Pullman CMA2012 Solisten Barry P Foley Tom Parsons Juke West - foto klaus biella

 

 

„Black Hawks” holten Country Music Award

Schweizer Band verteidigte in Pullman City Eging den Titel in Country-Rock – Veranstaltung auf sehr hohem Niveau

Eging am See, 21. November 2012.
Das war ein Country Music Award der Extraklasse! Wer von 16. bis 18. November in Pullman City in Eging am See dabei war, hat internationale Country Music auf höchstem Niveau erlebt. Szene-Kenner, Jury-Mitglieder und Organisatoren waren am Sonntagabend gleichermaßen begeistert. 121 Künstler aus Deutschland, Österreich, Italien, Holland, Schweiz, Kroatien und USA standen auf der Bühne, darunter 13 Solomusiker, drei Duos, drei Trios, ein Quartett und 17 Bands. 1700 Besucher ließen sich den Wettbewerb nicht entgehen.

Den 1. Platz bei den Bands holten in der Kategorie „Country Rock“ die Titelverteidiger aus der Schweiz: Die „Black Hawks“ um Bandleader Remo Jungi. „Das ist der absolute Oberhammer, damit haben wir nicht gerechnet, das bestärkt uns auf unserem Weg“, freuten sich Pascal Eggli und Mike Lackner, die sogar einen eigenen Fanclub dabei hatten. Die „Black Hawks“ punkten mit einer professionellen Darbietung, zu der besonders Bob Kohli mit seiner Pedal Steel Guitar beitrug. Den 2. Platz belegten die Niederbayern von „Walnut Grove“, auf Platz 3 kam „7 Forty 7“ aus München.

Als beste Band in der Kategorie „Traditional Country“ kristallisierten sich „Doc Tom & The Bandits“ aus Österreich heraus. Sie wurden in diesem Jahr von der Austrian Country Federation schon zur „Band des Jahres“ gekürt und konnten in Pullman City ihrer Karriere noch eines draufsetzen. „Wir sind ja alle berufstätig, aber wir haben unseren Qualitätsanspruch“, erklärte Chemiker „Doc Tom“. Zweitbeste Traditional-Band wurden „The Flowers“, drittbeste „Open Road“ aus Thüringen.

Den Award für die beste „New Country“- Band gewann die „Albert Jackson Band“ aus Südtirol/Italien – mit acht Musikern zahlenmäßig die stärkste Gruppe auf der Bühne der Music Hall. Von Steelguitar bis Fiddle, Bluesharp, E-Gitarre, Akustik-Gitarre, Bass und Schlagzeug waren alle Instrumente vertreten. Auf Platz 2 kam die „Red Cadillac Gang“ aus Süditalien, Platz 3 machte „D.B. Rose & Band“ aus der Nähe von Augsburg.

Die „Petty Fours“ aus dem Chiemgau standen zwar zu viert auf der Bühne, wurden aber zu den Trios gezählt. Dort schafften sie es auf Anhieb auf Platz 1. Die junge Band hatte im Frühjahr in Pullman City den Newcomer Award beim Rockabilly Rumble geholt. „Das spornte uns an, unser Repertoire zu erweitern. Wir wollen damit unsere Vielfältigkeit unter Beweis stellen“, erklärte die erst 22-jährige Sängerin Veronika Angerer, „wir haben Pullman City schon in unser Herz geschlossen“. „Wie kann ein so kleiner Mensch eine so große Stimme haben?“, hatte sich das Fachpublikum während ihres Auftritts gefragt. Vor allem mit „I Fall To Pieces“ von Patsy Cline sorgte die blonde Powerfrau für Gänsehaut-Feeling. „Danny & The Wonderbras” aus der Pfalz, die im April den Rockabilly Rumble Band Contest für sich entschieden hatten, holten den Platz 2. Ihnen folgten „Annie & The Dusty Boots“, die aus dem Raum Landshut stammen.

Den Award für das beste Duo erhielten die „String Rousers“ aus Bad Heilbrunn. Monika und Goran Jamsek begeisterten die Jury vor allem mit ihrer Spielfreude und dem harmonischen Klang von Stimme und Begleitung. „Gewinnen ist immer schön“, sagte Moni nach der Award-Verleihung, „aber wir kommen das ganze Wochenende wegen der tollen Atmosphäre und den vielen netten Freundschaften, die sich hier ergeben.“ Das zweitbeste Duo waren „Lynn & Georg“, Platz 3 holte „Angie‘s Double Bass Duo“ mit Akkordeon und Kontrabass.

Tom Parsons von der Rockabilly-Band „Tom Parsons & The Rat Cats“ siegte bei den Solokünstlern. Er punkte unter anderem mit dem schwierigen Song „I´ve been everywhere“ von Hank Snow. Platz 2 holte Juke West aus Kroatien, auf Platz 3 schaffte es Barry P. Foley aus den USA.

