Bild RTZ Einweihung (BILD Thomas Kohl/Lebenshilfe Nürnberger Land) – „Karotten statt Blumen als Dankeschön“  Bild zeigt vvlnr  Uwe Kaplirz zu Sulewicz, stellvertretender Vorsitzender des DkthR und Vertreter der Deutschen Reiterlichen Vereinigung,  Gerhard John, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Nürnberger Land e. V. und stellvertretender Vorsitzender der Lebenshilfe Bayern e. V., Werner Otto, Reitplatzbau Otto in Altdorf, Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin Arbeit und Soziales – selbst passionierte Reiterin und Ehrenmitglied des Deutschen Kuratoriums Therapeutisches Reiten (DkthR), Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands sowie Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung mit Therapiepferden und Kindern der Lebenshilfe-Frühförderung.

 

Pressemitteilung               

Nr. 43/2012

01.09.2012

 

 

Hauptverwaltung / Moritzberg-Werkstätten

Nessenmühlstraße 35
91207 Lauf a. d. Peg.
kontakt@lh-nla.de

     

 

Schönberg – Die Lebenshilfe Nürnberger Land setzt aufs Pferd. „Wir haben uns was getraut“, sagte Gerhard John, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Nürnberger Land e. V. und stellvertretender Vorsitzender der Lebenshilfe Bayern e. V., heute Nachmittag bei der Einweihung über den Bau des eigenen Reittherapiezentrums auf dem Lebenshilfe-Gelände in Lauf-Schönberg. 

 

Stolz ist der Verein auf das über 3.500 Quadratmeter große Gelände mit einer 400 Quadratmeter großen Reithalle aus heimischen Hölzern und der 800 Quadratmeter großen Außenreitanlage – dazu fünf Boxen plus viel Stauraum und Regenwasseraufbereitung für Gießwasser und Toilettenspülung. Ab sofort gibt es nun in Bayern, neben Ingolstadt, ein zweites Lebenshilfe-Reittherapiezentrum.

 

Hochkarätige Paten
Dass das Reittherapiezentrum etwas Besonders ist, zeigten die hochkarätigen Redner und Paten, die den Bau symbolisch einweihten:  Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin Arbeit und Soziales – selbst passionierte Reiterin und Ehrenmitglied des Deutschen Kuratoriums Therapeutisches Reiten (DkthR), Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands sowie Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Uwe Kaplirz zu Sulewicz, stellvertretender Vorsitzender des DkthR und Vertreter der Deutschen Reiterlichen Vereinigung sowie Architekt Norbert Thiel, Atelier 13 und Lebenshilfe-Vorsitzender Gerhard John. 

 

"Das Pferd ist neben dem Menschen das wichtigste Wesen", so Hans-Peter Schmidt. "Ohne Pferde als starke, schnelle, ausdauernde Träger von Personen, Informationen und Gütern hätte sich die Menschheit kulturell, wissenschaftlich und wirtschaftlich erheblich langsamer entwickelt. Die positive und heilende Wirkung des Umgangs mit unserem Partner Pferd, können wir beim Therapeutischen Reiten erleben."

 

Die NÜRNBERGER ist aktiv im Pferdesport engagiert. Die unternehmenseigene, bundesweite Dressurreihe NÜRNBERGER Burg-Pokal hat sich im Spitzensport und in der Nachwuchsförderung einen Namen gemacht. Der artgerechten Umgang des Menschen mit dem Pferd auf der Grundlage jahrtausender langer Erfahrung steht dabei im Mittelpunkt.

 

Seit 2007 gehört die Reittherapie zum Angebot der Lebenshilfe Nürnberger Land. „Dass wir uns an dieses Projekt wagten, haben wir Hans-Peter Schmidt, Honorarkonsul der Tschechischen Republik und Aufsichtsratsvorsitzenden der NÜRNBERGER Versicherung, zu verdanken“, betonte Gerhard John. „Es war zunächst eine Idee. Dass wir heute unser eigenes Reittherapiezentrum einweihen können, ist auch ein großer Verdienst von Herrn Schmidt.“ Er nannte den Aufsichtsratsvorsitzenden einen „Impulsgeber, Schritt- und Mutmacher zum Aufbau einer eigenen Einrichtung ‚Therapeutisches Reiten’“.  Hans-Peter Schmidt sei auch „Türöffner“ zu wichtigen Kontakten, wie beispielsweise der renommierten Reitplatzfirma OTTO in Altdorf.

 

490.000 Euro beträgt die augenblickliche Gesamtkostenschätzung für den Bau der Anlage. „Hinsichtlich der Investitionskosten können wir aufgrund der großen Aufmerksamkeit unserer Freunde und Gönner sowie der eingestellten Rücklagen ruhig schlafen“, formulierte John über den durch die Lebenshilfe zu tragenden Eigenanteil von 165.000 Euro.  Man könne daher allen Spendern gar nicht genug danken.  Als wahren Glücksfall bezeichnet er, dass die NÜRNBERGER  das Projekt als Hauptsponsor – finanziell und ideell unterstützt. Besonders dankte er der Sparkasse Nürnberg, Dachser Logistics, der
N-ERGIE, dem Rotary Club des  Nürnberger Landes, den Lions-Club Nürnberg-Netserve, EuWe – Eugen Wexler, dem Pferdesporthaus Loesdau, der Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg sowie den großartigen  Privatspendeninitiativen von Marcel Schneider und Ute Scholz.

 

Mit dem Reittherapiezentrum sind nun die räumlichen Voraussetzungen für das ganzheitliche Förder- und Betreuungskonzept der
Lebenshilfe Nürnberger Land, rund um Hippotherapie, heilpädagogisches Reiten und Voltigieren der Lebenshilfe Nürnberger Land, geschaffen.
Die besten Voraussetzungen, die Reittherapie nun verstärkt für Erwachsenen mit Behinderung zu optimieren.

 

Aktion Mensch gibt Studie in Auftrag
Wermutstropfen bleibt, dass die Behandlung am Pferd bis heute von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland nicht übernommen wird. Daher sorgt sich John über die laufende Finanzierung. Nur für die Jüngsten übernimmt der Bezirk als Komplexleistung Therapiekosten der Frühförderung. Um auch die notwendige Therapie für ältere Kinder und Erwachsene aus einkommensschwachen Familien zu bezahlen, hat die Lebenshilfe einen Therapiespendenfonds eingerichtet.

„Bitte tun Sie alles – vielleicht mit Unterstützung Ihres zuständigen Kollegen, Herrn Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr, um die Krankenkassen zu bewegen, die Reittherapie endlich als Kassenleistung anzuerkennen!“, appellierte John herzlich an die Ministerin. Die Kassen sollten sich ein Beispiel an der NÜRNBERGER nehmen, die die Reittherapie fördert. Es lohne sich. Die Lebenshilfe hat mit dem Angebot Therapeutisches Reiten und dem Bau sprichwörtlich ganz „aufs Pferd gesetzt“ und, wie auch Petra Hoffmann, Leiterin des Therapeutischen Reitens bestätigt, bisher damit nur gewonnen: „Es ist schön zu sehen, wie vielen Kindern wir nachweislich helfen konnten, die als „therapiemüde“ galten.“ Grund zur Hoffnung, dass die Therapie künftig von den gesetzlichen Kassen bezahlt werden könnte, gibt jetzt eine von der Aktion Mensch auf den Weg gebrachte Studie über die wohltuende Wirkung der Reittherapie.

