VFD Waldmünchenritt 2009: 

Probleme mit Wasserwirtschaftsamt?  

Der Waldmünchenritt der VFD, Landesverband Bayern,  ist mit rund 100 Pferden und deren  Reiter gestartet. Einmal jährlich findet dieser älteste Wanderritt und Sternritt Bayerns seit über 30 Jahren ähnlich dem auch bekannten VFD Wurmdorfritt statt.  Der Waldmünchen Ritt ist die größte und bekannteste Veranstaltung in Bayern dieser Art mit dem Kulturgut Nr. 1, dem Pferd und findet immer jeweils im August statt. Kein Wunder also, daß eine so erfolgreiche Pferdeveranstaltung auch im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. Und natürlich könnte es schon auch Leute oder Institutionen geben, die einer solchen Veranstaltung nicht nur positiv gegenüber stehen.

Anders läßt sich der Bericht in Merkur online vom 10. 8. 2009 nicht verstehen,   

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/gestreckten-galopp-verbotenen-pfaden-reiter-veraergern-wasserwirtschaftsamt-440678.html

wo Teilnehmer dieser begehrten Reitveranstaltung extra auf für Reiter gesperrten Wegen geritten sein sollen.  Das beigefügte Foto sieht schon sehr danach aus,  als wenn man die Teilnehmer des VFD Wanderittes extra abgepasst hat.  Natürlich ist vielleicht nicht jeder Grundstücksbesitzer oder Anrainer begeistert,  wenn im Tagesverlauf 100 Pferde an seinem Anwesen vorbei wandern.  Wobei sich die meisten Menschen eher freuen, wenn sie einmal im Jahr viele Pferde an einem Tag sehen dürfen.  In wie weit in diesem Fall durch einen Ritt am Isardamm bei Freising / Moosburg berechtigte Interessen des Wasserwirtschaftsamtes verletzt worden sind, entzieht sich unserer Kenntnis.  Tatsache ist aber, daß sich gerade die VFD sehr bemüht, ihre Mitglieder auf die rechten Pfade im Gelände zu bringen. Viele Vorträge und Schulungen gibt es in dieser Richtung für die Reiter und Fahrer innerhalb der VFD. Auch die VFD Wanderrittführer sind entsprechend ausgebildet worden. 

Im übrigen ist es beim Wanderritt der VFD nach Waldmünchen nicht so, daß 100 Pferde hintereinander her reiten, sondern daß in Gruppen von 1 - ca. 10 Leuten geritten wird und jede Gruppe eine eigene Wegeplanung verfolgt. Die VFD, die Vereinigung der Freizeitreiter und  –fahrer e. V. , Landesverband Bayern, organisiert z. B. beim Waldmünchen Ritt nur die Mittagsstationen und die Abendquartiere. Die Reiter selbst sind für ihre Wegeplanung und Nutzung verantwortlich. Und, die VFD Mitglieder sind angehalten, bei allen Geländeritten die Natur so weit wie möglich zu schonen und sich an die Gesetze zu halten.   

Insofern ist schon zu hoffen, daß sich VFD und Wasserwirtschaftamt in dem vorliegenden Fall entsprechend verständigen werden. Natürlich werden wir unsere Leser über den Fortgang der Sache weiter informieren, auch deshalb, weil sich die Kollegen der „großen“ Tagespresse dieser Sache angenommen haben. Ausserdem wollen die Reiter und Reiterinnen im Gelände möglichst sicher wissen, wo geritten werden darf und wo nicht. Schließlich möchte jeder reitende und fahrende Pferdefreund doch von sich aus schon möglichst Ärger vermeiden.

Hufflüsterer Bernhard

www.vfd-bayern.de