Die Treue gehalten

Trotz der Coronabeschränkungen blieben die Schüler des Team-T-Weichs ihren Pferden und Trainern verbunden. Diese intensive Kundenbindung liegt am Teamgeist untereinander und am vielseitigen Angebot der Reitschule von Sitzschulung bis zu Ausritten und Turnierteilnahme ist viel möglich.

Über den wochenlangen Lockdown hinweg blieben die Schüler des Team-T-Weichs ihren Pferden und Trainer treu, die meisten von ihnen unterstützten die Reitschule sogar über beide Lockdowns hinweg. „Ich freue mich sehr, dass uns die Schüler über die schwierigen Wochen die Treue gehalten haben“, berichtet Trainerin Andrea Tölle erleichtert. Das zeige auch, dass sie mit ihrem Konzept richtig liegen.

 

Jani Novak schätzt sehr, dass die Schulpferde des Team-T-Weichs so gut erzogen sind. Foto: Andrea Tölle

 

Intensives Verhältnis zum Pferd

Vom Konzept begeistert ist Gerlinde Bellof. Die 61-Jährige lobt: „Beim Team-T-Weichs steht eine umfassende, grundsolide Ausbildung für Reiter und Pferd im Vordergrund. Wer wirklich etwas lernen will, ist hier bestens aufgehoben.“ Bellof hat hier nach einer mehrjährigen Reitpause ihr Hobby im Juli 2020 wieder aufgegriffen und nutzt mit ihrer Haflingerstute das vielseitige Angebot von Sitzschulung über Dressurunterricht, von Spaziergängen bis zur Bodenarbeit. Dabei schätzt sie sehr, dass hier der Unterricht auf Reitbeteiligungsbasis stattfindet und sie ein intensives Verhältnis zur ihrer Reitbeteiligung, der 17-jährigen Haflingerstute Olexis aufbauen kann. „Man reitet immer das gleiche Pferd, lernt sich also immer besser kennen und so kann das Vertrauen und das Verständnis zwischen Reiter und Pferd auch mit einem Schulpferd wachsen“, berichtet Gerlinde Bellof. Beeindruckend findet sie, dass es beim Team-T-Weichs nicht nur ums Reiten allein geht: „Von der Vorbereitung des Pferdes über korrektes Führen bis zum Gelassenheitstraining ist alles dabei. Und das macht in einer netten, kollegialen Team-Atmosphäre auch noch richtig viel Spaß.“

 

Jani Novak findet toll, dass man sogar bei Spaziergängen etwas lernen und seine Beziehung zum Pferd verbessern kann. Foto: Andrea Tölle


Die Atmosphäre schätzt auch Tamara Schubert: „Das Team-T-Weichs besitzt ein gutes und angenehmes Klima unter den Reitbeteiligung und Reitlehrern, man versteht sich mit jedem gut und kann über alles und vieles reden und auch nachfragen.“ Die Kinderpflegerin ist zwar erst seit ein paar Monaten in dieser Reitschule und konnte wegen des Lockdowns zwar erst einige Male an der Longe auf ihrem Pferd Miss Robin sitzen. Sie hat sich aber mittlerweile schon viel Wissen angeeignet, von Vertrauensarbeit vom Boden aus, professionelles Meistern von unverhofften Situationen im Gelände über ein fundiertes Theoriewissen. Dabei schätzt die Indersdorferin, dass die Reitlehrerinnen Steffi Tonhauser und Andrea Tölle es honorieren, wenn man sich engagiert. „Man kann sich sehr viel Wissen durch Theoriefragen und Hausaufgaben aneignen, im praktischen so wie auch im theoretischen Bereich“, erklärt Schubert, die sich gleich zu Beginn mit Ausrüstung und Fütterung beschäftigte und sich jetzt für Abzeichenprüfungen interessiert. „Ich habe recht schnell meine Fortschritte gemerkt. Denn hier lernt man wirklich ständig was, weil man sofort verbessert wird, wenn man etwas falsch macht. Dann kann man versuchen die Hinweise umzusetzen und es besser zu machen“, freut sich die 22-Jährige, zumal sie schon festgestellt hat, dass sie ihr beim Team-T-Weichs erworbenes Wissen wunderbar auf andere Pferde übertragen kann. Und das macht Schubert jetzt, denn sie bringt sich immer mehr ein. „Ich finde toll, dass mir meine Reitlehrer jetzt schon zutrauen, dass ich auch Ihre Turnierpferde putzen und führen darf“, freut sich die Kinderpflegerin, die gerne mit den Pferden ins Gelände geht, auch weil man da an der frischen Luft unterwegs ist und viele andere Tiere trifft. An ihrem Reitbeteiligungspferd Miss Robin schätzt sie, dass sie braune Stute sehr sensibel und dennoch sehr geduldig ist.