 

Bild RTZ Einweihung 2 (Bild Lebenshilfe Nürnberger Land) -  Sehr gern kam sie zur Einweihung des neuen Reittherapiezentrums und brachte viel Zeit mit – Pferde streicheln und füttern, inklusive: Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin Arbeit und Soziales hier mit Lebenshilfe-Vorstandsvorsitzenden Gerhard John, Marlene Mortler, MdB, Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands sowie Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und Dagmar Wöhrl, MdB.


 

 

 Ein Auszug aus der offiziellen Pressemappe:

 

MEDIEN-INFORMATION  
Lebenshilfe Nürnberger Land e. V.  
Moritzberg-Werkstätten, Werk III – Röthenbacher Straße 30. 91207 Lauf a. d. Pegnitz   
Kontakt: Sabine Schreier, Pressereferentin, Telefon 09123 183140 – 15 | Telefax  09123 183140 – 99 | www.lebenshilfe-nbg-land.de | sabine.schreier@lh-nla.de  
 

Stand:  August 2012
 
 

 
Pressemitteilung  
 
Eröffnung des neuen Rei t therapiezent rums  
LEBENSHILFE NÜRNBERGER LAND e. V.  
Nessenmühlstraße 35, 91207 Lauf / Schönberg  
Freitag, 31. August 2012   - Sperrfrist: 31.08.2012 bis 15.30 Uhr -  
 
Ehrengast: Dr. Ursula von der Leyen, MdB   
 
Lebenshilfe setzt aufs Pferd  
Schönberg – Die Lebenshilfe Nürnberger Land setzt aufs Pferd. „Wir
haben uns was getraut“, sagte Gerhard John, Vorstandsvorsitzender
der Lebenshilfe Nürnberger Land e. V. und stellvertretender Vorsitzen-
der der Lebenshilfe Bayern e. V., heute Nachmittag bei der Einweihung
über den Bau des eigenen Reittherapiezentrums auf dem Lebenshilfe-
Gelände in Lauf-Schönberg.   
Stolz ist der Verein auf das über 3.500 Quadratmeter große Gelände
mit einer 400 Quadratmeter großen Reithalle aus heimischen Hölzern
und der 800 Quadratmeter großen Außenreitanlage – dazu fünf Boxen
plus viel Stauraum und Regenwasseraufbereitung für Gießwasser und
Toilettenspülung. Ab sofort gibt es nun in Bayern, neben Ingolstadt, ein
zweites Lebenshilfe-Reittherapiezentrum.  
Hochkarätige Paten
Dass das Reittherapiezentrum etwas Besonders ist, zeigten die hochka-
rätigen Redner und Paten, die den Bau symbolisch einweihten:  Dr.
Ursula von der Leyen, Bundesministerin Arbeit und Soziales – selbst
passionierte Reiterin und Ehrenmitglied des Deutschen Kuratoriums
Therapeutisches Reiten (DkthR), Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsrats-
vorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung, Präsident des Bayeri-
schen Reit- und Fahrverbands sowie Präsidiumsmitglied der Deutschen
Reiterlichen Vereinigung, Uwe Kaplirz zu Sulewicz, stellvertretender
Vorsitzender des DkthR und Vertreter der Deutschen Reiterlichen Ver-
einigung sowie Architekt Norbert Thiel, Atelier 13 und Lebenshilfe-
Vorsitzender Gerhard John.   
 
 
Ab sofort gibt es in Bayern,
neben der Lebenshilfe
Ingolstadt,  in Lauf-
Schönberg im Nürnberger
Land,
 ein zweites Lebenshilfe-
Reittherapiezentrum.  
 
 
 
Einweihung  
mit hochkarätigen Paten
aus Politik, Wirtschaft und
Fachverbänden.
   
 
 
"Das Pferd ist neben dem Menschen das wichtigste Wesen", so Hans-
Peter Schmidt. "Ohne Pferde als starke, schnelle, ausdauernde Träger
von Personen, Informationen und Gütern hätte sich die Menschheit
kulturell, wissenschaftlich und wirtschaftlich erheblich langsamer
entwickelt. Die positive und heilende Wirkung des Umgangs mit unse-
rem Partner Pferd, können wir beim Therapeutischen Reiten erleben."
 
Die NÜRNBERGER ist aktiv im Pferdesport engagiert. Die unterneh-
menseigene, bundesweite Dressurreihe NÜRNBERGER Burg-Pokal hat
sich im Spitzensport und in der Nachwuchsförderung einen Namen
gemacht. Der artgerechten Umgang des Menschen mit dem Pferd auf
der Grundlage jahrtausender langer Erfahrung steht dabei im Mittel-
punkt.
Seit 2007 gehört die Reittherapie zum Angebot der Lebenshilfe Nürn-
berger Land. „Dass wir uns an dieses Projekt wagten, haben wir Hans-
Peter Schmidt, Honorarkonsul der Tschechischen Republik und Auf-
sichtsratsvorsitzenden der NÜRNBERGER Versicherung, zu verdanken“,
betonte Gerhard John. „Es war zunächst eine Idee. Dass wir heute un-
ser eigenes Reittherapiezentrum einweihen können, ist auch ein gro-
ßer Verdienst von Herrn Schmidt.“ Er nannte den Aufsichtsratsvorsit-
zenden einen „Impulsgeber, Schritt- und Mutmacher zum Aufbau einer
eigenen Einrichtung ‚Therapeutisches Reiten’“.  Hans-Peter Schmidt sei
auch „Türöffner“ zu wichtigen Kontakten, wie beispielsweise der re-
nommierten Reitplatzfirma OTTO in Altdorf.  
490.000 Euro beträgt die augenblickliche Gesamtkostenschätzung für
den Bau der Anlage. „Hinsichtlich der Investitionskosten können wir
aufgrund der großen Aufmerksamkeit unserer Freunde und Gönner
sowie der eingestellten Rücklagen ruhig schlafen“, formulierte John
über den durch die Lebenshilfe zu tragenden Eigenanteil von 165.000
Euro.  Man könne daher allen Spendern gar nicht genug
danken.  Als wahren Glücksfall bezeichnet er, dass die NÜRNBERGER  
das Projekt als Hauptsponsor – finanziell und ideell unterstützt. Beson-
ders dankte er der Sparkasse Nürnberg, Dachser Logistics, der  
N-ERGIE, dem Rotary Club des  Nürnberger Landes, den Lions-Club
Nürnberg-Netserve, EuWe – Eugen Wexler, dem Pferdesporthaus
Loesdau, der Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg sowie den großartigen  
Privatspendeninitiativen von Marcel Schneider und Ute Scholz.  
 
 
Die positive und heilende
Wirkung des Umgangs
mit unserem Partner
Pferd, können wir beim  
Therapeutischen Reiten
erleben“, so  
Hans-Peter Schmidt,
 Aufsichtsratsvorsitzender
der NÜRNBERGER.
   
 
 
 
Impulsgeber, Schritt- und
Mutmacher:  
Hans-Peter Schmidt, Hono-
rarkonsul und Aufsichts-
ratsvorsitzender der
NÜRNBERGER.
   
