Rote Backen und lachende Kinder

Ein spezielles Kinderangebot gibt es beim Team-T-Weichs. Da die Pferde gut erzogen und ausreichend bewegt werden sind Erholung vom Homeschooling, Bewegung an der frischen Luft und Schmusen mit den Freunden jederzeit möglich.

 

Sophie ist glücklich darüber, dass sie beim Team-T-Weichs Reiten und den Umgang mit dem Pferd in kleinen Schritten lernt. Toll findet sie die gut erzogenen Pferde und die netten Reitlehrerinnen. Foto A. Tölle

 

 

Für die jüngsten hat die Erzieherin Steffi Tonhauser ein spezielles Kinderangebot ausgearbeitet, bei dem das Miteinander zwischen dem Pferd und den Kindern im Vordergrund steht. Die Kinder dürfen ihr Pferd selbst putzen und beim Anlegen von Gamschen und Sattel helfen. Auch das Schmusen mit dem großen Kumpel kommt nicht zu kurz – was vor allem in den kontaktarmen Coronazeiten ein zusätzlicher Pluspunkt ist. Die Kinder können so einen Bezug zum Pferd aufbauen und lernen, dass es beim Reiten auch darum geht sich um das Pferd zu kümmern, es zu pflegen und es als Partner anzusehen.

Dann geht es los zur Reitstunde. Zum Glück gibt es auf der Reitanlage Eberl zahlreiche Außenplätze – Reitunterricht darf ja seit 8. März wieder im Freien stattfinden. Je nach Können erteilen die Trainerinnen Andrea Tölle und Steffi Tonhauser den Unterricht entweder an der Longe oder im selbstständigen freien Reiten. Auch ein geführter Spaziergang auf dem Pferd ist möglich. Was gemacht wird entscheiden Trainer und Kinder spontan, dabei spielen die Wünsche der Kinder und das Wetter eine Rolle. Sind die Plätze zu matschig oder gefroren geht es ins Gelände. Dabei nutzen einige Kinder die gemeinsame Zeit mit dem Reitlehrer auch dafür, sich Fragen rund ums Pferd beantworten zu lassen. „Wichtig ist uns, dass die Kinder durch Spaß und Freude am Reiten Fortschritte machen. Ganz individuell wird jedes Kind da abgeholt, wo es aktuell steht, und das Lerntempo auf die Bedürfnisse des Kindes angepasst“, erklärt Tonhauser. Das ist gut, denn der eine traut sich z.B. schon schneller freihändig zu reiten, der andere braucht noch ein paar Reitstunden mehr.

 

Nach dem Reiten ist Anna entspannt und fröhlich

 

Anna freut sich auf ihre Reitstunden beim Team-T-Weichs. An der frischen Luft erholt sie sich vom Homeschooling. Foto A. Tölle 

 

Von diesem Angebot ist Anna Dallmayr begeistert: „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich reiten darf. Besonders schön ist, dass ich beim Putzen mithelfen darf und an der Longe reiten lerne. Aber auch meine geführten Ausritte draußen – egal bei welchem Wetter – genieße ich. Egal ob die Sonne scheint, es schneit oder der Wind um die Nase weht, – wenn ich auf dem Pferd sitze fühle ich mich gut“, berichtet die Siebenjährige. „Ich geh gerne mit Andrea durch den Wald, wir sind aber auch schon über die Straße gegangen und mir wird dann immer gut erklärt, wie ich mich da mit dem Pferd verhalten soll. Auch so erklärt mir Andrea immer wieder neue Dinge, die mir mit dem Umgang mit dem Pferd viel bringen. Letztes Mal z.B. hat Andrea mir gesagt, wie ich mich verhalten soll, wenn zwei Pferde im Gelände aufeinandertreffen. Das ich da mein Pferd immer durchparieren soll, wenn ich eine schnellere Gangart als das andere Pferd habe. Die Pferde sind echt brav und ich fühl mich da sicher“, meint Anna.

