Große Ehre für Johannes Orgeldinger, den Pionier des deutschen Westernreitsports
Als erster Nicht-Amerikaner in die Hall of Fame des weltgrößten Pferdezuchtverbandes aufgenommen.

 

 

Johannes Orgeldinger   Foto: AQHA

 

Las Vegas.  Als erster Nicht-Amerikaner ist der deutsche Johannes Orgeldinger aus dem unterfränkischen Großwallstadt in die Hall of Fame der American Quarter Horse Association (AQHA) aufgenommen worden. Dem 68-Jährigen wurde jüngst in Las Vegas mit Standing Ovations diese Ehre zuteil. „In die Hall of Fame der American Quarter Horse Association aufgenommen zu werden, ist die höchste Auszeichnung und Ehre, die man sowohl Pferden als auch Menschen verleihen kann“, sagt Craig Huffhines, der Vizepräsident der AQHA.

Seit mehr als vier Jahrzehnten züchtet Orgeldinger nicht nur die weltweit größte Pferderasse, das Quarter Horse, er war selbst erfolgreicher Turnierreiter und hoher Funktionär im Westernreitsport.
2010 geschah eine Sensation, die bis dahin einzigartig war und bis heute immer noch ist:
Bei der Wahl zum Präsidenten der AQHA fiel das Votum auf Johannes Orgeldinger. Er ist bislang der erste Nicht-Amerikaner in der langen der Geschichte der AQHA, der die Geschicke dieses Megaverbandes leitete.

 

Johannes Orgeldinger  (links) empfängt aus den Händen des AQHA-Präsidenten Dr. Glenn Blodgett seine Auszeichnung. Foto: AQHA_Photo courtesy of bar H Photography

 

Orgeldinger hat wesentlich dazu beigetragen, das Westernreiten und die Quarter Horse-Zucht in Deutschland bekannt und erfolgreich zu machen.  FEI Präsident Ingmar de Vos  schätzt seine Kompetenz und sein Engagement in der Disziplin Reining, der Königsklasse der Westerndressur.
Frank Kemperman, Vorsitzender des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V., ernannte ihn während der FEI-Europameisterschaften 2015 in Aachen zum „Godfather of Reining“.

Und jetzt ist er Mitglied in der Hall of Fame der American Quarter Horse Association! Seine Lebensleistung erlangt eine ganz besondere, ehrwürdige Anerkennung.

SME-PR-SERVICE