 
 
 
Ein DANKESCHÖN  
an alle(!)  
Freunde und Unterstützer
des Reittherapiezentrums
und des Spendenfonds
„Therapeutisches Reiten“.
   
 
 
Mit dem Reittherapiezentrum sind nun die räumlichen Voraussetzun-
gen für das ganzheitliche Förder- und Betreuungskonzept der  
Lebenshilfe Nürnberger Land, rund um Hippotherapie, heilpädagogi-
sches Reiten und Voltigieren der Lebenshilfe Nürnberger Land, ge-
schaffen. Die besten Voraussetzungen, die Reittherapie nun verstärkt
für Erwachsenen mit Behinderung zu optimieren.  
Aktion Mensch gibt Studie in Auftrag  
Wermutstropfen bleibt, dass die Behandlung am Pferd bis heute von
den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland nicht übernommen
wird. Daher sorgt sich John über die laufende Finanzierung. Nur für die
Jüngsten übernimmt der Bezirk als Komplexleistung Therapiekosten
der Frühförderung. Um auch die notwendige Therapie für ältere Kinder
und Erwachsene aus einkommensschwachen Familien zu bezahlen,
hat die Lebenshilfe einen Therapiespendenfonds eingerichtet.  
„Bitte tun Sie alles – vielleicht mit Unterstützung Ihres zuständigen
Kollegen, Herrn Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr, um die
Krankenkassen zu bewegen, die Reittherapie endlich als Kassenleis-
tung anzuerkennen!“, appellierte John herzlich an die Ministerin. Die
Kassen sollten sich ein Beispiel an der NÜRNBERGER nehmen, die die
Reittherapie fördert. Es lohne sich. Die Lebenshilfe hat mit dem Ange-
bot Therapeutisches Reiten und dem Bau sprichwörtlich ganz „aufs
Pferd gesetzt“ und, wie auch Petra Hoffmann, Leiterin des Therapeuti-
schen Reitens bestätigt, bisher damit nur gewonnen: „Es ist schön zu
sehen, wie vielen Kindern wir nachweislich helfen konnten, die als
„therapiemüde“ galten.“ Grund zur Hoffnung, dass die Therapie künf-
tig von den gesetzlichen Kassen bezahlt werden könnte, gibt jetzt eine
von der Aktion Mensch auf den Weg gebrachte Studie über die wohl-
tuende Wirkung der Reittherapie.  
 
Pferde verbreiten eine ganzheitliche Faszination. Sie helfen Menschen bei kognitiven,
motorischen und sozialen Defiziten. Prägend ist dabei die allgemeine Erfahrung im
Stall und auf dem Pferd. Pferde animieren Menschen besonders: Kinder, wie Erwachse-
ne, möchten das Pferd füttern, streicheln, putzen, mit ihm sprechen und bei ihm sein.
Gerade hier setzt die Therapie für Menschen mit Unterstützungsbedarf an. Sie über-
nehmen Verantwortung für das Pferd und bauen über das Pferd – als Medium – Ver-
trauen zu weiteren Personen auf. Daher ist die Therapie mit dem Pferd besonders erfolg-
reich bei Menschen mit psychischen oder sprachlichen Beeinträchtigungen, aber auch
für so genannte „erziehungstaube“ Kinder.   
Weitere Information     
 
 
Reittherapiezentrum  
bietet beste Voraussetzung
für das  
ganzheitliche  
Förder- und Betreuungs-
konzept  
der Lebenshilfe Nürnberger
Land e. V.
   
 
 
 
Herzlicher Appell  
an Bundesministerin von
der Leyen, MdB
 
„Bitte tun Sie alles, mit
Unterstützung Ihres zu-
ständigen Kollegen, Herrn
Bundesgesundheitsminis-
ters Daniel Bahr, die  
gesetzlichen Krankenkas-
sen zu bewegen, die Reit-
therapie endlich  
als Kassenleistung  
anzuerkennen!“
   
 
 
 
 
Daten, Zahlen, Fakten –  Reittherapiezentrum  
 
 
 
Hippotherapie, Therapeutisches Reiten und Voltigieren
sowie der professionell angeleitete Kontakt zu Ponys und
Pferden in unserem  Reittherapiezentrum (RTZ),  ermög-
licht  Menschen mit Entwicklungsschwierigkeiten sowie  
geistiger und mehrfacher Behinderung,   bestmögliche
Fördersituationen.  
 
 
Kontakt
 
Reittherapiezentrum  
der Lebenshilfe Nürnberger Land e. V.
Nessenmühlstraße 35  
91207 Lauf/Schönberg
 
Ansprechpartner
 
Leitung: Petra Hoffmann
Diplom Sozialpädagogin und Diplom Voltigierpädagogin    
E-Mail: petra.hoffmann@lh-nla.de
Mobil:   0175  268 47 58  
 
 
 
 
Zahlen und Daten im Überblick  
 
ƒ  Ökologische Reitanlage mit 3.500 Quadratme-
tern plus Weideland, Reitanlage mit Nebengebäu-
de, Boxen, Sattelkammer, Aufenthaltsraum und   
Sanitäranlage:  
 
 
ƒ  Reitanlage    40 m x 20 m  
ƒ  Voltigierhalle    20 m x 20 m
 
ƒ  Fünf Pferdeboxen: Drei Boxen sind für Thera-
piepferde der Lebenshilfe reserviert; zwei Boxen
stehen zur Vermietung.  
 
 
ƒ  Bauweise/Ausstattung:  Holz-Skelettbau / Leim-
binderkonstruktion mit Satteldach und Sandwich-
Dämmung auf Stahlbetonstreifenfundamenten.
Professioneller Reitplatzboden  (z. B. „Otto-
Lochmatte“) durch OTTO Sport- und Reitplatz
GmbH, Altdorf  
 
 
ƒ  Regenwassernutzung: Zwei Zisternen, je mit 10
und 25 Kubikmetern für die Beregnung des Platzes
und für den Sanitärbedarf (Toilettenspülung).  
 
 
ƒ  Spatenstich:    26.10.2011  
ƒ  Einweihungsfeier:    31.08.2012
 (vgl. auch Gästeliste)  
 
 
 
 
 
 
 
 
Reitanlage mit fundiertem
Umweltkonzept.  
 
Öko-Beitrag: Solide Holz-
bauweise aus heimischen
Hölzern und Regenwasser-
Zisternen.  
 
Wissenswert:  
 
Dr. Ursula  von der Leyen,
MdB – Bundesministerin
für Arbeit und Soziales,  
Ehrenmitglied des Deut-
schen Kuratoriums für
Therapeutisches Reiten e.V.
(DKThR) und langjährige
Förderin des Therapeuti-
schen Reitens, ist  Ehren-
gast der Einweihungsfeier
des neuen Reittherapie-
zentrums der Lebenshilfe
Nürnberger Land.

