Michel Jung wird versuchen seinen Titel beim SIGNAL IDUNA CUP zu verteidigen. Foto: Stefan Lafrentz

 

Dortmund, 28.02.2020 – Als Veranstaltung hat das internationale Reitturnier in Dortmunds Westfalenhallen eine lange Geschichte. Über Jahrzehnte zählte es zu den wenigen und begehrten Hallenturnieren in Europa. Vom 12. bis 15. März stehen die Westfalenhallen beim SIGNAL IDUNA CUP erneut im Blickpunkt der Pferdewelt. Der Vorjahressieger lässt sich das nicht entgehen: Michael Jung aus Horb am Neckar brachte 2019 das Kunststück fertig, sich als hocherfolgreicher Vielseitigkeitsreiter in die lange und prominente Galerie der Sieger im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland einzureihen.
 
Dort stehen Namen wie Ludger Beerbaum, Lars Nieberg, Hugo Simon, Marcus Ehning und andere Promis des Springsports. Die nächsten Generationen sind längst „ante portas”. Zum Beispiel Finja Bormann. Die 24 Jahre junge Studentin gewann bereits die „Goldene Peitsche” in Nörten-Hardenberg, glänzte in Weltranglistenspringen und zählt durchaus zu den Top-Kandidatinnen in Dortmund 2020. Gerrit Nieberg aus Münster repräsentiert bereits die nächste Generation - Vater Lars gewann dreimal in Folge den Großen Preis in Dortmund. Jan Wernke aus Holdorf, dessen Vater Peter ebenfalls im Springsattel zuhause war, feierte vor vier Jahren einen großartigen Triumph in Dortmund.
 
Die Namen zweier „neuer Gesichter” aus Belgien sollte man sich merken: Andres Vereecke und Gilles Thomas. Vereecke erlebte im Januar in Münster seinen allerersten Turnierstart in Deutschland und gewann auf Anhieb sowohl das Championat als auch den Großen Preis. Dort folgte ihm Landsmann Gilles Thomas auf Rang zwei. Verantwortlich dafür war Belgiens Nationaltrainer Peter Weinberg, einst Nationenpreisreiter aus Herzogenrath in Nordrhein-Westfalen. Nun kommen Andres und Gilles auch nach Dortmund zum SIGNAL IDUNA CUP.
 
Die Mischung macht es
Der Reiz liegt in der Mischung aus Routiniers und solchen, die auf dem Wege dorthin sind - Talent allein genügt nicht. Die exzellenten Reiterinnen und Reiter haben viel Arbeit und selbstkritisches Lernen investiert, um so gut zu werden wie sie sind. Die junge Konkurrenz sitzt den Routiniers in den Fersen und alle miteinander brauchen hervorragende Pferde, um vorne mitmischen zu können.
 
 Voilà Dressur à la Dortmund
Was für den Springsport gilt, ist auch im Dressursport gefragt - lernen, lernen, lernen. Beim SIGNAL IDUNA CUP treten wahre Musterexemplare für diese These an. Dorothee Schneider aus Framersheim hat Olympia-, WM- und EM-Gold mit dem deutschen Team gewonnen, außerdem Einzelsilber bei der EM. Anabel Balkenhol aus Münster gewann Team-Bronze bei der WM in kentucky, holte Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften und etliche Siege und Platzierungen im Grand Prix-Sport. Olympiagold, das gab es für Laura Tomlinson (Großbritannien) in London 2012 und in vielen Sätteln Spitze ist Ingrid Klimke aus Münster. Die Europameisterin Vielseitigkeit erobert in Dortmund als Olympiakadermitglied das Grand Prix-Viereck. Und auch für die Dressur gilt beim SIGNAL IDUNA CUP: Die junge Konkurrenz ist schon da! Jil Marielle Becks zum Beispiel, Mannschafts-Europameisterin 2019 U25 aus Senden. Die Studentin ist eine ernst zu nehmende Mitbewerberin. Bianca Nowag steht ihrer Mannschaftskollegin in nichts nach - die Vize-Europameisterin U25 aus Ostbevern erlebt ihr letztes Jahr im Perspektivkader. Und mit Lisa Müller (München) und Jill de Ridder (Aachen) kommen zwei weitere junge Frauen mit großen Ambitionen in die Westfalenhallen.
 
Kurz und gut: Die Aussichten sind super für tollen Sport beim SIGNAL IDUNA CUP in Dortmund vom 12. - 15. März.
 
Noch kein Ticket? Dann aber los!
Karten für den SIGNAL IDUNA CUP in Dortmund gibt es über www.eventim.de im Ticketshop, bzw. direkt per Link über die Website www.escon-marketing.de. Telefonisch können Karten über die Tickethotline der Westfalenhallen Dortmund unter der Rufnummer (0231)12 04 666 bestellt werden.
 

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