Es gibt gute Neuigkeiten für Rentenbezieher in der Land- und Forstwirtschaft: Es gibt sie mehr Geld aus der landwirtschaftlichen Sozialversicherung

Denn: Die Renten der  Alterssicherung der Landwirte (AdL) und der landwirtschaftlichen Unfallversicherung (LUV) steigen in Westdeutschland seit 1. Juli 2009 um 2,41 Prozent. Der allgemeine Rentenwert in der Alterssicherung der Landwirte erhöht sich damit von derzeit 12,26 Euro auf 12,56 Euro in den alten Bundesländern. Durch die Verringerung der Kranken- und Pflegekassenbeiträge - ebenfalls zum 1. Juli 2009 - ergibt sich für die Rentenempfänger noch eine weitere Entlastung. "So stark sind die Renten im Westen seit 1994 nicht mehr gestiegen", freut sich Günter Hofmann, Vorstandsvorsitzender der Land- und forstwirtschaftlichen Alterskasse (LAK) Franken und Oberbayern.

Ein Landwirt in Bayern erhält dann nach 40 Beitragsjahren mit Anspruch auf eine abschlagsfreie Altersrente etwa 502 Euro monatlich (abzgl.  der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung).  Wichtig zu wissen: "Diese Rentenzahlung verfolgt aufgrund der Besonderheiten in der Landwirtschaft keine vollständige Absicherung. Und: Gegenüber der gesetzlichen Rentenversicherung ist in der Alterssicherung der Landwirte das Verhältnis von Beitrag und Leistung um rund 10 Prozent günstiger. Zusätzlich erhalten Landwirte bis zu bestimmten Einkommensgrenzen einen Beitragszuschuss. Hierdurch kann dieser um bis zu 59,91 Prozent reduziert werden. Damit sind die Renten aus der Land- und forstwirtschaftlichen Sozialversicherung ein zuverlässiges Standbein in der Altersabsicherung von Land- und Forstwirten. Unsere ausführliche Pressemitteilung zur aktuellen Rentenanpassung finden Sie im Internet unterhttp://www.lsv.de/fob/03presseinfos/presse01/index.html

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Mit freundlichen Grüßen

Petra Stemmler
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Land- und forstwirtschaftliche Sozialversicherungsträger
Franken und Oberbayern

Regionaldirektion Bayreuth
Öffentlichkeitsarbeit
- Pressestelle -

 

090916