7. bis 9. Mai: Olympia lässt grüßen! –

La Grande Nation in Marbach stark vertreten

 

Die Teilnehmerlisten der internationalen Vielseitigkeit in Marbach vom 7. bis 9. Mai lassen die Herzen der Fans höher schlagen und versprechen Spannung pur. Den deutschen Topsportlern im Sattel bietet unter anderem eine starke Equipe aus Frankreich Paroli.

Jung auf La Biosthetique Sam/Foto: Julia Rau; Araberhengst des Haupt- und Landgestüts am Langen Zügel/Foto: Kube/Marbach; Ritter-Motiv/ohne Nachweis)

 

Berühmte Namen

 

Mit von der Partie: Der Reitlehrer des berühmten Cadre Noir aus Saumur, Arnaud Boiteau, der in Marbach sein mittlerweile 18-jähriges Championatspferd Expo du Moulin sattelt. Der 36-Jährige und sein Paradepferd waren Mitglieder des französischen Teams, das bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Gold gewann. Und nicht nur das: Bei drei kontinentalen Championaten konnte sich Boiteau als Mannschafts-Vizeeuropameister feiern lassen.

Mit der Trikolore auf der Schabracke ist auch Pascal Leroy unterwegs. Seit beinahe drei Jahrzehnten reitet der Mann aus Damiatte auf internationalen Parkett. Auf der langen Erfolgsliste des 52-jährigen französischen Altmeisters stehen Platzierungen auf so bekannten Turnieren wie Fontainebleau, Pau, Deauville, Barocco d’Alva, Compiègme, Rom, Malmö und, nicht zu vergessen, Badminton.

 

Auftritt des Lokalmatadors

 

Apropos Badminton. Bei diesem Vier-Sterne-Klassiker, der wohl schwierigsten Vielseitigkeit der Welt – in diesem Jahr genau eine Woche vor dem Event in Marbach liegend – wollte auch Dirk Schrade seinen Anspruch auf einen Startplatz im deutschen Team bei den Weltreiterspielen im Herbst in Kentucky untermauern. Doch weil Gadget de la Cere, das Spitzenpferd des EM-Reiters, aufgrund einer Verletzung einen leichten Trainingsrückstand hat, verzichtete er im Interesse seines Braunen auf den Start.

Die Fans des in Gomadingen unweit Marbachs geboren Wahl-Westfalen wird’s freuen: Das HSBC FEI-Weltcupturnier in Marbach ist jetzt eines seiner erklärten Ziele.

Mit in die alte Heimat bringt er seinen Stallkollegen Kenki Sato. Auch der Gewinner der „Asia Pacific Challenge“ aus Japan, zweifellos der „Exot“ des Starterfeldes auf der Schwäbischen Alb, will die so begehrten Weltcup-Punkte sammeln. Insgesamt sind Reiter aus acht Nationen in der Weltcupprüfung auf Drei-Sterne-Niveau am Start, am stärksten vertreten ist Deutschland (7 Teilnehmer), gefolgt von Frankreich (6), den Niederlanden (5), Finnland (2) sowie Schweden, Belgien, Dänemark und Japan (je ein Reiter).

 

Der Favorit aus Horb

 

Mit gleich acht Pferden steht Michael Jung auf den Starterlisten. Der Weltcup-Sieger des vergangenen Jahres hat die Qual der Wahl, denn er ist nicht nur hervorragend beritten sondern auch mit einem Sieg und hervorragenden Platzierungen in Frankreich in die Saison gestartet. Der Bronzemedaillengewinner der EM in Fontainebleau 2009 sattelt nicht nur sein Championatspferd La Biosthetique Sam FBW sondern auch den ebenfalls in Baden-Württemberg gezogenen Weidenzauprofi’s River of Joy, mit dem er sich vor wenigen Wochen in die Siegerliste des CCI** eingetragen hat. Und natürlich will der Horber auch seinen Titel als Landesmeister in der internationalen Ein-Stern-Vielseitigkeit verteidigen. Zweifellos geht er als Favorit ins Rennen, doch die 60 Konkurrenten im ebenfalls internationalen Feld dieser Prüfung – neben Deutschland sind die Niederlande, Frankreich, Italien, Schweden, Großbritannien, die Schweiz, Belgien, Finnland und die Tschechische Republik vertreten – werden es ihm nicht leicht machen.

 

Rasante Ponys aus sechs Nationen

 

Was die Internationalität des Starterfeldes angeht, stehen die Jüngsten im Sattel ihren großen Idolen kaum nach: Bei der Internationalen Pony-Vielseitigkeit, dem CCIP*, gehen Stars von morgen aus dem Inland, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Polen und der Schweiz auf die Strecke. Sie reiten nicht nur um Sieg und Schleifen sondern auch um den Titel im erstmals ausgetragenen „Pony-Alpencup“. 40 mutige junge Reiter wollen den Zuschauern an der Strecke zeigen, was ihre Ponys drauf haben. Sie werden alles geben, denn wer das Marbacher Publikum kennt, weiß, dass es alle anfeuern wird – ganz sicher.

 

 

 

 

Die Ticketpreise auf einen Blick:

 

Freitag: Eintritt frei

Tageskarte Samstag und Sonntag: je 10 Euro

Dauerkarte für beide Tage: 15 Euro

 

Nähere Infos im Internet unter:

 

www.marbachervielseitigkeit.de oder www.eventing-marbach.de