PRESSEMITTEILUNG DER PFERDESCHUTZ-INITIATIVE 2016 

VERBOT VON SILVESTER-FEUERWERK IN DER NÄHE VON REITSTÄLLEN

 

 

 

Hennef. Mit Feuerwerk wird das neue Jahr begrüßt. Während viele Menschen dem knallenden Silvester-Feuerwerk gerne zuschauen, sehen Pferdebesitzer der Knallerei an Silvester mit Sorge entgegen.

 

Pferde sind Fluchttiere! Silvester werden Pferde durch das Silvester-Feuerwerk in Stress, in Angst und auch in Panik versetzt. Es kann zu Koliken kommen, aber auch, wenn die Pferde in Panik geraten, zu Unfällen. Und das bedeutet hohe Verletzungsgefahr.

Weil die explodierenden Feuerwerkskörper, die mit lautem Zischen ihre vielen Funken versprühen und die farbigen, hellen Lichter und hellen Blitze am Nachthimmel den Pferden Angst machen, fordert die Pferdeschutz-Initiative 2015, aus Pferdeschutzgründen und auch wegen der Brandgefahr, ein Feuerwerksverbot in der Nähe von Reitställen.

Brigitte Kübbeler, Sprecherin der bundesweit tätigen Pferdeschutz-Initiative 2015, sagt: "Menschen, die Feuerwerkskörper in der Nähe von Reitställen abfeuern, handeln verantwortungslos. Das tut man Pferden nicht an!"

Laut der "Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV), § 23, (1)" ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten.

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 fordert den Gesetzgeber auf: Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände auch in unmittelbarer Nähe von Reitställen zu verbieten.

Desweiteren appelliert die Pferdeschutz-Initiative 2015 an alle Betreiber von Reitställen sowie an alle Reitvereine, den Bürgermeister oder die zuständige Behörde ihrer Gemeinde oder Stadt aufzufordern, die Silvester-Knallerei, in der Nähe von Reitställen, zu verbieten.   

 

Kontakt: Pferdeschutz-Initiative 2015, Bohnenhof 16, 53773 Hennef, Telefon: 02248-9168415
E-Mail: info@pferdeschutz-initiative2015.de Internet: www.pferdeschutz-initiative2015.de