Bleibt in Bayern: der bunte Fuchshengst v. Benicio/Fürst Grandios. Foto: Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V.

 

Bei herrlichem Spätsommerwetter bot die altehrwürdige Olympia-Reitanlage in München-Riem den Nachwuchsofferten der 16. Bayerischen Elite-Warmblut-Fohlenauktion eine wunderbare Bühne. Verkaufsleiter Norbert Paul hatte im Rahmen seiner zweiten Fohlenauswahltour ein hochkarätiges Lot für den künftigen Zucht- und Sporteinsatz zusammengestellt. Um 13.00 Uhr präsentierten sich die Youngsters unter der fachkundigen Kommentierung von Hendrik Schulze Rückamp vor den gefüllten Rängen der Olympia-Reithalle. Im Anschluss nahmen viele Interessierte die Möglichkeit wahr, die Fohlen in den Stallungen des Olympia-Stadions direkt in Augenschein zu nehmen und mit den Züchtern ins Gespräch zu kommen. Auktionator Hendrik Schulze Rückamp und der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Bayerischer Pferdezüchter e.V., Georg Ochs, läuteten gegen 17.30 Uhr das Auktionsgeschehen mit einer Züchterehrung ein.

 

Das Gestüt Birkhof sicherte sich einen typvollen Sohn des topas aus einer Mutter v. Santini/Gardestern. Foto: Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V.

 

Hans und Heidi Volkert aus dem fränkischen Rittersbach erhielten aus den Händen von Georg Ochs den Wanderehrenpreis für das sporterfolgreichste in Bayern gezogene Dressurpferd 2018 – DSP Sammy Davis jr. Der lackschwarze Modellathlet wurde unter seiner Reiterin Dorothee Schneider bereits Mannschaftswelt- und Mannschaftseuropameister.

Zur begehrtesten Offerte des Abends wurde ein dunkelfuchsfarbener Sohn des Topas aus einer Ducati/Rohdiamant-Mutter. Das bewegungsstarke Hengstfohlen aus der Zucht von Birgit Messerschmidt, Osterhofen, wusste bereits auf dem Prämierungstermin im niederbayerischen Postmünster absolut zu überzeugen und wurde zum Tagessieger der Hengstfohlen auserkoren. Bei 15.000 Euro fiel nach einem spannenden Bieterduell schlussendlich der Hammer zu Gunsten einer Käuferin aus Dänemark. Das Fohlen wird zur Aufzucht in die Heimat seines Vaters, auf das Gestüt Birkhof, gehen.

 

Teuerste Springofferte des Abends wurde der Hengst v. Vingino/Exorbitant xx.  Foto: Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V.

 

Mit einem Zuschlagspreis von 12.000 Euro sicherte sich das Gestüt Birkhof auch selbst einen Nachkommen seines hocherfolgreichen Hengstes Topas aus der Safanga v. Santini/Gardestern. Das typvolle Hengstfohlen wurde von Florian Bühler, Brunnen, gezogen und bereits im Rahmen des Fohlenprämierungstermins in Ingolstadt mit einer Prämie ausgezeichnet.

Gleich zweimal fiel das Rosenholzhämmerchen von Hendrik Schulze Rückamp bei 9.700 Euro an diesem Spätsommerabend. Ein äußerst bewegungsstarkes und sehr auffällig gezeichnetes Hengstfohlen v. Benicio/Fürst Grandios aus dem bayerischen Züchterstall von Lisa Schindele, Unterhingau, wechselte in dressursportfördernde Hände aus Bayern. Ebenfalls hart umkämpft war die teuerste Springofferte an diesem Abend: Ein Sohn des Weltklassevererbers Vingino aus der DSP Prämienstute Zucht Noblesse VI v. Exorbitant xx/Acord II aus der Zucht von Alois Eder, Weibhausen, wird künftig im Mittelhessischen zuhause sein.

 

15.000 Euro war dieser dunkelfuchsfarbene, bewegungsstarke Sohn des Topas aus einer Mutter v. Ducati/Rohdiamant einer Käuferin per Telefon aus Dänemark wert.

 

Das Gesamtergebnis der 16. Bayerischen Elite-Warmblut-Fohlenauktion bei 36 zugeschlagenen Fohlen lag bei 200.400 Euro, wobei ein Durchschnittspreis von 5.566,67 Euro erzielt wurde.

 

 

Wir wünschen allen Käufern viel Glück bei der Aufzucht und hoffen auf ein Wiedersehen in Zucht und Sport.

dz