In dem Roadmovie MEIN NAME IST SOMEBODY – ZWEI FÄUSTE KEHREN ZURÜCK ist der Star des Italowesterns Terence Hill als Easy Rider Thomas zu sehen, der die Einsamkeit der Wüste sucht.

 

Autogrammstunde nach der Vorstellung ©KSMGMBH

 

Auf seiner Reise kommt er durch Zufall der jungen Frau Lucia zu Hilfe, die in die Hände zweier Verbrecher geraten ist. Doch nach der Rettung ist es mit der von Thomas ersehnten Einsamkeit vorbei, denn die junge Frau weigert sich alleine zurückzubleiben. Trotz der ganzen Umstände und Schwierigkeiten, die Lucia verursacht, erkennt Thomas etwas Entscheidendes: Die Erfüllung des Lebens, die er sucht, findet er nicht in der Einsamkeit der Wüste. Es sind Lucias Mut und Freigeist, die ihn inspirieren... Terence Hill hat zehn Jahre an seinem Herzensprojekt gearbeitet, das Drehbuch geschrieben, Regie und Hauptrolle übernommen. Terence Hill hat MEIN NAME IST SOMEBODY – ZWEI FÄUSTE KEHREN ZURÜCK seinem kongenialen langjährigen Schauspielpartner und Freund Bud Spencer gewidmet. Produziert wurde dieses Roadmovie von seinem Sohn Jess Hill, der schon in vielen Filmen seines Vaters mitgewirkt hat.

 

©2018 PALOMA 4 Srl

 

Filminhalt:

Eines Tages bricht Thomas (Terence Hill) auf und lässt alles hinter sich: sein altes Landhaus in der italienischen Provinz, sein Pferd, die Klosterbrüder in der Nachbarschaft und sogar seinen alten Namen. Mit nicht viel mehr als einer Pfanne (die sich nicht nur zum Kochen, sondern auch im Nahkampf einsetzen lässt) und einem Buch des katholischen Schriftstellers Carlo Carretto im Gepäck setzt er sich auf sein Motorrad und beginnt seine Reise Richtung Süden. Sein Ziel ist die spanische Wüste bei Almería, wo er in der Einsamkeit einen neuen Sinn für sein Leben finden will.

Lange bleibt der Easy Rider allerdings nicht alleine. Schon beim ersten Tankstopp trifft er auf eine junge Frau namens Lucia (Veronica Bitto), die es ebenfalls gen Süden zieht. Zunächst weigert sich Thomas, sie mitzunehmen, schließlich ist alleine reisen für ihn die oberste Devise. Doch nachdem er beobachtet, wie Lucia auf brutale Weise von zwei Männern festgehalten wird, fasst er sich ein Herz, befreit das Mädchen aus seiner Zwangslage und nimmt sie auf seinem Motorrad mit. Und siehe da: einmal am Hafen angekommen, stellt sich heraus, dass auch sie nach Spanien will, so dass sie auch auf der Überfahrt mit der Fähre nicht von seiner Seite weicht.

Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein. Während er durch kaum etwas aus der Ruhe zu bringen ist und am liebsten nicht viele Worte verliert, neigt sie zu Gefühlsausbrüchen, plaudert in einer Tour und liebt es zu tanzen. Doch je mehr Zeit sie zusammen verbringen, desto mehr ist Thomas, allen Reibereien zum Trotz, von seiner neuen Bekanntschaft fasziniert. Allerdings entgeht ihm auch nicht, dass Lucia – die nach der Ankunft in Spanien scheinbar gleich mehrfach von ihrer Tante versetzt wird, verdächtig viel Geld im Portemonnaie mit sich herumträgt und besorgniserregende Narben am Arm hat – womöglich doch nicht ganz so unbeschwert durchs Leben geht wie zunächst angenommen.

Als Thomas schließlich alleine an seinem Ziel ankommt, einer verlassenen und aus gerade einmal zwei kleinen Hütten bestehenden Siedlung in der staubtrockenen Wüste, wird ihm schnell klar, dass er Lucia doch nicht hätte alleine zurücklassen sollen. Nicht nur aus Sorge, sondern weil er spürt, dass er dieser jungen Frau, die nichts sehnlicher will, als jeden einzelnen Moment auszukosten und ein Geheimnis mit sich trägt, Halt geben kann. Vielleicht kann auch er in ihrem Mut und ihrem Freigeist genau das finden, wonach er die ganze Zeit sucht? Kurzentschlossen kehrt Thomas um, um Lucia zu suchen. Denn ihr gemeinsames Abenteuer ist noch längst nicht zu Ende...

 

 

 

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