Erinnerungen II

 

Gleich hinter der #russisch-kasachischen Grenze

 

gab es die erste Begegnung mit einem #Kamel.

Ich staunte über seine respekteinflößende Gewaltigkeit.

Ein riesiger Bulle trug ein Zuggeschirr, mit dem er einen kleinen Wagen zu ziehen hatte.

Nebenan graste die Schafherde des Hirten und Besitzers des Kamels.

 

Weil meine Pferde mit deutlichem Angstschnauben ihre Fluchtbereitschaft zu erkennen gaben,

ließ ich sie abseits stehen und ging allein zu dem Hirten.

Er erklärte mir, dass dieses Tier völlig harmlos und sogar sein Freund sei.

Einen Stall benötigt der Bulle nicht. Er lebt allein in der Steppe,

aber immer in der Nähe seiner Hütte und scheint zufrieden, wenn er den Wagen ziehen darf.

 

Also näherte auch ich mich vorsichtig, und er ließ sich sogar von mir streicheln,

wobei mir sein aufmerksamer Blick wirklich freundlich erschien.

Panca und Puschkin aber waren froh, als ich wieder in den Sattel stieg und wir weiter wanderten.

Allerdings drehten sie immer wieder ihre Köpfe zurück

und fürchteten wohl, dass dieses Ungetüm uns folgen könnte.

Ihnen war dieses Tier nicht geheuer...

 

Weitere Erlebnisse dieser Art demnächst hier,

 

oder in der umfangreichen Reiseerzählung #"Mit zwei Pferden um die Welt":

 

#https://www.weltumreiter.de

 

13.12.2022 | 696 Aufrufe