassen bei einem Front-, Seiten- und Heckaufprall einen noch besseren Schutz. Die neue Karosserie besteht zu 70 Prozent aus hochfestem Stahl, ein Wert, den nur wenige Fahrzeuge in dieser Klasse aufweisen können. Die hohe Festigkeit wird unter anderem mit Hilfe der innovativen Presstechnik der Warmumformung erreicht. Dabei wird Stahl auf 900 Grad Celsius erhitzt, um daraus extrem stabile Komponenten zu pressen. Diese Bauteile – darunter der vordere Stoßfänger, die zentralen Bodenträger und die hinteren Seitenträger im Boden – erhöhen die Crash­festigkeit des Kia Sorento.

 

Die vorderen Federbeindome sind bei der Facelift-Version durch eine Stütz­strebe verbunden, zudem ist die Verwindungssteifigkeit der Karosserie um 18 Prozent gestiegen. Diese stabile Basis für Fahrwerk und Lenkung erhöht sowohl die Spurstabilität als auch den Fahrkomfort.

 

Der überarbeitete Kia Sorento verfügt über eine aktive Motorhaube (Active Hood System, AHS), die dem Fußgängerschutz dient. Bei einer Kollision schnellt der hintere Teil der Haube automatisch nach oben, um das Verlet­zungsrisiko für den Fußgänger bei einem Aufprall auf die Haube zu reduzieren.

 

Zu den Technologien, die die aktive Sicherheit erhöhen, gehört neben dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESC auch die Gegenlenkunterstützung VSM. Dieses „Vehicle Stability Management“ sorgt für eine optimale Abstim­mung von ESC und elektrisch unterstützter Servolenkung und beugt aktiv einem Über- oder Untersteuern vor. Die ebenfalls standardmäßige Berganfahr­hilfe HAC (Hill-start Assist Control) verhindert das Zurückrollen beim Anfahren. Für optimale Sicht sorgen Xenon-Scheinwerfer und adaptives Kurvenlicht, zum sicheren Manövrieren tragen das Rückfahrkamerasystem KRSC (Kia Reversing Safety Camera) mit 130-Grad-Weitwinkelobjektiv an der Heckklappe und das Intelligentes Parksystem bei.

 

In der Automatikversion verfügt der Kia Sorento 2.2 CRDi AWD Platinum Edition über zwei weitere hochmoderne und hilfreiche Sicherheitssysteme: einen Spurhalteassistenten (Spurverlassen-Warnung, LDWS) mit Kamera oberhalb der Frontscheibe und einen Spurwechselassistenten.

 

7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen

 

Für alle neu zugelassenen Kia-Fahrzeuge gilt seit 2010 europaweit die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie (oder 150.000 km, in den ersten drei Jahren ohne Kilo­meterbegrenzung). Hinzu kommen zwölf Jahre Garantie gegen Durch­rostung ohne Kilometerbegrenzung sowie fünf Jahre Lackgarantie (oder 150.000 Kilometer).

 

Seit April 2013 gewährt Kia Motors Deutschland zudem eine von 3 auf 7 Jahre verlängerte Mobilitätsgarantie. Sie umfasst unter anderem Leistungen wie Pannenhilfe bzw. Abschleppen oder Bergen des Fahrzeugs, die Übernahme der Kosten für Hotel (bis zu vier Übernachtungen), Mietwagen (bis zu sechs Tagen) und Heim- oder Weiterreise, den Versand von Ersatzteilen und den Rücktransport des nicht instandgesetzten Fahrzeugs. Unterstützung bietet die Mobilitätsgarantie aber auch zum Beispiel bei Kraftstoffmangel, Falsch­betankung, Schäden durch Marderbiss oder verlorenen Fahrzeugschlüsseln.

 

Einen weiteren 7-Jahre-Service bietet die Marke seit März 2013 europaweit allen Käufern eines Kia-Neuwagens mit werksseitig fest installierter Karten­navigation: das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update. Diese jährlichen Karten-Aktualisierungen werden von dem renommierten Anbieter NAVTEQ Maps geliefert und gewährleisten, dass Kia-Fahrern stets die neuesten Informationen zum Straßennetz zur Verfügung stehen.

 

Sowohl die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie und die 7-Jahre-Kia-Mobilitäts­garantie als auch das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update sind an das Fahrzeug gebunden und damit auf einen neuen Halter übertragbar.

 

** 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen: gemäß den jeweils gültigen Hersteller- bzw. Mobilitätsgarantiebedingungen und den Bedingungen zum Kia-Navigationskarten-Update.

 

 


Übersicht: Die wichtigsten Neuerungen der Facelift-Version

  • Front- und Heckdesign in vielen Details verändert: Stoßfänger vorn und hinten, Kühlergrill, Nebelscheinwerfer, Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht, Heckklappe, LED-Heckleuchten
  • Mehr Karosserie-Elemente in Wagenfarbe; vier neue Farbtöne
  • Neue 19-Zoll-Leichtmetallfelgen
  • Deutlich verbesserte Aerodynamik: cW-Wert ist von 0,38 auf 0,34 gesunken
  • Kabinenboden leicht abgesenkt, mehr Beinfreiheit für Fondpassagiere
  • Veredeltes Interieur: mehr Soft-Touch-Oberflächen, viele Elemente matt­verchromt (Innentürgriffe, Schalter, Blenden), Zentral- und Mittelkonsole umgestaltet, Automatik-Versionen mit neuer Schaltkulisse (Fahrstufen in einer Linie) und neuem Lederschaltknauf
  • Neues Aktiv-Matrix-Display mit TFT-Bildschirm
  • Neue Komfortelemente: Sitzventilation vorn, Sitzheizung hinten, elektrisch einstellbarer Beifahrersitz, Memory-Funktion für den elektrisch einstellbaren Fahrersitz (nur Automatikversion), beheizbares Lenkrad, Ambientebeleuch­tung, externe Endstufe und Subwoofer, Sonnenschutzrollos in den hinteren Türen
  • Neu designtes Panoramadach ohne Mittelstrebe und mit elektrischem Sonnenschutzrollo
  • 2,2-Liter-Turbodiesel mit neuer Abgasrückführung und reduziertem CO2-Aus­stoß (159 g/km bei Schaltgetriebe und 19-Zoll-Rädern; bisherige Version mit 18-Zoll-Rädern: 174 g/km)
  • Präziseres und komfortableres High-Performance-Fahrwerk: neu konzipierte Hilfsrahmen mit stabilerer Struktur, modifizierte Hinterachse (größere Buchsen, längerer Längslenker) mit Niveauregulierung
  • Lenkung etwas direkter (Anschlag bis Anschlag: 2,95 Umdrehungen), variable Servolenkung Flex Steer
  • Neue, stabilere Struktur der Karosserie, besteht zu 70 Prozent aus hoch­festem Stahl, Verwindungssteifigkeit um 18 Prozent gestiegen
  • Besserer Fußgängerschutz durch aktive Motorhaube
  • Neue Assistenzsysteme: Gegenlenkunterstützung VSM, Intelligentes Park­system sowie Spurhalte- und Spurwechselassistent (beide Standard in Automatikversion)