 
Kosten, Finanzierung und Sponsoring  
 
ƒ  Der Eigenanteil der Lebenshilfe Nürnberger Land
beträgt       165.000  Euro.  
Finanzierung:  
Zuschuss Aktion Mensch     200.000  Euro
Spenden und Sponsoring     125.000    Euro
Gesasamtkostenschätzung      490.000 Euro
 
 
Die  Finanzierung des Reittherapiezentrums konnte nur
durch die großzügige Unterstützung des Hauptsponsors
NÜRNBERGER VERSICHERUNG sowie weiterer Förderer  
realisiert werden:
 
 
ƒ  NÜRNBERGER VERSICHERUNG
Die  Auszubildenden der NÜRNBERGER haben die
Patenschaft für das  Therapeutische  Reiten  der  Le-
benshilfe Nürnberger Land übernommen und unter-
stützen das Projekt mit vielfältigen Aktivitäten.  
 
ƒ  Sparkasse Nürnberg,  Spende Therapiepferd
ƒ  Dachser Logistik, Spende Therapiepferd
ƒ  Reitsport Otto, Altdorf, Spende Reitplatzboden
ƒ  Zapfwerke Schwaig, Sandspende  
ƒ  Pferdesporthaus LOESDAU,  Spende Ausstattung  
ƒ  EuWe – Eugen Wexler,   
ƒ  Rotary Club Nürnberger Land, Therapiefonds
ƒ  Lions Club Nürnberg Netserve, Spende
ƒ  Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg, Spende
ƒ  N-ERGIE, Spende  
ƒ  Marcel Schneider, Spende
ƒ  Stadt Lauf,  Spende angefragt     

 
 
 
Kurzer Abriss – Historie und Entwicklung  
 
2007   
Aufbau einer  eigenen Einrichtung „Therapeutisches
Reiten“ auf Impuls des Aufsichtsratsvorsitzenden
Hans-Peter Schmidt,  NÜRNBERGER Versicherung.
Anfangs nur für Frühförderkinder der Lebenshilfe
Nürnberger Land. Von Anfang an Zusammenarbeit mit
dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Rei-
ten.    
 
2007 bis 2010
Reitplatzmitnutzung in Ottensoos: Zunächst be-
schränkt sich das Angebot des Therapeutischen Reitens
und Voltigierens auf Kinder mit geistiger Behinderung
und Entwicklungsverzögerung der Frühförderung mit
einem Pferd.      
 
2010 bis 2012
Erweiterung des Angebotes mit  zwei Pferden und ei-
nem „Leih-Pony“ auf dem Reitplatz  in Lein-
burg/Diepersdorf.  Förderung von Frühförderkindern
und Jugendlichen. Erweiterung des Angebots für  Er-
wachsene mit Handicaps der Moritzberg-Werkstätten
und Wohnstätten der Lebenshilfe; 30 Betreute/Woche.
Außerdem Inklusionsangebote im Rahmen der offe-
nen Behindertenarbeit (OBA).   
 
2010
Planung und Konzeption eines eigenen Reittherapie-
zentrums in Lauf-Schönberg.  
 
2011
Spatenstich und Beginn der Baumaßnahme.  
 
2012
Bau/Eröffnung des eigenen Reittherapiezentrums auf
dem Lebenshilfe-Areal in Lauf/Schönberg.   
 
Entwicklung und Nach-
frage:  
 
Heute werden durch-
schnittlich/Woche rund
25 Frühförderkinder sowie
drei „Voltigierkinder“, acht
Frauen und Männer mit
Unterstützungsbedarf
und geistigem Handicap
sowie vier Jugendliche aus
Kinderheimen, gefördert.   
 
 

 
 
Therapie – Pferde bewegen Menschen
 
Die heilpädagogische Förderung mit Ponys und Pferden
hat sich bei der Lebenshilfe Nürnberger Land als effektive
Ergänzung zur konventionellen  Frühförderung durchge-
setzt. Zunehmend nutzen  immer mehr Menschen mit
Entwicklungsschwierigkeiten  diese spezielle tiergestütz-
te Therapie.  
 
ƒ  Heilpädagogisches Reiten ist eine Therapie mit
nachhaltigen Effekten.   Bewegung und Interaktion
mit- und auf unseren ausgebildeten Therapiepfer-
den unterstützen die Selbstregulation des körperli-
chen und seelischen Gleichgewichtes eines Men-
schen.  
 
ƒ  Therapeutisches Reiten  wirkt äußerst positiv bei
Bewegungseinschränkungen, unterstützt die Kör-
perwahrnehmung, Wahrnehmungsintegration und
Koordination. Bei Hyperaktivität, AD(H)S, Schüch-
ternheit oder seelischen Belastungen wirkt die The-
rapie ausgleichend auf Temperament und Wohlbe-
finden, Ausdauer und  Konzentrationsvermögen
werden erweitert. Aggressionen und Ängste können
durch den Kontakt zum Vierbeiner leichter abge-
baut und funktional verändert werden.  
 
ƒ  Nach Trauma, Hospitalismus oder nach frühen
schweren medizinischen Eingriffen  helfen Pferde,  
ein gesundes Körper- und Selbstwertgefühl zu er-
langen. Ein  einzigartiges Erlebnis, erzeugt durch
das Gefühl von Wärme und Getragensein.  
 
ƒ  Menschen mit Entwicklungsverzögerung, geistiger
oder mehrfacher Behinderung finden besonders  im
Pferdesport ein belebendes Hobby.  
 
 
 
 
 

 
 
 
Angebote zur besonderen Förderung für Menschen mit
Handicaps
 
ƒ  Heilpädagogisches Reiten als „Persönlichkeitsbil-
dende Maßnahme“ der Moritzberg-Werkstätten:  
 
Betreute unserer Werkstätten lernen den sicheren
und effektiven Umgang mit den Pferden sowie
Grundlagen des Reitens. Dabei aktivieren sie ihr Kör-
pergefühl, ihr Gleichgewicht, ihre Koordination und
ihre Beweglichkeit sowie neue sprachliche Möglich-
keiten in gutem sozialen Miteinander mit Pferden
und Menschen.  
 
ƒ  Pädagogischer Reitunterricht für Wohngruppen-
bewohner:  
 
Bewohner unserer Außenwohngruppen nutzen die
Möglichkeiten des neuen Reittherapiezentrums als
selbständig durchgeführtes Freizeitprogramm mit
Schwerpunkt Spaß, Selbständigkeit, Mut und sport-
lichem Aktivsein mit Pferden.
 
ƒ  Projekttage Pferde und Reiten als Angebot für die
Offene Behindertenarbeit (OBA).
 
ƒ  Heilpädagogische Voltigiergruppe für Kinder und
Jugendliche, die  nach der Reittherapie weiter –  
mit pädagogischer Unterstützung und in einer klei-
neren Gruppe – in den  Voltigiersport  hinein
schnuppern möchten.
 
ƒ  Individuell  geplante und durchgeführte Reitthera-
pieangebote für Menschen mit Entwicklungs-
schwierigkeiten aus dem Landkreis und der Stadt
Nürnberg.
 
 
 
 
 
Arbeitsplätze, Praktika-Angebote und Außenarbeits-
plätze für Menschen mit Behinderung  
 
 
ƒ  Qualifizierte Pferde  und ein gut ausgebildetes
Fachpersonal sorgen für den größtmöglichen Er-
folg unserer Reittherapie.  
 