 

Man lernt sehr viel

Ebenfalls eine Reitbeteiligung auf Miss Robin hat Theresa Hundsdorfer. Und auch sie liebt ihre Stute: „An Missi schätze ich, dass sie mir meine Schwächen so stark anzeigt und mich damit stets dazu bringt, an diesen zu arbeiten. Außerdem ist sie einfach ein lustiges Pferd, das sehr kommunikativ ist und stets anzeigt, wie sie etwas findet.“

Auch Hundsdorfer lobt den Unterricht beim Team-T-Weichs: „Schon in der kurzen Zeit, in der ich da bin, habe ich trotz der eingeschränkten Möglichkeiten sehr viel gelernt. Ihr habt euch auch stets bemüht, den Reitbeteiligungen so viele Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem jeweiligen Pferd zu bieten, wie es die Regelungen eben gerade zu lassen. Außerdem habe ich noch keine Reitschule erlebt, in der der Teamgedanke so großgeschrieben ist, so dass es für mich selbstverständlich ist, dass wir auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Abgesehen davon habe ich Missi jetzt schon sehr ins Herz geschlossen und könnte mich nicht verabschieden, bloß weil aktuell kein Unterricht möglich ist“, berichtet Hundsdorfer und lobt „den enormen Pferdeverstand der Reitlehrer, von dem man als Schüler so viel profitieren kann.“

 

 Tamara Schubert und Miss Robin blicken nach vorne und freuen sich darauf, dass Reitunterricht bald wieder erlaubt wird. Foto: Andrea Tölle

 

Ebenfalls 2020 zum Team-T-Weichs kam Magdalena Koch. Während des zweiten Lockdowns sorgte die Schülerin mit Spaziergängen für die Bewegung ihrer Miss Robin. „Ich liebe es, jede Woche in den Stall zu kommen und Zeit mit meiner Reitbeteiligung Missi zu verbringen. Die Spaziergänge machen immer super viel Spaß und sind eine tolle Abwechslung zum Alltag“, berichtet Koch. Wegen des Lockdowns konnte sie ihre Reitkenntnisse noch nicht wirklich verbessern, aber auch sie freut sich, dass sie die Pferde ihrer Trainerinnen putzen darf: „Es macht immer super viel Spaß auch die anderen Pferde zu putzen.“ Magdalena Koch freut sich auf Lockerungen, denn sie möchte die anderen Teammitglieder wieder treffen und mit ihnen ratschen, denn: „Es ist schön, dass man beim Team-T-Weichs mit anderen seine Leidenschaft für Pferde teilen kann.“

 

Gute Stimmung unter den Beteiligungen

Über die gute Stimmung unter den Reitbeteiligungen freut sich auch Moni Papp, die beim Team-T-Weichs sehr schätzt, dass auch unsichere Reiter hier einen guten Unterricht bekommen. „Olexis ist sehr gut erzogen, ich kann ihr vertrauen und mich in den Reitstunden fallenlassen“, berichtet die 46-Jährige, die erst im Juni 2020 zum Team-T-Weichs kam und hier die

gute Erklärungen mit sehr netten Beispielen ebenso schätzt wie dass man immer nachfragen kann und alles sehr anschaulich erklärt wird. Zudem findet sie als Berufstätige die flexiblen Unterrichtszeiten gut.

Dass man beim Team-T-Weichs sogar beim Spazierengehen etwas lernen kann findet Janaina Novak gut. „So kann ich Olexis erst Mal besser kennenlernen und Schritt für Schritt verstehen, wie sie auf gewisse Situationen reagiert“, erklärt die Schülerin, die das Gesamtpaket aus Lernen und Freude am Pferd und in der Gemeinschaft toll findet. „Das Beste für mich persönlich ist, dass ich mein Selbstbewusstsein und -vertrauen stärken kann. Das hilft mir auch so im realen Leben außerhalb des Stalls“, erklärt die 13-Jährige. An ihrem Pferd schätzt Jani, dass diese sehr freundlich und ausgeglichen ist und man viel von ihr lernen kann. „Durch eigene Erfahrungen weiß ich leider auch, dass es leider nicht selbstverständlich ist, dass ein Schulpferd gut erzogen ist“, betont die Gymnasiastin, die ihre Olexis schon so gerne hat, dass sie auch einfach mal nur zum Putzen und Schmusen zu ihr nach Zillhofen kommt.

Nun warten alle darauf, dass zumindest Einzelunterricht egal in welcher Form wieder erlaubt wird. Bereits im November haben die Pferde hier ihre Nervenstärke und Zuverlässigkeit bewiesen, als der Unterricht nur im Gelände möglich war. Aber natürlich bieten die schönen Plätze der Reitanlage Zillhofen noch schönere Trainingsmöglichkeiten.

Mehr über das Team-T-Weichs und die Unterrichtsmöglichkeiten erfahren Sie unter www.team-t-weichs.de und bei Andrea Tölle (Tel. 0172-8977509).

 

Ein intensives Verhältnis zur ihrer Olexis hat sich Gerlinde Bellof nicht zuletzt über Bodenarbeit aufgebaut. Foto: Andrea Tölle

 

 

A. Tölle