Es gibt Situationen, bei denen man an der Ehrlichkeit seiner Mitmenschen verzweifeln möchte.

Vor allem dann, wenn es sich um angebliche Freunde, z.B. über "fb" handelt.

Die Herstellung von Büchern kostet viel Geld und eine Menge Arbeit. An Gewinn pro Buch bleibt da wenig übrig. Wenn man berücksichtigt, dass die von mir hergestellten Bücher in eigener Handarbeit entstanden, ist das noch schlimmer. Nur, wenn man es wie ich als Hobby betreibt und sich darüber klar ist, dass es keine wirklichen Summen einbringt, sollte man es tun.

Nun habe ich im Laufe der Jahre viele Bücher ausgeliefert, und fast immer im großen Vertrauen zum Kunden mit Rechnung, damit er/sie das Buch erst nach Erhalt durch Überweisung zu bezahlen braucht.

Selten kam es vor, dass ein Besteller die Rechnung, und sogar mehrfache Erinnerungen, einfach ignorierten und ich also keine durch Bezahlung angemessene Anerkennung meiner Arbeit und des Materialeinsatzes erhielt. Und dennoch geschieht es immer wieder:

Offensichtlich gehen solche Besteller davon aus, dass eine Strafverfolgung aufgrund der Geringfügigkeit ausbleiben wird.

Nun ist es wieder passiert und ich quäle mich erneut mit dem Gedanken, lieber nur nach "Vorkasse" auszuliefern. Aber das widerstrebt mir.

Was kann ich tun, belieferte Besteller zur Begleichung der Rechnung zu bewegen? Auf nun bereits die dritte Erinnerung per Email reagiert diese Frau aus Pforzheim nicht. Im Internet gibt sie sich als seriöse Pferdefrau mit sehr ansprechendem Auftritt, doch meine Rechnung in Höhe von 37,50 Euro ignoriert sie seit Anfang Dezember 2019. Hofft sie auf Verjährung?

Eine Telefonnummer kann ich nicht ausfindig machen, um sie vielleicht mündlich zu erinnern.

Oder ist es sinnvoll und rechtlich erlaubt, solche Menschen im Internet offen an den Pranger zu stellen?

Hat jemand Erfahrung in solchen Dingen und kennt eine Lösung?

22.01.2020 | 552 Aufrufe