1/2013

ADAC Autotest: Rauer Bursche für die Stadt
Opel Mokka als Alternative zum Kompaktwagen

Wem ein klassischer Kompaktwagen zu wenig Ausstrahlung hat, könnte im Opel Mokka eine Alternative finden. Der ist mit 4,28 Meter Länge sogar etwas kürzer als ein Opel Astra, bietet aber einen großen Innenraum, die erhöhte Sitzposition einen guten Überblick über das Verkehrsgeschehen und auch bei der Sicherheit kann das frontgetriebene SUV punkten. Moderne Assistenzsysteme wie Kollisions- und Spurverlassenswarner oder Verkehrszeichenerkennung sind gegen Aufpreis zu haben.

Ganz perfekt ist der Opel aber nicht. So bemängeln die ADAC Testingenieure die vielen, schlecht überschaubar arrangierten Tasten im Cockpit. Und mit der Übersichtlichkeit ist es ebenfalls nicht weit her: Besonders nach hinten lässt sich der Mokka nur schwer abschätzen.

Die getestete Motorisierung, ein 130 PS starker 1,7-Liter Dieselmotor, sorgt für gute Fahrleistungen (Spitze 187 km/h, 0-100 km/h in 9,9 s), macht den Großstadtcowboy aber zum rauen Burschen. Denn der Diesel nagelt ungewöhnlich laut – das geht heute besser. Auch beim Verbrauch liegt der Opel mit gemessenen 5,3 Litern auf 100 Kilometer nur im Durchschnitt der Kompaktklasse. Im ADAC EcoTest, dem Umweltranking des Automobilclubs, bekommt der Mokka daher nur drei von fünf Sternen. Insgesamt kommt der Opel Mokka auf eine gute Gesamtnote von 2,4 im
ADAC Autotest.

Zu diesem Text bietet der ADAC unter www.adac.de/tv einen Film an. Unter www.presse.adac.de ist eine Infografik verfügbar. Mehr Informationen zum aktuell getesteten Opel und anderen Fahrzeugen unter www.adac.de

Über den ADAC:
Mit über 18 Millionen Mitgliedern ist der „Allgemeine Deutsche Automobil-Club“ der zweitgrößte Automobilclub der Welt.
Als führender Dienstleister trägt der ADAC wesentlich dazu bei, Hilfe, Schutz und Sicherheit in allen Teilbereichen des mobilen Lebens sicherzustellen. Dabei handelt der ADAC nach dem Leitsatz „Das Mitglied steht im Mittelpunkt!“ und überzeugt in erster Linie durch die Kompetenz und Servicebereitschaft seiner Mitarbeiter sowie die Qualität und Fairness seiner Produkte und Dienstleistungen.

Pressemeldung vom ADAC

Anmerkung der Redaktion HUFGEFLÜSTER:

Der Opel Mokka ist wider Erwarten als Pferde Zugfahrzeug mit nur 1200 KG Anhängelast eher ungeeignet. Dennoch wird man dieses an sich gelungene Fahrzeug in Reiter- und Pferdefreundekreise nun öfter antreffen. Optisch paßt er zumindest den preisbewußten Reitern ganz gut ins Konzept und in der Pferdeszene macht der Mokka eine gute und schicke Figur. Bei der Vierrad angetrieben Version kann man auch mal unbesorgt in einer feuchten Wiese beim Turnier parken und kommt damit auch wieder heraus. Außerdem bietet das Fahrzeug für die Größe viel Platz. Und die Alltagsqualitäten sind ja unbestritten, auch was die Unterhaltskosten betrifft. Und nicht jede/r Reiter/in muß ja selbst zwei große Pferde im Anhänger ziehen. Außerdem gibt es bei Opel für solche Aufgaben ja noch den größeren Opel Antara KLICK