Ravensburg - Springreiter Florian Meyer zu Hartum aus Herford hat den mit 20000 Euro dotierten 6. OberschwabenCup in Ravensburg gewonnen. Mit seiner zehnjährigen Westfalen-Stute Clementine blieb der 36-jährige Berufsreiter auch im verkürzten zweiten Umlauf  im  „Großen Preis der GEZE und der Stadt Ravensburg“ fehlerfrei. Er war auch als letzter der elf Finalteilnehmer in 40,85 Sekunden der Schnellste. Erneut musste die Schweizerin Christina Liebherr mit Singular mit dem zweiten Platz in 41,65 Sekunden zufrieden sein. Platz drei sicherte sich überraschend Ulrike Pöhls (Neumünster) mit Aragorn (0/43,84 Sek.).

„Ich habe Clementine seit eineinhalb Jahren im Stall und es ist ihr erster Sieg in einem „Großen Preis“, freute sich der glückstrahlende Blondschopf. „Die Stute ist sehr grundschnell und deshalb habe ich  mir fürs Finale schon etwas ausgerechnet“, sagte der Sieger, der 5500 Euro mit nach Westfalen nehmen konnte.

Der für Dänemark reitende Morten Gram  gewissermaßen der Lokalmatador aus Meckenbeuren-Madenreute, ritt  mit Lord oft he rings ein ausgezeichnetes Turnier. Der 50-Jährige blieb überraschend mit seinem zehnjährigen Wallach im ersten Umlauf ohne Fehler.  Im zweiten Umlauf aber setzte er alles auf eine Karte und  jagte im Renngalopp auf den letzten Sprung zu. Doch schließlich fiel eine Stange. Mit 40,13 Sekunden hatte er die Siegerzeit herausgeritten, aber die vier Fehlerpunkte warfen ihn auf einen immer noch respektablen fünften Platz zurück.

Kein Glück hatte Favorit Natale Chiaudani aus Italien. Mit seinem  Europameisterschaftspferd Snai Saldana die Campalto gab es eine Unstimmigkeit schon im ersten Umlauf. Auch in der Entscheidung  blieb der 49-Jährige nicht ohne Springfehler . Mit 12 Fehlerpunkten blieb ihm nur der elfte und letzte Platz im zweiten Umlauf.