ƒ  Mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung als  Sozial-
pädagogin, Voltigierpädagogin und Übungsleite-
rin für Voltigiergruppen  ist  Petra Hoffmann
auch als  stellvertretende Landesbeauftragte des
DKThR (Deutsches Kuratorium  für Therapeutisches
Reiten e. V.), Ansprechpartnerin für reittherapeuti-
sche Belange in der Region Bayern Nord.  
Sie ist überdies in der Ausbildung von Reittherapeu-
ten als Referentin aktiv.  
 
ƒ  Inklusives Stallteam:   
Acht Männer und Frauen mit Behinderung der Mo-
ritzberg-Werkstätten/Fertigungsgruppe  VIII, bilden
das Pferdeversorgungsteam Werkstätten und un-
terstützen das  Kompetenzteam  Therapeutisches
Reiten. Sie haben für Reit-/Pflege- und Stallarbei-
ten eine Patenschaft übernommen. Zu ihren Auf-
gaben gehört die regelmäßige Fürsorge – vom Füt-
tern, über das Striegeln bis zum Säubern des Stalls.  
 
Aktuelle Praktika zweier betreuter Mitarbeiter der
Moritzberg-Werkstätten zum Stallhelfer, sollen
langfristig für diese zu einem festen Außenarbeits-
platz im Reittherapiezentrum der Lebenshilfe
führen.  Weitere Praktikaplätze sind geplant!   
 
Zum Kompetenzteam gehören Leiterin Petra
Hoffmann, Monika  Keppler-Ortloff (Physiothera-
peutin/selbst. Hippotherapeutin DKThR), Kristina
Sulzer (Studentin Soziale Arbeit und Reittherapie-
helferin).   
 
Im Rahmen der sog.  Persönlichkeitsbildenden Maßnah-
men bieten die Moritzberg-Werkstätten ihren Beschäftig-
ten ab Herbst 2012 den Kurs „Therapeutisches Reiten“ an.    
Unsere qualifizierten
Vierbeiner:  
 
 

 
 
 
Das benötigen wir noch
 
ƒ  Patenschaften für unsere Therapiepferde – finan-
ziell oder als Pferdetrainer(in).
ƒ  Patenschaften für Menschen mit Behinderungen,
die eine Therapie mit Pferd nicht alleine bezahlen
können (Unterstützung des Lebenshilfe Nürnberger
Land-Therapiefonds Therapeutisches Reiten).  
ƒ  Unterstützung zum Ankauf neuer Tiere, hochwerti-
gen Fördermaterials oder Spezialausrüstung (Sät-
tel, Aufstiegshilfen, etc.)
ƒ  Mithilfe im täglichen Einsatz und der  Pferdepflege
–  auch als anerkannte Praktikumsstelle.  
 
 
So können Sie uns helfen
 
ƒ  mit einer  finanziellen Unterstützung des Lebens-
hilfe-Therapiefonds sowie beispielsweise durch
Spenden oder Charity-Aktionen.
ƒ  durch ehrenamtliche Mitarbeit in der Reittherapie.  
ƒ  Zurverfügungstellung von Material und/oder Per-
sonal, z. B. für Therapiepferde, weiterer Baumaß-
nahmen am neuen Reittherapiezentrum.
 
 
Mithilfe von Spenden für unser Angebot Therapeutisches
Reiten und –Voltigieren, konnten beispielsweise Therapie-
pferde angeschafft oder wichtige  Therapieeinheiten für
Kinder aus einkommensschwachen Familien (Therapie-
fonds) verwirklicht werden.   
 
Durch die NÜRNBERGER VERSICHERUNG als Hauptspon-
sor, konnte ein  eigenes Reittherapiezentrum auf dem
Areal der Lebenshilfe in Lauf-Schönberg realisiert werden.   
 
Dafür unser  herzliches Dankeschön!
FÖRDERN.
MITHELFEN.
SPENDEN.
 

 
Programm  
Eröffnung des neuen Rei t therapiezent rums  
LEBENSHILFE NÜRNBERGER LAND e. V.  
Nessenmühlstraße 35, 91207 Lauf / Schönberg  
Freitag, 31. August 2012
 
Ehrengast: Dr. Ursula von der Leyen, MdB   
 
13.30 Uhr
Eintreffen der Gäste*
Haupteingang der Moritzberg-Werkstätten  
– mit Bringservice zum „Get together“ im Speisesaal: Erfrischungen und Snacks**   
 
14.00 Uhr  
Sektempfang ** und Begrüßung  
durch Gerhard John , Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Nürnberger Land e. V.
und stellvertretender Vorsitzender Lebenshilfe Bayern e. V.  
 
14.15 Uhr  
Rundgang Moritzberg-Werkstätten
Einblick in die Produktion und Montage der Moritzberg-Werkstätten (WfbM)  
 
14.30 Uhr  
Rundgang Reittherapiezentrum mit symbolischer Eröffnungshandlung
mit Frau Dr. Ursula von der Leyen, MdB, Hans-Peter Schmidt, Uwe Kaplirz zu Sulewicz,  ,
Norbert Thiel (Architekt)  sowie Gerhard John.   
 
anschließend Reitvorführung  
der Kinder der Frühförderung und betreuter Beschäftigter der Moritzberg-Werkstätten   
 
15.00 Uhr  
Grußworte***  (Speisesaal der Moritzberg-Werkstätten)   
 
Gerhard John , 1. Vorsitzender, Lebenshilfe Nürnberger Land e. V.  
und stellvertr. Vorsitzender der Lebenshilfe Bayern e. V.  
 
Uwe Kaplirz zu Sulewicz , stv. Vorsitzender  des DKThR   Vertreter der Deutschen
Reiterlichen Vereinigung e. V., Gründungsmitglied „Sprungbrett e. V.“, Mitglied der
Special Olympics Baden-Württemberg.  
 
Hans-Peter Schmidt , Honorarkonsul der Tschechischen Republik  
und Aufsichtsratsvorsitzender NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, Impulsgeber des
Projekts Reittherapiezentrum der Lebenshilfe Nürnberger Land e. V.
 
Dr. Ursula von der Leyen , MdB – Bundesministerium für Arbeit und Soziales  
Ehrenmitglied der Deutschen Kuratoriums Therapeutisches Reiten e. V. (DKThR).   
 
 
15.15 Uhr  
Presse
Fotos und Interviews
 
Abschließendes „Get togehter“ mit Imbiss**   
 
15.30 Uhr  
Abfahrt der Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen, MdB
* Gästeliste
vgl. Anlage
 
 
 
** Das  Catering dieser
Veranstaltung  
übernimmt  
das integrative Service-Team  
der MORITZBERG-WERKSTÄTTEN.    
 
*** Kurzvita  
Redner Grußworte
vgl. Anlage
 
 

 
Redner / Kurzvita   
Eröffnung des neuen Rei t therapiezent rums
LEBENSHILFE NÜRNBERGER LAND e. V.  
Nessenmühlstraße 35, 91207 Lauf / Schönberg  
Freitag, 31. August 2012
 
Ehrengast: Dr. Ursula von der Leyen, MdB   
 
Dr. Ursula von der Leyen, 1958 in Brüssel geboren. Seit 2009 ist sie
Bundesministerin für Arbeit und Soziales. In ihrer Freizeit läuft und
reitet die Literaturliebhaberin und Mutter von sieben Kindern gern.  
Die Medizinerin und Wirtschaftlerin Ursula von der Leyen schließt sich
1990 der CDU an, nachdem ihr Vater von Gerhard Schröder (SPD) als
Ministerpräsident von Niedersachsen abgelöst wird. Sie arbeitet
1996/1997 im Landesfachausschuss Soziales und Familie mit, wird
dann im Herbst 2001 erstmals öffentlich politisch aktiv und engagierte
sich im Kommunalwahlkampf. Ab 2003 ist sie Landesministerin in
Niedersachsen. Nach der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 ist sie
bis 2009 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend;
seit 2009 Bundesministern für Arbeit und Soziales.  
 
