Das Geheimnis zwischen Kind und Pferd bewahren 

 

 

Immer mehr Kinder suchen schon früh den Weg zur Natur, möchten diese kennenlernen und mit allen Sinnen erfahren. Diese Hinwendung zur Natur und den Tieren ist angeboren. Über das Pferd finden Kinder den Zugang zur Natur. Das Pferd ist wild, es ist stark und kann uns ein Gefühl von Freiheit geben. Seine Willenskraft und sein unmittelbares Verhalten können wir erkennen und so mit ihm in eine Beziehung treten. Durch eine klare Verständigung zum Pferd entstehen Freundschaften, und das Pferd schenkt uns sein Vertrauen. 

Wenn wir uns aber umsehen, müssen wir alle diese Werte und Eigenschaften in unserer Gesellschaft erst einmal suchen.

Wann fühlen wir uns wirklich wild, stark und frei? Wann sind wir klar, verlassen uns auf unser Gefühl und gehen Freundschaften ein, ohne dass diese zweckgebunden sind? 

Damit Kinder mit Pferden gefahrlos in Kontakt treten können, ist eine ganze Reihe von Vorbereitungen und Überlegungen nötig, damit diese Erfahrung für Kinder auch nachhaltig und ganzheitlich wertvoll sein kann.  „Billige“ Reitstunden können diesem Anspruch selten gerecht werden. 

Neben einem achtsamen Umgang mit dem Pferd und durchdachten Sicherheitskonzepten ist es wichtig, dass Kinder von Anfang an das Pferd als ein Lebewesen begreifen, welches ganz eigene Bedürfnisse hat. So sollten sie nicht nur das Putzen lernen. Sie sollten im gesamten eine fürsorgliche Haltung gegenüber dem Pferd entwickeln. Das sichere Führen sollte ebenso zum Handlungsspektrum gehören wie das Wissen über pferdegerechte Fütterung. Ganzheitliche und nachhaltige Lehrkonzepte vermitteln auch anschaulich, dass man mit zu viel Druck beim Pferd nicht weit kommt. 

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Pferde bei kleinen Kindern besonders gut aufpassen und versuchen, sehr stark auf das Kind einzugehen? Dies zeigt sehr schön, dass Reiten nichts mit Krafteinwirkung zu tun hat, sondern mit einer Leichtigkeit, mit Gefühl und Klarheit. So können auch kleine Kinder ganz große Pferde führen, und diese sind dabei erstaunlich entspannt und folgsam.

Viele Kinder schauen den Pferden in die Augen und versuchen zu erkennen, was es fühlt, und lernen schnell den Unterschied zwischen einem zufriedenen und einem ängstlichen oder angespannten Pferd. Kinder fragen, warum das Pferd traurig schaut, warum es so komisch geht, wozu diese ganzen Zügel, Gerten und Sporen nützen. Auch wir können von Kindern einiges lernen. 

Ein geniales Konzept mit hohen Sicherheitsstandards für die Arbeit mit Kindern und Pferden hat die Österreicherin Sabine Dell’mour entwickelt. Mit der Lehrmethode FEBS® – reiten mit Fantasie, Erlebnis, Bewegung und Spiel - bleibt aber noch genügend Spielraum, damit sich die Kinder frei entfalten können. 

Am 21. (zwischen 15.00 und 16.00 Uhr) und am 22. März (zwischen 11.00 und 12.00 Uhr) ist Frau Dell‘mour auf der Equitana (Messegelände Essen) persönlich am Stand der Pferd Austria (Halle 2, Stand 2-E51) anzutreffen.

Gerne beantwortet sie ihre Fragen zu den Lehrmethoden.

 

Clarissa Jochum

Rittführerbeauftragte VFD Landesverband Bayern e.V.

Reitpädagogin/Trainerin FEBS Deutschland

 

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