Pick Up’s liegen voll im Trend

Idealer Fahrzeugtyp für Pferdehalter und Stallbetreiber

HUFGEFLÜSTER Pick Up auf der Pferd international in München Riem

In Nordamerika und Kanada zählen sie zu den am meistgefahren Fahrzeugen überhaupt, die Pick Up’s. Ganz einfach deshalb, weil diese ehemaligen Kleinlaster von Anfang an am wirtschaftlichen Aufbau der Staaten mit dabei waren. Schließlich gab es bereits das erste Ford T Modell bereits als Pick Up. Und irgendwie war dieser Trend eine logische Entwicklung – schließlich ist so ein Truck, wie ihn der Amy liebevoll nennt, Transportmittel für die ganze Familie und für den ganzen Hausstand zugleich. Und auch auf den Farmen war diese Fahrzeuggattung nicht wegzudenken. Schließlich konnte man darauf auch Futter; Heu, Gerätschaft bis hin zu lebendigen Tieren, sogar Pferde auf so einem Truck transportieren. Und als kräftiges Zufahrzeug waren die Pick Up’s auch nicht zu verachten. Als auch in Amerika früher die Leute sich nur ein Fahrzeug leisten konnten, war ein Pick Up also ein begehrtes Kombinationsfahrzeug für private und geschäftliche Aktivitäten.

Spätestens seit den 40er und 50er Jahren, als alle Autos auf einmal auch schick wurden, wurden auch die Pick Up’s gestylt und wurden so zum Trendfahrzeug des Westens, der Farmer, der Cowboys und aller die sich dafür hielten. Diese Mode brachte auch die typisch amerikanischen Straßenkreuzer auf die Straßen, oder besser auf die Highways. So war der Trend zum „notwendigen“ Zweitfahrzeug geboren, neben dem Pick Up noch eine solche Monster Limo.

Die Amyschlitten, die wir heute noch als Straßenkreuzer bezeichnen, werden auch in USA immer weniger gesichtet, allenfalls gibt es noch viele große PKW’s dort auf den Straßen. Doch die Liebe zu den Trucks hat bis heute eindeutig angehalten.

Kein Wunder auch, die Vorteile des PickUp sind bis heute erhalten geblieben. Großes Transportvermögen, bequeme Personenbeförderung, optimale Zugfähigkeit vor dem Anhänger, enorme Geländegängigkeit der meist vierradangetrieben Fahrzeuge, einfachere, dafür robuste und wartungsarme Technik. Und dann noch die passende, coole Optik.

Doch auch der Nachteil dieses Fahrzeugtyps ist bis heute erhalten geblieben, ein amerikanischer PickUp hat ordentlich Gewicht, auch durch Größe und Bauart bedingt und säuft daher Sprit in Massen, egal ob Benzin, Diesel oder Gas, genau so wie früher die Cowboys Whiskey tranken, zumindest in den alten Cowboyfilmen. Aber „drüben“ ist ja auch der Sprit noch günstig zu kriegen.

Doch es gibt auch eine weitere Entwicklung in Sachen PickUp. Seit der Zeit, wo auch die Japaner kleinere, leichtere, günstigere und auch dieselangetriebene Pick Ups anbieten, hat der PickUp auch in vielen anderen Ländern seinen Siegeszug angetreten, gerade auch in Entwicklungsländern. Jeder kennt dort die PickUps, zumindest aus dem Fernsehen, wo auf der Ladefläche leicht 20 Personen zusätzlich befördert werden können. Die Ladeflächen werden so voll beladen, wo man bei uns längst einen 7,5 Tonner benutzen würde. Auch in der Kriegsmaschinerie in Krisenherden wurden PickUp’s schnell eingesetzt, auch zum Abschuß größerer Geschosse.

Doch was ist bei uns in unseren europäischen Ländern mit den Pickup's? Da war bisher nicht so viel zu sehen von dieser Fahrzeuggattung, zumindest im deutschsprachigen Europa. Gut, Amerika Fans haben ihre Trucks auch bei uns aus Überzeugung immer schon gefahren und werden das auch weiter tun, egal, wie viel der Sprit kostet. Aber der Handwerker fährt eher einen Pritschenwagen Transporter von VW, Ford Transit oder den Sprinter von Mercedes. Doch die Japaner haben mit ihren günstigen Dieselmodellen von Mitsubishi, Nissan oder den Isuzu X-max in diesem Segment schwer aufgeholt.

Nur die deutschen Hersteller haben lange abgewartet, eigentlich zu lange. Doch nun ist mit dem VW Amarok, dem Pick Up von Volkswagen, der in Argentinien produziert wird, ein neuer Stern am Markt auferstanden. Das ist ein schicker, moderner Pick Up, der auch den Amerikanern gefällt und größenmäßig aber eher bei den Japanern liegt. Sein Vorteil sind moderne, spritsparende Dieselmotoren, die derzeit Maßstäbe setzen. Sie werden also auch weiter bei uns kommen, die Pick Up’s, gerade durch solche moderne Konstruktionen.

So ein Pick Up Truck ist also auch ein praktisches Fahrzeug für die Pferdeleute. Als Zugfahrzeug mit Geländegängigkeit sowieso, wie auch als bequemes Fahrzeug für die ganze Familie und auch als Transporter für Futtermittel und Heu und Stroh u.s.w.

Auch HUFGEFLÜSTER hat sich vor Jahren eines solchen Fahrzeuges bedient, weil Hufflüsterer Bernhard damals noch einen eigenen Pferdestall betrieben hat und wir zusätzlich das Fahrzeug in der Redaktion der HUFGEFLÜSTER Pferdezeitung für Werbeauftritte und Messen gut gebrauchen konnten.

 

 Hufflüsterer Ferdinand (Pferdinand) testet den VW AMAROK Pick Up auf der f.re.e

 

Hufflüsterer Bernhard

 

Interessant ist hierzu auch der Artikel von Spiegel-online mit etlichen Interviews von Pick Up Fahrern zu ihren amerikanischen Fahrzeugen KLICK MICH

Hier auch ein Video Interview von HUFGEFGELÜSTER.TV zu einem besonders interessanten Pick Up KLICK MICH