Dr. Ursula von der Leyen  ist Ehrenmitglied des Deutschen Kuratoriums
Therapeutisches Reiten e. V. (DKThR).  Die Ehrenmitgliedschaft drückt
die langjährige gegenseitige Verbundenheit zwischen Ministerin und
Kuratorium zur Förderung des Therapeutischen Reitens aus. 2009 ist
Ursula von der Leyen nationale Schirmherrin des XIII. Internationalen
Kongresses für Therapeutisches Reiten (Münster). 2011 ist sie „Glücks-
Bringer“-Patin einer gemeinsamen Charity-Aktion des Deutschen Kura-
toriums für Therapeutisches Reiten e. V. (DKThR) und des Aachen Lau-
rensberger Rennvereins e. V. (ALRV) beim Weltfest des Pferdesports,
CHIO 2011.  
Als Medizinerin und ehemalige Auktionsreiterin ist Ursula von der
Leyen eine äußerst fachkundige Persönlichkeit, die die therapeutische
Arbeit mit dem Pferd unmittelbar bewerten kann.   
 
(Quelle: Wikipedia/Homepage vdLeyen, MdB, DKThR)
 
 
 
 
 
 
 
 
Hans-Peter Schmidt, 1942 in Königsberg geboren, ist Diplom-
Kaufmann. Der Aufsichtsratsvorsitzende der NÜRNBERGER Versiche-
rungsgruppe bekleidet zahlreiche Ehrenämter in Wirtschaft, Wissen-
schaft, Kultur und Pferdesport. So ist er Altpräsident der IHK Nürnberg
für Mittelfranken, Vorsitzender des Kuratoriums der „Europäische Met-
ropolregion Nürnberg e. V.“, Senator h. c. der Friedrich-Alexander-
Universität, Präsident der „Freunde der Staatsoper Nürnberg e. V.“ und
stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats des Germanischen
Nationalmuseums. Im Pferdesport engagiert er sich unter anderem als
Präsident des „Bayerischer Reit- und Fahrverband e. V.“ und als Präsidi-
umsmitglied der „Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) e. V.“.  
 
Hans-Peter Schmidt ist Honorarkonsul der Tschechischen Republik. Für
sein gesellschaftliches Engagement wurden Hans-Peter Schmidt zahl-
reiche Ehrungen zuteil, unter anderem das Verdienstkreuz 1. Klasse des
Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Bayerische
Verdienstorden sowie das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste
um die Republik Österreich und das Große Verdienstzeichen des Lan-
des Salzburg.  
 
Die Lebenshilfe Nürnberger Land ehrt Schmidt für sein herausragendes
Engagement für Menschen mit Behinderung in der Metropolregion
Nürnberg 2009 mit dem „Preis für Menschlichkeit“. Hans-Peter
Schmidt ist Impulsgeber für den Aufbau einer eigenen Einrichtung
„Therapeutisches Reiten“ der Lebenshilfe Nürnberger Land  e. V.      
 
(Quelle: NÜRNBERGER, Lebenshilfe Nürnberger Land)
 
 
 
 
 
 
Uwe Kaplirz zu Sulewicz, 1950 in Herford geboren, ist Diplom-
Agraringenieur. Seit 22 Jahren lebt er mit seiner Familie auf Gut Üt-
tingshof in der Nähe von Bad Mergentheim, wo er mit seiner Frau ei-
nen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet. Seit vier
Jahren wird hier auch Therapeutisches Reiten angeboten. Die Einrich-
tung ist von DKThR anerkannt. Die beiden Kinder sind bereits erwach-
sen. Während die Tochter als Tierärztin tätig ist, lebt der Sohn – ein
junger Mann mit Down-Syndrom – zu Hause und ist als Servicehelfer
in einem Seniorenheim fest angestellt. Nach anfänglichem Heilpäda-
gogischem Reiten als Therapiemaßnahme ist der Sohn heute ein er-
folgreicher Reiter bei zahlreichen Veranstaltungen und Special Olym-
pics Wettbewerben.  
 
Die positiven Erfahrungen mit dem Therapeutischen Reiten hat das
Ehepaar bewogen, auch andere junge Menschen mit Handicap in die-
sem Bereich zu fördern. Als Gründungsmitglieder des Vereins Sprung-
brett e.V. – ein Verein zur Förderung der Integration von Menschen mit
Handicap, dessen Vorsitzende Dr. Sabine Kaplirz zu Sulewicz ist – setzt
sich das Ehepaar u. a. dafür ein, dass Menschen mit Behinderung das
Reiten als Freizeit- und Leistungssport erleben können. Seit 2011 gehört
Uwe Kaplirz zu Sulewicz zum Vorstand des DKThR.
 
(Quelle: DKThR)  
 
 
 
 

 
 
Gerhard John, 1950 in Leinburg geboren, ist Oberverwaltungsrat.
Von 1976 bis 2002 gestaltet er das Leben und die Entwicklung der Wal-
lensteinstadt als leitender Beamter der Stadt Altdorf b. Nürnberg
maßgeblich mit. Neben rechtlichen Angelegenheiten, bestimmen In-
novationsinteressen sowie kulturelles und soziales Engagement das
Tun des Familienmenschen John.  
 
Die Renaissance von Treidelfahrten am Alten Kanal mit dem Treidel-
schiff Elfriede oder die Idee zu einem Landkreislauf oder die Gründung
des Fremdenverkehrsvereins „Altdorfer Land“, sind Beispiele für sein
nachhaltiges politisches Wirken als  Kreisrat, stellvertretender Frakti-
onsvorsitzender und Sprecher des Arbeitsausschusses Tourismus zum
sanften Tourismus. John verbindet dabei Tradition und Zukunft in
Balance. Als ehrenamtlicher Geschäftsführer des Bayerischen Gemein-
detags für das Nürnberger Land und Mittelfranken, ist er ab 1985 maß-
geblich an der Einführung des privaten Rundfunks- und Fernsehens in
der Metropolregion sowie durch die Gründung von BGB-Gesellschaften
für die kreisangehörigen Städte, Märkte und Gemeinden und an der
Gründung der Mittelfränkischen Kabelgesellschaft, spätere Medienbe-
triebsgesellschaft – dort als Vertreter der Gemeinden, beteiligt.    
 
