Süddeutsche Karl May-Festspiele starten in ihre neunte Saison

Ein Erbschaftsstreit im Wilden Westen

Premiere von „HalbBlut“ am 29. Juni – Spielzeit bis 15. September

 

 Festspiel-Intendant Fred Rai in seiner Rolle als Bösewicht Diego de la Varga 

 

Dasing. Die Süddeutschen Karl May-Festspiele in der Fred Rai Western-City in Dasing gehen in ihre neunte Saison. Auf dem Spielplan in diesem Jahr steht mit „HalbBlut“ die Nummer 38 aus Karl Mays gesammelten Werken. Regisseur Peter Görlach, der diesmal auch die Hauptrolle übernimmt, hat die Handlung ins amerikanisch-mexikanische Grenzgebiet verlegt, wo sich die Hazienda del Caballero befindet.

Nach dem Tod des lang-jährigen Besitzers ist ein Erbschaftsstreit ausgebrochen, in dessen Mittelpunkt der zwielichtige Geschäftsmann Diego de la Varga rückt. Der Schurkenchef, einmal mehr verkörpert von Festspiel-Intendant Fred Rai, will sich das Anwesen unter den Nagel reißen und wittert seine Chance, hier einen sagenhaften Goldschatz zu entdecken, die Goldmiene „Bonanza of Hoaka“.

Das Abenteuer für Winnetou und Old Shatterhand beginnt am Samstag, 29. Juni, mit der Premierenvorstellung um 18 Uhr. Gespielt wird dann immer samstags um 16 und um 20 Uhr, sowie sonn- und feiertags um 17 Uhr.

Es ist keine leichte Aufgabe für die Blutsbrüder, Diego de la Varga das Handwerk zu legen und den rechtmäßigen Erben zu ihrem Besitz zu  verhelfen,  zumal sie auch noch gegen den Halbblut-Indianer Ik Senanda kämpfen müssen.

Als vom roten Volk verstoßener hat er sich mit den weißen Banditen verbündet und scheint auf geheimnis-volle Weise mit der Goldmiene verbunden zu sein... In den wichtigsten Haupt-rollen kann Regisseur Peter Görlach auf bewährte Kräfte vertrauen.

Winnetou wird gespielt von Matthias M., der nicht nur in der Karl May-Szene längst als DER Bühnen-Winnetou Deutschlands gehandelt wird. Auch der österreichische Schauspieler Helmut Urban, der voriges Jahr sein Dasing-Debüt als Old Shatterhand gab und sich in die Herzen der Zuschauer gespielt hat, ist wieder mit von der Partie. „Eine besondere Ehre“, freut sich Intendant Fred Rai, sei es für ihn, in diesem Jahr wieder Ihre Durchlaucht, Angela Fürstin Fugger, für eine Rolle gewonnen zu haben. Nach einem Jahr Spielpause gibt sie nun die aus Sachsen stammende Erbin Adele Timpe.

Freundschaft, Liebe und Völkerverständigung spielen auch in der diesjährigen Inszenierung von „HalbBlut“ an der Dasinger Bühne eine wichtige Rolle. „Karl May hat seinen Lesern immer die Wichtigkeit ideeler Werte vor Augen führen wollen“, er-klärt Regisseur Görlach, weshalb auch ihm dieser Ansatz wichtig sei. Dass Spannung, Humor und temporeiche Action dennoch nicht zu kurz kommen, dafür sorgen allein schon die über 80 Mitwirkenden und 25 Pferde, die den Zuschauer in die fantastische Welt Karl Mays entführen.

 

Kampfszene mit Peter Görlach und Winnetou-Darsteller Matthias M.

 

Regisseur Peter Görlach, der diesmal die Hauptrolle, das HalbBlut Ik-Senanda, spielt.

 

 

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.karlmay-festspiele.de

 

Ticket-Hotline 08205 – 225