Noch ein paar Worte
zu dem Buch "Mit zwei Pferden um die Welt":

Fast jeden Tag während dieses 4,5-jährigen Abenteuers, saß ich abends mit dem Tagebuch auf den Knien, und schrieb auf, was es für neue Erlebnisse und Erfahrungen gab.

Kein Wunder also, dass dieses Buch so umfangreich wurde: auf 360 eng bedruckten DIN-A5-Seiten sind alle Tagesabenteuer zu lesen. Und es gab tatsächlich täglich kleinere oder größere, schöne oder böse, oft sogar gefährliche Erlebnisse.

Dieses Buch ist so umfangreich und authentisch, dass es sogar die Anfrage eines russischen Verlages aus Jekaterinburg am Ural gab. Der Verleger kam persönlich nach München, um im Hofbräuhaus einen Vertrag mit mir zu unterzeichnen. Mein Freund Bernhard ist Zeuge. Nein, weder Wodka noch Bier spielten dabei eine Rolle! Leider scheiterte dieser Versuch einer lukrativen Zusammenarbeit , der mit einer Auflage von 200.000 Exemplaren beginnen sollte,

1. wegen der politischen Entwicklung (Annektierung der Krim und das Bestreben Russlands, sich weitere Teile der Ukraine einzuverleiben),

2. an den Übersetzungs-Kosten in Höhe von 12.000 Euro. Hierzu blieb die Suche nach einem russischen Sponsor (Oligarchen) erfolglos.

Somit dürfte also diese für mich überraschende, russische Idee, endgültig gescheitert sein. Ich sage trotzdem mit großem Bedauern "Schade!", denn ich hatte unterwegs so viele herzliche Menschen in Russland kennengelernt, die mir und meinen Pferden über manche Hürde halfen. Und auch hier spielte nicht immer der Wodka eine Rolle...(aber manchmal schon!...)

 

01.11.2020 | 77 Aufrufe