Harmonie, Freundschaft und Ehrlichkeit sind die Grundpfeiler des dip-
lomierten Verwaltungs- und Betriebswirts. Er übernimmt 1994 ehren-
amtlich juristische Aufgaben als Richter am Arbeitsgericht Nürnberg
und zusätzlich 1998 am Landgericht Nordbayern. Als Oberverwaltungs-
rat, mit Schwerpunkt Recht, ist er seit 1990 aktiv am „Aufbau Ost“ als
Berater und Lehrbeauftragter tätig. Seit 1996 ist er Vorstandsvorsit-
zender der Lebenshilfe Nürnberger Land und seit 2005 stellvertreten-
der Vorsitzender der Lebenshilfe Bayern e. V.  Als Delegierter der baye-
rischen Bundeskammer vertritt er im Bundestag in Berlin die Belange
der bayerischen Lebenshilfen. Als Mitglied der Bundeskammer gehen
auch maßgebliche Erfolge auf sein Wirken bei der Umsetzung der BN-
Konvention zur Inklusion, wie das „Sowohl-als-auch-Prinzip“. Der Fach-
verband und Verein Lebenshilfe Nürnberger Land hat sich unter seiner
Vorstandschaft zu einem mittelständischen Sozialunternehmen mit
spürbar menschlichen Basis entwickeln können.  
 
(Quelle:  Lebenshilfe Nürnberger Land ) Eröffnung des Reittherapiezentrums | 31.8.2012
Heilpädagogisches Reiten / Therapeutisches Reiten
Altmann, Silya, Landschaft + Design Henschel    
Andritzky, Matthias, PR/Marketing, Fa. OTTO    
Bartzack, Susanne, Öffentlichkeitsarbeit NÜRNBERGER Versicherungsgruppe     
Bayerischer Rundfunk, Kamarateam    
Beck, Patrick, Auszubildender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe    
Benk, Matthias, Vorstand Sparkasse Nürnberg    
Besold, Karin, Elternbeiratsvorsitzende Wohnstätte     
Beyer, Thomas Dr., MdL    
Biemann, Sybille, Betriebsrat    
Binz, German, Binz GmbH & Co, Ellwangen    
Burger, Herbert, Lebenshilfe-Bundeskammer-Ehrenvorsitzender    
Burkhardt, Irmgard, Nachbarn    
Courtney Carlton, Lebenshilfe-Vorstandsmitglied    
Drexler, Manfred und Brigitte, Unterstützer    
Dumberger, Karin, Frühförderung    
Dumberger, Werner, Lebenshilfe-Vorstandsmitglied    
Eckstein, Kurt, MdL    
Forster, Peter, Bezirksrat, NÜRNBERGER Versicherungsgruppe    
Franken-Fernsehen, Kamerateam    
Frieß, Markus, Betriebsrat    
Gareis, Elfriede, Nachbarin    
Graf, Lorenz, Lebenshilfe-Vorstandsmitglied    
Grand, Martin, Stadtrat, Stadt Lauf a.d.Peg.    
Grieb, Werner, Präsident Lions-Club Lauf a.d. Peg.    
Gutierrez, Claudio, Fa. OTTO    
Gutsche-Hauenstein, Ilona, Architektin    
Hähnlein, Klaus, Lebenshilfe-Vorstandsmitglied    
Hanke, Norbert, Einrichtungsleitung Frühförderung    
Hasslinger, Clas, Pers. Referent Frau BMin Dr. von der Leyen    
Haubner, Edith und Sandra, Unterstützer    
Hauck, Hanne, Fachbereichsleitung Wohnen    
Hauser, Hansgeorg, Staatssekretär a. D.,  Lebenshilfe-Stiftungsrat    
Henschel, Johannes, Landschaft + Design Henschel    
Hille, Jeannette und Alina, Leinburg    
Hoffmann, Petra, Einrichtungsleitung Therapeutisches Reiten    
Hofmann, Konrad, Nachbarn    
Holzinger, Uwe, Architekt    
Ifl änder, Peter, Ifl änder Pferd und Bau    
Jobst, Belinda, Werkstattratsvorsitzende     
John, Gerhard, 1. Vorsitzender, stellvertr. Landesvorsitzender Bayern, mit Gattin Inge    
Kaplirz zu Sulewicz, Uwe, stv. Vors. Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten    
Kaspar, Beate, Präsidentin Lions Club Netserve    
Kasperowitsch, Michael, Nürnberger Nachrichten    
Gästeliste
von der Leyen, Ursula, Dr., Bundesministerin für Arbeit und Soziales    Eröffnung des Reittherapiezentrums | 31.8.2012
Heilpädagogisches Reiten / Therapeutisches Reiten
Klemt, Ingrid, Kalkulation, Fa. OTTO    
Kohl Thomas, Presse    
Költsch, Wilhelm und Rosa, Nachbarn    
Lanz, Günther, Bewohnerrat     
Lechner, Peter und Renate, Nachbarn    
Mahlich, Norbert, Senioren-Betreutensprecher     
Mayer, Christian, Fraktionsvorsitzender CSU-Fraktion Lauf    
Meinlschmidt, Dietmar, Einrichtungsleitung Wohnstätte    
Mortler, Marlene, MdB    
Muschweck, Herbert, Dr. med., Chefarzt Klinikum Nürnberg    
Muswiek, Wilfried, REZ Bayern-Leitung, Bundesagentur für Arbeit     
Neubauer-Kemper, Barbara, Elternbeiratsmitglied Förderstätte    
Neumann, Gerd, Lebenshilfe-Ehrenvorsitzender    
Noack, Cindy, Bundesagentur für Arbeit    
Otto, Ulrike, Management/Geschäftsleitung, Fa. OTTO    
Otto, Werner, Geschäftsführer, Fa. OTTO    
Otto, Wolfgang, Geschäftsführer, Fa. OTTO    
Philipp, Walter, Wohnbereich-Betreutensprecher     
Pompl, Rüdiger, Altbürgermeister der Stadt Lauf a.d.Peg., Lebenshilfe-Ehrenmitglied    
Reh, Norbert, stellvertretender Landrat    
Reich, Helmut, Landrat a.D., Lebenshilfe-Stiftungsrat, Ehrenmitglied    
Scheckenhofer, Norbert, stv. Lebenshilfe-Stiftungsratsvorsitzender     
Scheld, Manfred, 2. Bgm. Stadt Lauf    
Schmidt, Hans-Peter, Honorarkonsul, NÜRNBERGER-Aufsichtsratsvorsitzender     
Schneider, Marcel, Träger der Ehrenmedaille und Röttenbacher, Heinz, Unterstützer    
Schneider, Waltraud, Lebenshilfe-Vorstandsmitglied, Ehrenmitglied    
Scholz, Ute und Beyer, Jürgen, Unterstützer    
Schreier, Sabine, Pressereferentin    
Schuster, Marina, MdB    
Schweikert Georg, 3. Bgm. Stadt Lauf    
Six, Jürgen, 2. Vorsitzender Lebenshilfe Nürnberger Land    
Spieß, Günther, Lebenshilfe-Vorstandsmitglied    
Spieß, Liane, Elternbeiratsvorsitzende Moritzberg-Werkstätten    
Steinbauer, Günther, 1. Bgm. Stadt Röthenbach, Lebenshilfe-Vorstandsmitglied    
Terheggen, Julia, Bundesagentur für Arbeit    
Thiel, Norbert, Architekt    
Thoma, Renate, Einrichtungsleitung Med. Therapeutischer Dienst    
Thordsen, Hilde, Lebenshilfe-Ehrenmitglied    
Vogl, Julia, Nürnberger Zeitung    
Weissbach, Wolf-Dietrich, FrankenMagazin    
Wolf, Hans-Manfred, Einrichtungsleitung Moritzberg-Werkstätten    
Wünsche, Hannelore, Direktorin NÜRNBERGER Versicherungsgruppe      
Zapf, Wolfgang Dipl.-Ing., Präsident Rotary Club Nürnberger Land    
Zeidner, Ulrich, Abteilungsleiter Medien NÜNRBERGER Versicherungsgruppe    
Zöllner, Kerstin, Einrichtungsleitung FED     
 