Das Reiten macht ihr gerade noch viel mehr Spaß als sonst, auch weil ja gerade so viele Sachen nicht gehen. „Ich finde das toll, dass die Reitlehrerinnen uns das möglich machen“, lobt Anna. Damit die Pferde mit den Kindern brav sind achten die Reitschulinhaberinnen auf ausreichend Bewegung. Diese wird über täglichen Koppelgang und Unterricht sichergestellt – und sollte mal kein Unterricht möglich sein setzen sich Steffi Tonhauser und Andrea Tölle einfach selbst in den Sattel, was die Pferde nicht nur auspowerd, sondern auch gymnastiziert und somit sehr förderlich ist. Annas Mutter ergänzt: „Ich hole immer eine entspannte Anna vom Reiten ab, die den stressigen Homeschooling Tag dann ‚verdaut‘ hat. Auch Streit mit ihren Brüdern, den es einfach gerade oft gibt, weil wir immer alle ‚aufeinander‘ sitzen, hat sie dann meistens vergessen. Auch ich fühle mich dann gut, wenn ich eine glückliche, rotwangige Anna auf dem Beifahrersitz nach Hause fahre.“

 

Angstfrei auf großen Pferden reiten

Seit fünf Monaten gehört Daniela Hofer zum Team-T-Weichs. Sie hat eine Reitbeteiligung auf der Haflingerstute Olexis. Tochter Sophie reitet derweil noch im Kinderangebot. Ihr gefällt besonders, dass sie ganz angstfrei auf einem großen Pferd reiten darf, dass sie nicht überfordert wird und nicht gleich frei reiten musste, wie das in vorigen Reitschulen bereits der Fall war. Beim Team-T-Weichs kann die Achtjährige erst einmal spielerisch mit Übungen an ihrer Balance im Sattel arbeiten und ist nicht damit gestresst ständig auf die Zügel, das Treiben und das im Sattel bleiben achtgeben zu müssen. Zur stressfreien Erholung gehört für Sophie auch, dass man nicht grundlos geschimpft wird und so wurde die gut erzogene Grundschülerin beim Team-T-Weichs auch noch nicht geschimpft. Auch das Putzen und Herrichten mit den gut erzogenen Pferden macht der Grundschülerin viel Spaß. Besonders gern hat Sophie ihre Trainerin Steffi, „weil die so nett ist!“ Nachdem jetzt Reitunterricht im Freien wieder erlaubt ist, freut sich Sophie aufs Wochenende. Da darf sie nach vier Monaten endlich wieder Reiten und ihr macht Spaß, dass man mal Unterricht an der Longe hat, aber dass es auch Spaziergänge im freien Gelände gibt.

Daniela Hofer ist begeistert vom Vertrauensverhältnis, das zwischen den Reitlehrerinnen und ihren Pferden herrscht. Da auch während des Lockdowns aus Tierschutzgründen die Bewegung der Pferde auch durch die Reitbeteiligungen erlaubt war hat Hofer auch in dieser Zeit viel gelernt, obwohl sie nicht reiten konnte, weil sie als Anfänger erst Longenunterricht braucht. Deshalb fanden Spaziergänge mit Olexis ins Gelände statt. „Der Umgang und das damit verbundene Vertrauensverhältnis zum Partner Pferd stehen beim Team-T-Weichs im Vordergrund, dann klappt es auch mit dem Reiten“, sagt Hofer. Dass das stimmt, zeigte sich bei der ersten Longestunde nach vier Monaten Lockdown: Reitlehrerin Andrea Tölle war richtig erstaunt darüber, wie locker und ausbalanciert ihre Schülerin auf Olexis saß. Und Daniela Hofer freute sich darüber, dass sie ihre ständige Angst vor dem was alles passieren könnte, verloren hatte und den Ritt genießen konnte. Hofer ist überzeugt: „Wenn man wirklich Interesse daran hat, etwas zu lernen, ist man beim Team-T-Weichs richtig. Hier gibt es keine abgestumpften Schulpferde, die eh nur auf den Reitlehrer reagieren.“


Daniela Hofer und ihre Tochter Sophie sind begeisterte Pferdefans. Sie sind froh, dass sie beim Team-T-Weichs Zeit haben, ihre Pferde unter Anleitung zu versorgen. Daniela hat bei Spaziergängen viel Vertrauen zu ihrer Reitbeteiligung Olexis gefasst. Foto: A. Tölle

 

Beim Team-T-Weichs ist Reitunterricht für Erwachsene auf Reitbeteiligungsbasis möglich. Zudem gibt es für Kinder bis 12 Jahre das Kinderangebot, bei dem die Termine flexibel und unverbindlich ausgemacht werden können. Weitere Informationen gibt es unter www.team-t-weichs.de und bei Andrea Tölle, Tel. 0172-8977509.