Die Newcomer Awards gingen an den Solomusiker Max Mayfield und an die Band „Sexleg‘s Cadillac“ aus Österreich. Max Mayfield, der mit seiner Mutter und deren Lebensgefährten bei den Trios Platz 3 machte, stand zum ersten Mal alleine mit seiner Gitarre auf der Bühne und spielte überwiegend Country Rock. Die vier Jungs der „Sexleg´s Cadillac`s“ aus Sexling in Österreich präsentierten sich – und anderem mit einem Kontrabass – musikalisch ebenfalls sehr gut.

Extrem mitreißend agierte der junge Kroate „Juke West“ auf der Bühne im Saloon: Mit den absoluten Stimmungsliedern der Country-Szene, seiner fröhlich-übermütigen Ausstrahlung und einer guten Stimme begeisterte er die Zuschauer derart, dass sie nach einer Zugabe riefen. Die Jury musste dies unter Buh-Rufen zwar verwehren, da die Zeitvorgaben eingehalten werden müssen. Sie setzte ihn aber auf Platz 2 der Solo-Musiker.

Hätte es einen Preis für die weitest angereiste Band gegeben, hätte ihn die „Red Cadillac Gang“ aus Lecce in Apulien (Süditalien) bekommen: Sie nahmen eine Strecke von immerhin 2500 Kilometern auf sich, um am Country Music Award teilzunehmen. Die Musiker um Frontsängerin Conny Martin, die ursprünglich aus Regen im Bayerischen Wald stammt, gewannen den 2. Platz in der Band-Kategorie „New Country“. „Grazie“ rief Conny mehrmals begeistert ins Publikum. Sie ist wohl die einzige Frau, die mit amerikanischer Country Music Italien in ihrem Heimatland Deutschland vertritt.

„Schönster Award bisher“
„Das war der schönste Award bisher, es ist alles wie am Schnürchen gelaufen“, freute sich Organisatorin Anja Parsons am Sonntagabend – erschöpft, aber mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Auch die Jury, bestehend aus Radiomoderator Harry Schramm, Maurice Diltz (Buffalo Club Hallein), Bill Wallace (Four Corners Saloon Untermeitingen). „Doc Schulze“ (Radio Euroherz Hof) Pit Mühlhuber (Country-Kenner aus Pullman City) und Bernhard Wageneder (Buffalo Club Hallein) hatte ganze Arbeit geleistet: Freitag- und Samstagabend endete ihr Job erst gegen 1.30 Uhr, am Sonntag wurde bis 17 Uhr abwechselnd in Music Hall und Saloon gespielt. Samstag gegen 18 Uhr war die Music Hall so gut wie voll besetzt, gute zwei Stunden später bekamen Nachzügler nur noch einen schlechten Stehplatz. Für 2013 will Showmanager Deddy Jeschke neben dem Newcomer Award noch einen weiteren Spezial-Preis vergeben: Einen Award für Eigenkompositionen.

Simone Kuhnt
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Pullman City, die „lebende Westernstadt“ in Eging am See, ist ein Freizeitpark idyllisch am Rande des Bayerischen Waldes gelegen. Bereits seit 15 Jahren können Kinder und Erwachse hier den „Wilden Westen“ erleben – beim Bogenschießen, Goldwaschen, Pony- oder Quarterhorse-Reiten, bei Livemusik, Line Dance und Lagerfeuerromantik. Während der Saison wird täglich ein vielfältiges, gewaltfreies Showprogramm mit Cowboys, Indianern und freilaufenden Bisons, mit Trickreitern und Zauberern gezeigt. Das Herzstück von Pullman City ist der Authentikbereich, in dem die Hobbyisten mit Leidenschaft die Geschichte Amerikas darstellen und leben. Auf dem 200.000 Quadratmeter großen, hügeligen Gelände der Westernstadt gibt es außerdem einen Abenteuerspielplatz und ab 2013 einen Niederseilgarten.  Events wie die verschiedenen Country Music- und Rockabilly-Festivals, das US-Car-Gigantentreffen, die Harley Stampede und das Western Pferd Festival runden das Angebot ab. Der Pullman City Ferienpark, das „Palace Hotel“, die Blockhütten mit Lagerfeuerstelle, die Übernachtungstipis und der angeschlossene Campingplatz bieten insgesamt mehr als 500 Übernachtungsmöglichkeiten. Pullman City ist ein Ausflugsziel für Groß und Klein, für Western- und Countryfans, für Pferdefreunde und Tanzbegeisterte, für Fans der Geschichte Amerikas, Motorradfahrer, Trucker, Camper und Busreisenede, für Familien, Firmen und Vereine.