 
 
Grußwort  
des Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Nürnberger Land e. V.
Gerhard John  
 
Eröffnung des neuen Rei t therapiezent rums
LEBENSHILFE NÜRNBERGER LAND e. V.  
Nessenmühlstraße 35, 91207 Lauf / Schönberg  
Freitag, 31. August 2012
 
Ehrengast: Dr. Ursula von der Leyen, MdB   
 
Anrede,
 
„wir haben uns was getraut“ – aber was wir uns getraut
haben, war die logische Folge und die notwendige Fortset-
zung der bisherigen Arbeit:
1992 haben wir eine erste Fördergruppe mit Pferden im
Familienentlastenden Dienst eingerichtet – ein Glücksfall,
weil mit der seinerzeitigen Leiterin –unserer geschätzten
Petra Hoffmann- glücklicherweise eine ausgebildete The-
rapeutin zur Verfügung stand.   
Es kam, wie es kommen musste: die Nachfrage stieg, ganz
gewaltig sogar im Frühförderbereich!
 
  
 
Wir mussten uns nach Platzmöglichkeiten in der Nachbar-
schaft umschauen, zunächst in Ottensoos, später in Die-
persdorf, und heute eröffnen wir ganz offiziell unsere ei-
gene Reitanlage, nicht nur eine Reitanlage, vielmehr ein
Zentrum, ein Kompetenzzentrum!
 
Mit diesem Reittherapiezentrum sehen wir uns jetzt in der
Lage, ganzheitliche Förder- und Betreuungskonzepte rund
um die Hippotherapie, das therapeutische Reiten und Vol-
tigieren anbieten zu können, „eine runde Sache“ – fachli-
che Auskünfte erteilt dazu gerne Frau Hoffmann, die Leite-
rin des 4-köpfigen Teams, das gemeinsam mit einer Grup-
pe unserer Betreuten (die reißen sich darum, als Stallhelfer
mit dabei zu sein!) verantwortlich zeichnet.
 
2007 gab es dazu nur eine Idee, von wem?  
Konsul Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der
NÜRNBERGER, ein lieber Freund der Lebenshilfe-Arbeit,
Träger unseres 1. Lebenshife-Preises für Menschlichkeit,
langjähriger Wegbegleiter, Unterstützer, Förderer  - er war
der Impulsgeber, Schritt- und Mutmacher zum Aufbau
einer eigenen Einrichtung „Therapeutisches Reiten“!
 
 
 
 
Er war es auch, der weitere Türen geöffnet hat: Der Fami-
lie Otto von der renommierten Sport- und Reitplatz
GmbH aus Altdorf, ganz herzlichen Dank für die überaus
großzügige Unterstützung beim Platzbau und der Gestal-
tung!
 
Aber auch ein dickes und herzliches Dankeschön an  
die Sparkasse Nürnberg mit Herrn Vorstand Matthias
Benk,  
der N-ERGIE Nürnberg,  
den Nürnberger-Land-Rotariern mit ZAPF-Werke-Chef
Wolfgang Zapf,  
dem Lions-Club-Netserve,  
Herrn Eugen Wexler von EuWe,  
dem Pferdesporthaus Loesdau,  
der Fa. Dachser-Logistik,  
aber auch der Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg.  
Danke auch unseren langjährigen Freunden und Gönnern
Ute Scholz (auch sie hat uns viele Türen geöffnet) und
Marcel Schneider, für ihr großes Herz!
 
 
 
 
2010 konnte nach einem einstimmigen Vorstandsbe-
schluss mit der Planung und Konzeption durch das Hers-
brucker Architekturbüro Atelier 13 Thiel & Holzinger mit
gestalterischer Begleitung durch Frau Architektin Ilona
Gutsche-Hauenstein (DANKE für eine tolle Arbeit!)  be-
gonnen werden.  
 
Im Oktober 2011 durften wir den Spaten stechen und heute
eröffnen wir ganz offiziell eine eigene Reitanlage auf 3.551
qm großem Gelände mit einer 545 qm großen Halle mit
einem 20 x 20 qm großen normgerechten Reitplatz, 5 Bo-
xen und allem erforderlichen materiellem und mobilem
Equipment, eine 40 x 20 qm große Außenreitanlage  
- und das alles unter ökologischen Gesichtspunkten ein-
gebunden in eine wunderbare Landschaft, in der sich alle
wohl fühlen und mit ihrer Arbeit dazu beitragen mögen,
dass es unseren Betreuten gut geht!
 
Gut gehen wird es dann, wenn die Finanzierung gesichert
ist; hinsichtlich der Investitionskosten können wir auf-
grund der großen Aufmerksamkeit unserer Freunde und
Gönner und der eingestellten Rücklagen ruhig schlafen –
so wie es ausschaut, wird sich der Eigenanteil der mit ca.
490.000 € veranschlagen Kosten auf ca. 165.000 €  belau-
 
 
 
Eine Herausforderung wird noch die künftige laufende Fi-
nanzierung sein: Im Gegensatz zur Frühförderung (hier
übernimmt der überörtliche Sozialhilfeträger, nämlich der
Bezirk die pädagogischen Therapie-Kosten als Komplexleis-
tung), sträuben sich die gesetzlichen Krankenkassen bis-
lang, die medizinische Therapie für alle anderen Betreuten
als Kassenleistung anzuerkennen, unverständlich!  
 
Um aber gerade für diese Betreuten die notwendige Be-
handlung leisten zu können, haben wir einen Therapie-
fonds eingerichtet, auf dem wir momentan ca. 20.000 €
gesammelt haben; daraus werden solche Familien unter-
stützt, denen es aus finanziellen Gründen unmöglich ist,
die Kosten ganz oder teilweise zu übernehmen.  
 
Und auch künftig werden und müssen hierzu Spenden-
gelder verwendet werden!  
Deshalb heute und an dieser Stelle unser ganz herzlicher
Appell an Sie, verehrte Frau Bundesministerin: Bitte tun Sie
alles, ggfls. auch mit Unterstützung des zuständigen Kol-
legen Herrn Gesundheitsminister Bahr, um die Kranken-
kassen zu bewegen, die Reittherapie auch in Deutsch-
land endlich als Kassenleistung anzuerkennen!
 
 
 
 
Die Kassen sollen sich ein Beispiel an der NÜRNBERGER
nehmen, die dortige Krankenkasse macht das schon seit
vielen Jahren …        
 
Das alles dient doch unseren Betreuten, die so wunderba-
re Menschen sind und für die es sich lohnt, sich für sie
einzusetzen, damit sie weiter Fortschritte machen und mit
uns sagen können „seien wir gemeinsam stolz auf unse-
re Lebenshilfe, wir sind eine wunderbare Einrichtung!“  
 
Gerhard John